| Artikel von Ausgabe 128 (9) |
| Forum: Matriarchale Lebensformen (Teil 2) |
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Antworten auf den von Heide Göttner-Abendroth in ihrer sechsteiligen Artikelserie vorgestellten Gesellschaftsentwurf. Autoren:
Heide Göttner-Abendroth
Auf unseren Diskussionsaufruf zur Artikelserie zu Heide Göttner-Abendroths Matriarchaler Gesellschaft haben wir eine Reihe von interessanten Einsendungen erhalten. In dieser Ausgabe bringen wir einen ersten Teil der Beiträge. Wir hatten gefragt, in welcher Beziehung der dargestellte Gesellschaftsentwurf zum heutigen Leben der Leserinnen und Leser steht. Die Rückmeldungen sind daher sehr persönlich, sie beschreiben die innere Auseinandersetzung mit dem Thema und den eigenen Weg.
Weitere Beiträge sind willkommen!
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| Gemeinschaft und Freiheit |
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In Dänemark können Eltern und Kinder selbst über ihr Lernen bestimmen. Margaretha Balle-Petersen berichtet über die seit 150 Jahren ungebrochen lebendige Bürgerbewegung der Friskoler. Autoren:
Margarete Balle-Petersen
Die Selbstbestimmtheit des individuellen Lernens ist ein fruchtbarer Boden, auf dem an die 450 freie Schulen im kleinen Dänemark prächtig gedeihen. Zu 70 Prozent vom Staat finanziert, verwirklichen sie eine in Deutschland unvorstellbare Freiheit.
Es gibt religiöse, politische und nach besonderer Pädagogik ausgerichtete Schulen, progressive und elite-fördernde Schulen. Und es gibt die Schulen der Minderheiten, der deutschen und der muslimischen Gruppen.
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| Dialog der Kulturen? |
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Erhard O. Müller fragt, wie unsere Kultur ein neues Verständnis von religio jenseits des Dualismus finden kann Autoren:
Erhard Müller
Der erste ökumenische Kirchentag in Berlin verstand sich als ein Beitrag zum Dialog der Kulturen. Doch der Weg hin zu einer wirklichen Ökumene ist noch weit, solange die Kirchen ebenso wie die moderne säkulare Welt einem dualistischen Weltbild verhaftet bleiben. Was könnte ein neuer Weg sein?
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| Sei dein eigenes Licht! |
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Eberhard Hierse poträtiert Christiane Wilkening und ihren Weg von der Referentin für Migration im Hamburger Senat zur ökologischen Kräuterproduzentin
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| Einheit in Vielfalt |
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Eine persönliche Reflektion über die Gemeinschaft der Findhorn Foundation Autoren:
Jonathan Dawson
Die Findhorn-Gemeinschaft im hohen Norden Schottlands hat sich in ihrer gut 40-jährigen Geschichte immer mehr zu der Vision eines planetarischen Dorfes entwickelt. Viele Kulturen und spirituelle Richtungen leben hier zusammen und schaffen so das Modell einer möglichen friedlichen Weltgemeinschaft. Jonathan Dawson führt uns in diesem Artikel auf einem Rundgang die ganze Vielfalt der Findhorn-Gemeinschaft vor Augen.
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| Ökodörfer weltweit Das Global Ecovillage Network |
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vorgestellt von Ina Meyer-Stoll und Gabriela Krauskopf Autoren:
Gabriela Krauskopf
Ina Meyer-Stoll
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| Eine Welt für alle |
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Weltföderalismus Bauplan für eine demokratische Weltgemeinschaft Autoren:
Maja Brauer
"Eine Welt für alle diese Vision ist vielen längst Verpflichtung geworden. Sie beseelt die vielen Menschen, die weltweit Kraft, Zeit und Geld opfern, um in vielfältiger Weise anderen zu helfen und die Lebensgrundlagen des Planeten zu erhalten. Zunehmend gehen viele dieser Weltbürger auch daran, übergeordnete Strukturen für eine zukunftsfähige Weltgemeinschaft aktiv mitzugestalten. Eine Inspiration dafür könnte die Bewegung für eine Weltföderation sein, die schon lange die Schaffung globaler demokratischer Institutionen fordert und entwickelt. Maja Brauer stellt die Geschichte dieser Bewegung und ihre aktuellen Aktivitäten dar.
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| Eine WG für 6 Milliarden Menschen |
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Auf dem Weg zur Weltgemeinschaft einleitende Gedanken von Dieter Halbach und Wolfram Nolte Autoren:
Dieter Halbach
Wolfram Nolte
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| Arche Nova |
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Vor mancher globalen Bewegung stand eine verrückte Idee. Jochen Schilk berichtet von der Arche der neuen Zeit, die demnächst zu ihrer Jungfernfahrt aufbricht Autoren:
Jochen Schilk
SPUREN EINER NEUEN KULTUR
In ganz Europa wird immer öfter von der neuen Bevölkerungsgruppe der Kulturell Kreativen gesprochen sie sollen ein Viertel der westlichen Gesellschaften ausmachen (Mehr im Internet: www.kulturkreativ.net). Kulturell Kreative gibt es in allen Schichten. Ihr aktiver Kern schafft die Bausteine einer neuen, integralen Kultur, die konsequent auf Nachhaltigkeit setzt. Rationale Vernunft und selbständiges Denken finden darin zur Synthese mit transmateriellen Dimensionen des Menschen wie Spiritualität, Hinwendung zur Gemeinschaft und Verbindung mit der Natur. Noch ist diese auftauchende Kultur keineswegs manifest. Mit dieser Artikelreihe gehe ich deshalb der Frage nach, wie eine Welt aussehen könnte, die von den Kulturell Kreativen mitgeprägt wird. Ich beschreibe Initiativen, die im Sinne dieses kulturellen Wandels handeln, und deute Spuren, die mir wegweisend erscheinen.
Diesmal stelle ich die "Arche Nova" vor, ein Projekt zur Vernetzung der immer noch sehr zersplittert agierenden Vielzahl von Initiativen und Bewegungen, die an der Schaffung einer nachhaltigen Kultur arbeiten.
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