| Artikel von Ausgabe 132 (9) |
Solidarität und Eigenverantwortung
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Fritz Bachmann berichtet über die Artabana-Gemeinschaften
Autoren:
Fritz Bachmann
Die Idee von Artabana ist ein Modell alternativer Gesundheitsfürsorge auf der Basis gegenseitiger Hilfe in kleinen Gruppen. Dass beträchtliche Mittel eines Familienbudgets für Krankenkassenprämien aufgewendet werden und im Krankheitsfall nur reglementierte Wege zur Gesundheit finanziert werden, hatte den Initiator Fritz Bachmann Mitte der 80er-Jahre bewogen, mit anderen Menschen eine selbstverantwortliche Alternative zu den herkömmlichen Versicherungen zu entwickeln. Daraus ist 1987 die erste Artabana-Gruppe in der Schweiz entstanden.
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| Geistiges Heilen endlich legal |
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Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Geistiges Heilen ist ohne Heilpraktiker-Erlaubnis zulässig. Verona Gerasch berichtet. Autoren:
Veronika Gerasch
Bis eine rechtliche Grundsatzentscheidung gefällt wird, vergehen Jahre, und es kostet viel Zeit, Geld und Kraft. Endlich dürfen Geistheiler, die in anderen europäischen Ländern sogar mit Kliniken kooperieren, auch in Deutschland vom Staatsanwalt unbehelligt eine Praxis betreiben.
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| Unabhängig Sein |
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Lara Mallien und Johannes Heimrath porträtieren die Ärztin und Psychoanalytikerin Marion Gollwitzer Autoren:
Johannes Heimrath
Lara Mallien
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Heiliger Egoismus
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Unerwartetes aus einer Kommune. Berichtet von Günther Wieland.
Autoren:
Günter Wieland
Im Jahr 1919 erkannte der Anarchist und Lebenskünstler Erich Mühsam bei den damaligen Versuchen eines anderen Lebens: „Die Sache wird begriffen und für gut befunden, die Idee nimmt Gestalt an und soll Praxis werden – da steht der Mensch dem Menschen im Wege. Das Menschliche scheitert an den Menschlichkeiten.“ Heute sieht es leider nicht viel anders aus – mit dem feinen Unterschied, dass es heute mehr therapeutisches Wissen und erfahrene Begleiter von Gemeinschaftsprozessen wie Günther Wieland gibt. Und das kann zu neuen und unerwarteten Ergebnissen führen, wie der folgende Bericht zeigt.
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Ein Platz fürs ganze Leben
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Inka Engler und Peter Griepentrog berichten von der Lebens(t)raum-Gemeinschaft in Sachsen.
Vor gut zwei Jahren wurde die Lebens(t)raum-Gemeinschaft als generationenübergreifendes Projekt gegründet. Im Frühjahr 2002 zogen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner auf das historische Rittergut Jahnishausen bei Riesa in Sachsen. Die ersten Renovierungsarbeiten laufen, und die Gemeinschaft hat ihre ersten gruppendynamischen Prozesse durchlebt. Mit großer Begeisterung streben die „Lebensträumer“ der Umsetzung ihrer Vision vom gemeinsamen Leben entgegen. Lässt sich noch jemand anstecken?
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| Perspektive eines Wahns |
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Wie das Patriarchat aus der Negation des Matriarchats hervorging.Von Claudia von Werlhof Autoren:
Claudia von Werlhof
Wie finden wir Alternativen zur patriarchal geprägten Globaliserungsgesellschaft? Die Frauenforscherin und Politikwissenschaftlerin Claudia von Werlhof meint, dass wir dazu zunächst das Patriarchat als ein aus der Not geborenes, lebensfeindliches Konstrukt durchschauen müssen.
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| Community Gardens Teil 1 |
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Teil 1: Der People’s Park in Berkeley. Jochen Schilk schildert eine historische Bürgerinitiative Autoren:
Jochen Schilk
Die „Kulturell Kreativen“ sollen ein Viertel der westlichen Gesellschaften ausmachen (http://www.kulturkreativ.net). Ihr aktiver Kern schafft die Bausteine einer neuen, „integralen“ Kultur, die auf Nachhaltigkeit setzt. Vernunft und Selbstverantwortung finden darin zur Synthese mit Spiritualität und Gemeinschaftssinn. Noch ist diese auftauchende Kultur keineswegs manifest. Mit dieser Artikelreihe lade ich ein, über eine Welt nachzudenken, die von den Kulturell Kreativen mitgeprägt wird.
In dieser und der folgenden Ausgabe stelle ich die Idee gemein-schaftlich bewirtschafteter Gärten vor, die mir ein hervorragen-des „Werkzeug“ auf dem Weg zu einer nachhaltigen Welt zu sein scheinen. Bereits viele tausend zumeist städtische Menschen haben in Community-Gärten den Weg zu einem Leben (wieder-)gefunden, das von Gemeinschaft und einer dichten Beziehung zur Erde geprägt ist. Der People’s Park im kalifornischen Berkeley war eines der ersten derartigen Nachbarschaftsprojekte.
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| Vom Wert der freien Entfaltung |
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Anke Caspar-Jürgens sprach mit dem Rechtsexperten und Managementberater Gerhard Huhn zur Auswirkung von Schule auf Gehirnentwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit. Autoren:
Anke Caspar-Jürgens
Anke Caspar Jürgens: Herr Dr. Huhn, Sie behaupten, etliche Erlasse, die den Schulunterricht regeln, verstoßen gegen das deutsche Grundgesetz Art. 2. Das hört sich unglaublich an, wie können Sie das vertreten?
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| Aufbruch in eine neue Kultur oder: Wie werden wir zukunftsfähig? |
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Die Initiative „Aufbruch – anders besser leben“. Vorgestellt von Gerhard Breidenstein Autoren:
Gerhard Breidenstein
„Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen“ sagte Mahatma Gandhi. Die bundesweite Aufbruch-Initiative ist der Versuch einer heutigen Umsetzung dieser Worte. Alle Lebens-bereiche werden von ihr angesprochen, und persönliche Schritte werden vorgeschlagen – beim Konsum, beim Umgang mit Geld und Arbeit, in den sozialen Beziehungen, in den inneren Werten und der Sinnhaftigkeit des eigenen Alltags. Mitinitiator Gerhard Breidenstein berichtet von den Anfängen einer neuen und ganzheitlichen Basis-Bewegung.
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