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Artikel: Globale politische Selbstbestimmung


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Artikel von Ausgabe 136 (14)
Zwischen Leben und Tod
Menschen im Wachkoma dürfen nicht aufgegeben werden. Dietmar Baumhof beschreibt den PiW e.V., eine Initiative,die Koma-Patienten Lebenshilfe gibt.

Autoren: Dietmar Baumhof

Dietmar Baumhof schuf als Betroffener und Mitbegründer des Vereins „Patienten im Wachkoma e.V. (PiW e.V.) mit dem Haus Ilona eine Einrichtung, in der Angehörige und Patient sich auf häusliche Behandlung und Pflege vorbereiten. Das Haus Ilona kann nur einen winzigen Bruchteil der Hilfesuchenden aufnehmen.
Der Verein setzt sich für die Änderung der Rahmenbedingungen ein, um die lebensnotwendige Versorgung der Patienten innerhalb der Familie und ihrem zuhause möglich zu machen.

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„Ich habe den Berg angeschaut und geweint“
Die Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai. Von Dieter Halbach

Autoren: Dieter Halbach

Wangari Maathai ist die erste Frau aus Afrika, die mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Bekannt wurde die heutige Vize-Umweltministerin Kenias als „Mama Miti“ (Mutter der Bäume), die vor fast 30 Jahren das Greenbelt Movement gegründet hat.

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Die Gemeinschaft Ananda Assisi
Ein Yoga- und Meditations-Retreat im Herzen Italiens. Vorgestellt von Boris Jaerschkey

Autoren: Boris Jaerschkey

Der indische Yogameister Paramhansa Yogananda bezeichnete es als eines seiner Ziele, „einen Geist der Brüderlichkeit unter allen Menschen zu verbreiten und dabei zu helfen, dass in vielen Ländern autonome, sich selbst versorgende Weltbruderschaftskolonien entstehen, geprägt von einem einfachen Leben und hohem Idealismus.“ Er warnte vor allem vor den kommenden Kriegen und Wirtschaftskatastrophen. Und er sagte voraus: „Der Tag wird kommen, wo -diese Idee sich wie ein Lauffeuer über die Welt verbreitet.“ Sein Schüler Kriyananda versucht seit seiner ersten Begegnung mit Yogananda im Jahr 1948, mit den Ananda Villages diese Vision umzusetzen.

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Strafe für Verzicht auf Gewalt?
In Deutschland werden Eltern bestraft, wenn sie die Gesetze ernst nehmen. Matthias Kern schildert, was geschieht, wenn Eltern dieAnwendung von Gewalt gegenüber ihren Kindern ablehnen.

Autoren: Matthias Kern

Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten einen Sohn oder eine Tochter. Dieser junge Mensch geht in die Schule. In der Schule und auf dem Weg dorthin wird er immer wieder geschlagen, getreten, verspottet, lächerlich gemacht, sein Eigentum wird weggenommen, beschädigt oder zerstört. Außerdem leidet er unter der Ungerechtigkeit und dem Sarkasmus einzelner Lehrer. Darüber hinaus interessiert ihn das, was in der Schule gerade „dran“ ist, in keiner Weise; er möchte lieber eigene Gedichte schreiben, englische Briefe mit seiner israelischen Freundin wechseln, Bücher über die Zeit des Nationalsozialismus lesen, einen Schlitten bauen, Schlagzeug spielen und vieles anderes mehr.
Stellen Sie sich weiter vor, dieser junge Mensch erklärte Ihnen eines Tages, er sei nicht bereit, weiterhin zur Schule gehen. Wie reagieren Sie als Vater oder Mutter in Deutschland ? Sorgen Sie dafür – wie es das Schulgesetz Ihres Bundeslandes von Ihnen als Elternteil fordert –, dass Ihr Kind die Schule besucht, egal, welche Mittel Sie dafür einsetzen müssen? Oder berücksichtigen Sie die Entscheidung Ihres Kindes ?

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Für eine politisch aktive Spiritualität
Ein Plädoyer von Starhawk

Autoren: Starhawk Starhawk

Unter dem Eindruck des Irak-Krieges und der kapitalistischen Globalisierung findet die bekannte amerikanische Umwelt- und Friedensaktivistin Starhawk in ihrem Plädoyer deutliche Worte und anschauliche- Beispiele für ihre Überzeugung: Verantwortliche Spiritualität und mitfühlende Politik brauchen einander mehr denn je.

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Sterbebegleiter des Alten, Hebammen des Neuen
Die Zeichen des großen Wandels machen sich an Menschen fest,die ein neues Bewusstsein verkörpern.Ein Essay von Geseko von Lüpke

Autoren: Geseko von Lüpke

Statt uns zwischendurch einmal aufzuschwingen und wie aus der Vogelperspektive den großen Lauf der Dinge distanziert zu betrachten, starren wir wie das Kaninchen vor der Schlange hypnotisiert auf die Schatten der Gegenwart: Terror, Armut, Umweltzerstörung, Kriege, Verfall der Werte, Verlust an kultureller und biologischer Vielfalt, soziale Unsicherheit. Dabei wird vergessen, dass Schatten sich ohne das Licht nebenan gar nicht abzeichnen können. Fraglos: Wir leben in einer Wendezeit. Viel geht kaputt, scheint überholt, erweist sich als zu eng, nicht -zukunftsfähig. Das macht Angst, provoziert die Sehnsucht nach schnellen, einfachen Antworten, die der Komplexität der Welt jedoch noch nie entsprochen haben. Hilflosigkeit und Resignation sind immer die Folge. Man fühlt sich wie am Ende der Zeit. Doch was dabei stirbt, sind die alten Werte, Anschauungen und Sicherheiten, nicht wir. Die Systemtheorie spricht in solchen Phasen des Chaos von „positivem Zerfall“. Denn die Menschen sind nicht nur Sterbebegleiter einer alten Kultur und Gesellschaft, sondern zugleich Hebammen einer neuen Welt. Die Zukunft des gesellschaftlichen Organismus, der aus der Krise der Gegenwart entsteht, ist offen – wie bei einem neugeborenen Kind. Doch über die Anlagen, die diesem Organismus mitgegeben sind, ließe sich aus der Vogelperspektive schon einiges sagen.

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Der Possibilist
Jochen Schilk stellt die Projekte des Visionärs Jakob von Uexküll vor

Autoren: Jochen Schilk

SPUREN EINER NEUEN KULTUR
Die „kulturell Kreativen“ sollen ein Viertel der westlichen Gesellschaften ausmachen (http://www.kulturkreativ.net). Ihr aktiver Kern schafft die Bausteine einer neuen, „integralen“ Kultur, die auf Nachhaltigkeit setzt. Vernunft und Selbstverantwortung finden darin zur Synthese mit Spiritualität und Gemeinschaftssinn. Noch ist diese auftauchende Kultur keineswegs manifest.
Mit der Artikelreihe „Andere Welten“, die mit dieser Folge bereits in ihr viertes Jahr des Bestehens geht, lade ich ein, über eine Welt nachzudenken, die von den kulturell Kreativen mitgeprägt wird. Das kleine Jubiläum nehme ich dieses Mal zum Anlass, die Arbeit des Begründers des Alternativen Nobelpreises und Parade-kulturell-Kreativen, Jakob von Uexküll, vorzustellen, dessen Hauptanliegen – das Bekanntmachen der vielen kleinen und großen hoffnungsvollen Ansätze – dem Anliegen meiner Andere-Welten-Reihe sehr verwandt ist.

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Orwell und die Agenda 2010
oder: Der Tod des Sozialstaats

Autoren: Gandalf Lipinski

Als George Orwell seinen Roman „1984“ veröffentlichte, wurde seine Vision von der totalen Kontrolle und Überwachung auch der intimsten Lebensbereiche als Horror und Science Fiction angesehen.
Inzwischen ist 1984 längst vorbei und mit „Big Brother“ werden heute eher die modernen TV-Gladiatorenspiele gleichen Namens assoziiert. (Im Unterschied zu den römischen Zirkusspielen lässt man sich heute allerdings noch nicht vor laufender Kamera ermorden, aber wenn man vielleicht die Prämien entsprechend erhöhen würde …) Nein, der Weltfaschismus ist es sicher nicht, der uns fast hundertprozentig im Griff hat. Entwarnung also?
Orwell konnte sich nicht vorstellen, dass auch der Staat ein Opfer der globalen Kontrollmächte werden würde. Dies wird inzwischen langsam, aber sicher zur beunruhigenden Realität.
Wenn wir den Staat eben nicht nur als obersten Dienstherrn der Polizei, sondern als parlamentarische Demokratie, als politische Gemeinschaft der Bürger sehen und unsere Gemeinden, Kreise und Länder als gemeinschaftliche Körperschaften und Träger unserer gesamtbürgerlichen Rechte, Errungenschaften und Besitztümer denken, dann müssen wir konstatieren, dass diese Ebene unserer gemeinsamen Souveränität zunehmend ausgehöhlt und ausverkauft wird.

 
Das ist Dynamik5
Ein Kurzportrait von Andreas Valentin

Autoren: Andreas Valentin

Im Januar 2000 folgten spirituell und politisch engagierte Menschen aus vier europäischen Ländern der Einladung von Gil Ducommun in die Schweiz und gründeten „dynamik5“. Gemeinsames Ziel war und ist es bis heute, die notwendige und bereits angelaufene tiefgreifende Transformation der europäischen Werte- und Bewusstseinsstruktur zu unterstützen, damit eine wahrhaft solidarische, nachhaltige, lebensdienliche Kultur und Gesellschaft entstehen kann.

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Erde, Erdung, Wirklichkeiten
Die Sommertagung 2004 des Holon-Netzwerks. Ein Bericht von Siegfried Prumbach

Autoren: Siegfried Prumbach

Auf seiner Sommertagung im Saarland hat sich das Holon-Netzwerk für die Schweiz, den italienischsprachigen Raum und Deutschland neue Strukturen gegeben. Die intensive Beschäftigung mit den ökologischen, politischen, sozialen und geistigen Aspekten der anstehenden Kulturkrise macht auch vor den eigenen Organisationsformen nicht halt. Es war ein ganzheitlicher Prozess und der Versuch, sich der Komplexität unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit zu stellen.

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Brief aus Amerika

Autoren: Wolfgang Schmidt-Reinecke

 
Editorial

Autoren: Johannes Heimrath

 
Mit dem Körper begreifen
Monika Gödecke porträtiert die Reittherapeutin und energetische Begleiterin Inge Pietrzak

Autoren: Monika Gödecke

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