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Artikel: Wenn Kinder zu gerne lernen


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Artikel von Ausgabe 142 (12)
Oase im Hochland
Christine Wawra berichtet über die Kailash-Projekte am Fuß des heiligen Bergs in Tibet

Autoren: Christine Wawra

Mitten im Himalaya, am Fuß des Kailash, des heiligsten Bergs der Tibeter, gibt es ein Zentrum für Gesundheit, Bildung und Umweltschutz. Es wurde von Dhakpa Namgyal Ott, einem in der Schweiz aufgewachsenen Tibeter, ins Leben gerufen und verbindet in vorbildlicher Weise traditionelle Medizin und Kultur mit kulturkreativen Werten.


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Subjekt Kind
Die Subjektstellung des Kindes als Aufteilung und Maßstab der Politik.

Autoren: Reinald Eichholz

Sind Frauen Objekte der (männlichen) Gesellschaft? Diese Frage beginnt sich zu erledigen. Sind Kinder (bis 18 Jahre) Objekte der (Erwachsenen-)Gesellschaft? Nachdem Pioniere aus den Humanwis-sen-schaften den Boden dafür vorbereitet haben, beginnen nun Juristen wie Dr. Reinald Eichholz die Notwendigkeit für einen Paradigmenwechsel im Rechts-ver-ständnis des Kindes mit Verweis auf die unbedingte Verbindlichkeit verfassungs- und völkerrechtlicher Grundwerte zu belegen. Aus der Rechtsprechung geht hervor, dass der Mensch nie zum Objekt herabgewürdigt werden darf. Geltende Rechte wie das Recht, vorrangig unter dem Gesichtspunkt ökonomischer Verwertbarkeit Lernziele für die Kinder festzulegen, erscheinen auf dem juristi-schen Prüfstand. Noch ist eine Gesell-schaft, die auf Partnerschaftlichkeit und gegenseitiger Achtung beruht, schwer vorstellbar. Die rechtliche Anerkennung des Kindes als Subjekt ist ihr Beginn.


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Entwurf für eine Kooperative Wirtschaftsordnung
Ein Grundsatzpapier der Konzeptgruppe Wirtschaft von Dynamik5 Schweiz, Teil 4

Autoren: Dynamik5 Konzeptgruppe Wirtschaft

Die Konzeptgruppe Wirtschaft von Dynamik5 Schweiz hat in über drei Jahren einen Entwurf einer neuen kooperativen Wirtschaftsordnung erarbeitet. Wir stellen ihn hier in einer mehrteiligen Serie vor. Wir betrachten den Text ausdrücklich als eine Baustelle, auf der man Bauteile im Dialog entfernen und hinzufügen kann. Der ganze Entwurf ist wie folgt gegliedert: 1. Begründung, 2. Werte, 3. Reformen, 4. Umsetzung und 5. Schlussbemerkungen.


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Bewegung im Parteienstaat
Die Initiative „Netz Vier“ will die Demokratie erneuern

Autoren: Sangeet Gill

Politische Neu- und Umorientierung auch in Deutschland: Eine Vielzahl von Gruppen arbeitet ganz konkret an zukunftsfähigen Modellen für alle gesellschaftlichen Bereiche. Sangeet Gil berichtet über die gerade entstehende Bewegung „Netz Vier“.

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Wandel und Stille
Das Jahresrad als Symbol für Kontinuität und Entwicklung

Autoren: Gandalf Lipinski

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Vorwärts träumen
Wolfram Nolte plädiert für eine Politik jenseits von Großer Koalition, Arbeitswahn und Wachstumsgläubigkeit

Autoren: Wolfram Nolte

Nach Wirtschaftskrisen, Diktaturen und Weltkriegen schien der Menschheitstraum des ewigen Friedens und der Menschenwürde wahr zu werden. Durch die Schaffung der UNO und die allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 waren auch -skrupellose Machthaber gezwungen, sich zu diesen Zielen zu bekennen. Heute liegt die Politik an der Kette der Kapitalinteressen, und es ist Zeit, sie an der Basis wieder selber in die Hand zu nehmen.


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Bioregionale Perspektive
Für die Gemeinschaft Damanhur in Norditalienist Regionalpolitik Teil des spirituellen Konzepts.Christine Schneider sprach mit Roberto Sparagio.

Autoren: Christine Schneider Roberto Sparagio

Schon öfter wurde in eurotopia über das Gemeinschaftsprojekt Damanhur in Norditalien berichtet. Zuerst waren es die Reiseberichte von Antar Ketan, der als spiritueller Sucher und als „Working Guest“ seine Begeisterung, sein Befremden und seine Kritik zum Ausdruck brachte (Ausgaben 123 und 124). Später wurde in einem Artikel von Jonathan Dawson über lokales Wirtschaften (Ausgabe 135) -Damanhur neben dem Gemeinschaftsprojekt Findhorn in Schottland als ein besonders zukunftsweisendes Projekt in ökonomischer und sozialer Hinsicht beschrieben. In der Redaktion entstand der Wunsch, an Ort und Stelle mehr zu erfahren. So wurde Damanhur im Sommer dieses Jahres zum -wichtigsten Ziel der Italien-Reise von „eurotopia-tours“. Die Eindrücke waren so vielfältig, dass die wenigen Tage nicht ausreichten, ein umfassendes Bild zu gewinnen. Sowohl in spiritueller als auch in kultureller wie ökonomischer, sozialer und politischer Hinsicht schien uns eine vertiefende Auseinandersetzung für die Gemeinschaftsbewegung lohnend. Wir haben in Damanhur Christine Schneider kennengelernt, die uns sowohl in das spirituelle Denken Damanhurs eingeführt als auch einen Überblick über die Regionalarbeit im Valchiusellatal gegeben hat. In dieser Ausgabe schreibt sie über die soziale und politische Ausrichtung Damanhurs. Es war uns besonders wichtig, die Erfahrung weiterzugeben, dass eine spirituelle Orientierung politisches Engagement nicht ausschließt, sondern gerade die Kraft geben kann, in schwierigen Situationen seien Idealen treu zu bleiben. So wird deutlich, welche inspirierende und tragende Rolle Gemeinschaften in den neu entstehenden Regionalbewegungen spielen können, wie auf diesem Weg gemeinschaftliches Denken und Handeln zu einer neuen Qualität von Politik überhaupt werden kann, um Egoismus, Ausbeutung und Unterdrückung zu überwinden.


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Ein Leben voller Energie
Die Philosophin Jutta Gruber sprach mit dem Ingenieur und Energie-Pionier Andreas Manthey.

Autoren: Jutta Gruber

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Stimm-Bildung
Der Omnibus für direkte Demokratie streitet für eine andere politische Kultur

Autoren: Jochen Schilk

Da so gut wie alle visionären Modelle einer lebenswerten „anderen“ Welt die Weiterentwicklung unserer Demokratiesysteme bedingen, stelle ich in der vorliegenden Folge die wichtige Aufklärungs- und Mobilisierungsarbeit einiger Menschen vor, die in Sachen Volksabstimmung für Deutschland mit einem rollenden Infostand schon einiges erreicht haben – und noch erreichen wollen! Denn solange der Bürger zwar ein Wahl-, aber kein Stimmrecht hat, kann weder von einer echten Demokratie die Rede sein, noch hat die Zivilgesellschaft eine Möglichkeit, ein ausgewogenes Gegengewicht zur Macht der Konzerne und der Regierung zu bilden.


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Die Föderation von Damanhur

Autoren: Christine Schneider

Die Föderation von Damanhur ist eines der größten Gemeinschaftsprojekte in Europa. Die Mitglieder nehmen für sich in Anspruch, ein revolutionäres Modell für nachhaltige Veränderung zu entwickeln. Christine Schneider gibt einen Überblick über Leben und Politik in der Gemeinschaft.
Die aufwendig gestaltete Tempelanlage in einem Berg, an der 16 Jahre lang im Geheimen gebaut worden war, machte Damanhur weltbekannt. Und doch wissen viele bis heute nicht viel mehr von Damanhur, als dass man dort ungewöhnliche spirituelle Forschungen betreibt. Über die sozialen und politischen Aktivitäten dieses Projekts ist wenig bekannt.
Damanhur liegt in einem vergessenen Tal der Piemonteser Vor-alpen, nahe dem Gran Paradiso Nationalpark in Nord-italien. Landflucht und Vergreisung sind seit Jahrzehnten dramatisch. Es gibt weder Infrastruktur noch Arbeit, um die jungen Generationen zu halten. Bis heute fehlen in weiten Teilen des Tals Elektrizität, Telefon, Wasseranschluss. Ende der 70er-Jahre kamen „Fremde“ aus dem 40 Kilometer entfernten Turin ins Tal, kauften ein erstes Grundstück und begannen ein gemeinschaftliches Experiment, das sich in den inzwischen vergangenen 30 Jahren zu einem der größten Gemeinschaftsprojekte Europas entwickelt hat.


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Mehr Gemeinschaft braucht es überall
Kosha Joubert berichtet von der Findhorn-Konferenz des Global Ecovillage Network

Autoren: Kosha Joubert

Vom 1. bis zum 8. Oktober trafen sich im schottischen Findhorn 130 Menschen aus 22 Ländern, um 10 Jahre nach der Gründung des Globalen Ökodorf-Netzwerks Bilanz zu ziehen und gemeinsam einen Blick in die Zukunft zu werfen, aber auch, um sich als Freunde wiederzutreffen, zu bestärken und Mut zu machen, und um neuen Menschen den Einstieg in dieses unterstützende Netzwerk zu ermöglichen.

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Editorial

Autoren: Johannes Heimrath

 
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