| Artikel von Ausgabe 147 (13) |
| Editorial |
|
Autoren:
Johannes Heimrath
|
|
| |
| Monte Cerro: Start geglückt |
|
Leila Dregger berichtet von großen Friedensexperiment in Portugal Autoren:
Leila Dregger
Im Frühjahr 2004 kündigte die Friedensforschungsgemeinschaft Tamera im Süden Portugals ein dreijähriges Gemeinschaftsexperiment an. Mitmacherinnen und Mitmacher wurden gesucht. Im Mai 2006 startete das Projekt auf dem 134 Hektar großen Gelände des Monte Cerro. Die Friedensjournalistin Leila Dregger reflektiert die ersten Monate.
|
PDF-Version (270.67 KB) |
| |
| Beobachtungen eines Reisenden in Monte Cerro |
Ein zehntägiger Monte-Cerro-Aufenthalt im Sommer 2006 gab Anlass für Martin Stengel, seine Beob-achtungen niederzuschreiben. Er war als Spezialist für Lehm- und Strohballenbau nach Tamera eingeladen. Selbst seit 14 Jahren in Gemeinschaft lebend davon zehn Jahre im Ökodorf Sieben Linden , kann er die Leistung der Tameraner einschätzen.
|
PDF-Version (270.67 KB) |
| |
| Mehr Gemeinschaften in Stadt und Land |
|
Ein Bericht über das Weiter geht's-Gemeinschaftsfestival. Autoren:
Dieter Halbach
An die 200 Menschen, Gemeinschaftssuchende, neue Gemeinschaftsinitiativen und bestehende Gemeinschaftsprojekte, kamen dieses Jahr zum Pfingstfest im Ökodorf zusammen, und wohl alle teilten einen Wunsch und ein Ziel: mehr Gemeinschaften in Stadt und Land aufzubauen.
|
PDF-Version (118.27 KB) |
| |
| In Verbindung sein |
|
Silke Schmidbauer porträtiert Isolde Teschner, die Pionierin der Gewaltfreien Kommunikation. Autoren:
Silke E.K. Schmidbauer
Exkurs: Die Gewaltfreie Kommunikation in wenigen Sätzen zu beschreiben, gestaltet sich durchaus nicht einfach. Es gibt ein von ihrem Begründer Marshall B. Rosenberg beschriebenes Vier-Stufen-Kommunikationsmodell, das seinen Fokus auf die Bedürfnisse des Menschen legt. Zur reinen Technik reduziert, stellt die Gewaltfreie Kommunikation einen Ansatz unter vielen beispielsweise in Konfliktlösungsverfahren oder Streitgesprächen dar. Bezieht jedoch der Anwender den gesamten Überbau einer von Empathie geprägten Grundhaltung ein, kann sich ein Tanz der Bedürfnisse entfalten, der echte Begegnung möglich macht nicht nur zwischen Personen, sondern auch die innere Berührung mit den Schatten und Brüchen der eigenen Persönlichkeit. Rosenberg zeigt einen Weg auf, sich liebevoll und verständnisgeprägt mit den Unzulänglichkeiten und tragischen Bewertungsmustern von und zwischen Menschen auseinanderzusetzen.
Die Beschäftigung mit Gewaltfreier Kommunikation verändert schleichend die Sicht der Dinge, greift nachhaltig in die eigene Weltbetrachtung ein. Transformation ist möglich, auch Heilung. Ob die Gewaltfreie Kommunikation dies bewirkt, liegt einzig und allein bei demjenigen, der sich ihr öffnet.
|
PDF-Version (172.31 KB) |
| |
| Neue Arbeit Neue Kultur |
|
Das Potenzial gewollter Arbeit und regionaler Eigenfertigung. Eine konkrete Utopie von Frithjof Bergmann. Autoren:
Frithjof Bergmann
Menschen, die zum Kern ihrer Bedürfnisse und Wünsche vordringen und anstelle von fremdbe-stimmter Arbeit genau das tun, was sie mit Leidenschaft wirklich, wirklich wollen, verändern ihre Welt fundamental. Sie entwickeln kreative Lösungen für nachhaltige Technologien und regionale Ökonomien, durch die man von den heutigen Gewinnern der Globalisierung unabhängig werden kann. Der Philosoph Frithjof Bergmann fördert das Wirklich-wirklich-Wollen von Menschen in aller Welt. Seine Ideen machen Mut, sich wie Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.
|
PDF-Version (197.71 KB) |
| |
| Vom Umgang mit Konkurrenz |
|
Autoren:
Otto Hanus
Worum geht es eigentlich bei der Konkurrenz? Und was bedeutet sie für die Branche der Komplementärmedizin?
|
PDF-Version (93.72 KB) |
| |
| Gute Argumente |
|
Eine Familie streitet für die Bildungsfreiheit Autoren:
Dagmar Neubronner
Familie Neubronner stand im Sommer dieses Jahres vor der Situation, die alle Homeschooling-Familien in Deutschland fürchten: der Androhung von Zwangsgeld und Beugehaft mit sofortigem Vollzug. Doch mit Kreativität, Mut und Sach-verstand wurde ein Ausweg gefunden. Hier stellt Dagmar Neubronner die eindrucksvolle Klagebegründung ihres Anwalts dar eine Ermutigung.
|
PDF-Version (233.43 KB) |
| |
| Cyborg Park |
|
Teil 2: Im Netz der Spinne? Gandalf Lipinski ruft zu einer differenzierten Betrachtung des Internets auf. Autoren:
Gandalf Lipinski
Nach dem Einstieg über die Ebene des persönlichen Erlebens vermeintlicher Segnungen des Netzzeitalters ist der zweite Teil des Artikels von Gandalf Lipinski den globalen, politischen und ökonomischen Dimensionen des Themas gewidmet.
|
PDF-Version (319.15 KB) |
| |
| Entwurf für eine kooperative Wirtschaftsordnung |
|
Ein Grundsatzpapier der Konzeptgruppe Wirtschaft von Dynamik5 Schweiz, Teil 9 und Schluss Autoren:
Dynamik5 Dynamik5
Die Konzeptgruppe Wirtschaft von -dynamik5 Schweiz hat in über drei Jahren einen Entwurf einer neuen kooperativen Wirtschaftsordnung erarbeitet. Wir stellen ihn hier in einer mehrteiligen Serie vor. Wir betrachten den Text ausdrücklich als Baustelle, auf der man Teile im Dialog entfernen und hinzufügen kann. Der Entwurf ist wie folgt gegliedert: 1. Begründung, 2. Werte, 3. Reformen, 4. Umsetzung und 5. Schlussbemerkungen.
|
PDF-Version (173.34 KB) |
| |
| Samhain oder die Reise durch die Dunkelheit |
|
Das Jahresrad als Symbol für Kontinuität und Entwicklung Autoren:
Gandalf Lipinski
|
PDF-Version (120.26 KB) |
| |
| Sehnsucht nach spiritueller Gemeinschaft |
|
Teil 1: Grundlegende Fragen und geschichtlicher Rückblick Autoren:
Christian Hackbarth-Johnson
Welche Rolle kann Spiritualität in unseren heutigen, freiheitlich organisierten Gemeinschaften spielen? Wie kann eine weltbezogene und dialogorientierte Spiritualität aussehen? Was können wir von den historischen Vorbildern einer gemeinschaftlich gelebten Spiritualität lernen? So lauten die Fragen, denen der Religionswissenschaftler Christian Hackbarth-Johnson in seinem zweiteiligen Beitrag nachgeht.
|
PDF-Version (151.41 KB) |
| |
| Forum: Mama Anarchija (Teil 4) |
|
Die herrschaftsfreie Gesellschaft eine Utopie mit tiefen Wurzeln. Horst Stowasser und Gandalf Lipinski reflektieren die vorangegangenen Beiträge der Serie. Autoren:
Gandalf Lipinski Horst Stowasser
In den ersten beiden Artikeln der Serie Mama Anarchija sprach ich die möglichen Vorteile herrschaftsfrei organisierter Gesellschaftsformen an, wie sie sowohl von der Matriarchatsforschung als auch von der anarchistischen Bewegung vertreten werden. Diese Beiträge können Sie ebenso wie das in der letzten Ausgabe abgedruckte Gespräch mit der Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth unter www.kurskontakte.de oder auch unter www.mama-anarchija.net nachlesen.
Im vorliegenden vierten (und vorerst letzten) Teil der Mama-Anarchija-Folge greifen nun der Anarchismus-Kenner Horst Stowasser sowie der Holon-Redakteur Gandalf Lipinski in jeweils eigenen Forumsbeiträgen die bisherigen Ideen und Diskussionsansätze auf. Um eventuell vorhandene Berührungsängste im einen oder anderen Lager aufzulösen, wendet sich Stowasser hier vordergründig an die bestehende Anarcho-Szene.
(Jochen Schilk)
|
PDF-Version (229.98 KB) |
| |