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| Artikel von Ausgabe 157 (11) |
| Editorial |
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Autoren:
Johannes Heimrath
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| Das Vermächtnis der Waitaha |
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Das spirituelle Erbe einer gewaltfreien Kultur in Neuseeland. Autoren:
Winfried Altmann
Im April dieses Jahres weilten Makere und Te Porohau Ruka aus Neuseeland in Deutschland. Sie sind Eingeweihte der Waitaha, deren Überlieferung noch vor die Ankunft der Maori zurückreicht. Erst vor wenigen Jahren haben sie ihren Kulturmythos schriftlich veröffentlicht. Ihr Buch „Song of Waitaha“ zeugt von einer selbst für indigene Traditionen ungewöhnlich tiefen Dankbarkeit gegenüber allem Leben. Winfried Altmann, Freund und Förderer der letzten Waitaha, berichtet hier über Grundlagen ihrer Friedenskultur.
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| Es geht um Respekt |
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Die Biologin Saviana Parodi und ihr Weg zu Permakultur und Dzogchen. Autoren:
Judit Bartel
Mittelitalien im November. Ein Stück Land auf einer kleinen Anhöhe. Zwei Häuser, ein Garten, viele Obstbäume und zwei riesige Eichen als Hüter des Platzes. Außerdem ein Kompostklo, ein Spiel- und Kletterhaus, ein Swimmingpool mit Solardusche und ein noch unfertiges, rundes Strohballenhaus, das von allen nur „Mandala“ genannt wird. Vor einigen Tagen sind wir – mein Partner, meine Tochter und ich – an diesen Ort gekommen. Zu Saviana Parodi und ihrer Tochter Revel. Wir sind „Wwoofer“, Mitglieder der Organisation „wwoof“ (world-wide working opportunities on organic farms), die in vielen Ländern der Welt die Möglichkeit vermittelt, auf Ökobauernhöfen oder in anderen ökologischen Projekten gegen freie Kost und Logis mitzuhelfen. Als Wwoofer wollen wir bei Saviana Parodi einige Zeit mitleben und mitarbeiten.
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| Was ist Salutogenese? |
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Das neue Gesundheitsverständnis der komplementären Gesundheitskultur. Autoren:
Marco Bischof
Gesund ist, wer ein Gefühl für den Sinn seines Lebens hat, wer spürt, dass er innerlich wachsen kann und mit allem, was ist, verbunden ist. Wie würde sich ein Gesundheitswesen gestalten, das von solchen Prämissen ausgeht? Marco Bischof zeigt, wie weit wir heute auf dem Weg hin zu einer neuen Gesundheitskultur schon gegangen sind. Das Konzept der Salutogenese gewinnt zunehmend Anerkennung, und die Praxis der freien Gesundheitsberufe lässt „von unten“ eine ganzheitliche, neue Gesundheitskultur entstehen.
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| Der Zukunft begegnen |
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Kim Kopel, die in den USA ohne Schulbesuch aufgewachsen ist, schreibt über ihre Sinnsuche in den Teenagerjahren. Autoren:
Kim Kopel
Kinder wie Eltern brauchen positive Beispiele, um die Angst vor neuen Wegen zu überwinden. Deshalb übersetzte die Verlegerin Dagmar Neubronner „Das Teenager-Befreiungs-Handbuch – Glücklich und erfolgreich ohne Schule“ von Grace Llewellyn aus dem Amerikanischen. Wir drucken hier einen Auszug ab: den Bericht der Homeschoolerin Kim Kopel aus ihrer Teenagerzeit.
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| Anarchie und Frömmigkeit |
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Freiwillig Armut als Wiederstandsform und spiritueller Pfad. Dorothee Sölle erinnert an Dorothy Day, die anarchistische „Heilige des 20. Jahrhunderts“. Autoren:
Dorothee Sölle
Mit der Artikelreihe „Andere Welten“ lade ich ein, über eine Welt nachzudenken, die von den Kulturkreativen mitgeprägt wird. Dieses Mal geschieht dies mit einem Buchkapitel aus Dorothee Sölles „Mystik und Widerstand“, in dem sie uns Leben und Werk von Dorothy Day näherbringt. Sölle bezeichnet Day als „die große alte Frau eines kompromisslosen Katholizismus, Pazifistin und Anarchistin.” Das 1933 von Day mitgegründete Catholic-Worker-Movement ist eine Laienbewegung, die – heute lebendiger denn je – den radikalen Auftrag des Evangeliums zu leben trachtet. Dorothy Day lebte in Besitzlosigkeit und im Dienst für die, die von der Gesellschaft aufgegeben wurden und in den allermeisten Fällen auch sich selber aufgegeben hatten. Der andere Schwerpunkt von Dorothy Days Leben war eine durch die Bergpredigt inspirierte kompromisslose Gewaltfreiheit. Als sie während des Vietnamkriegs bei einer Protestaktion verhaftet wurde, haben viele Christen in den USA verstanden, was für ein Krieg und was für ein System das ist, das es nötig hat, diese furchtlose alte Frau ins Gefängnis zu werfen. Das Geheimnis Dorothy Days war ihre Fähigkeit, ihre radikale soziale Haltung mit einer tiefen mystischen Frömmigkeit zu verbinden. Jochen Schilk.
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| Alles fließt – Aber wohin? |
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Madhukar M. Dittes reflektiert die Evolution im Lebensgarten Steyerberg. Autoren:
Madhukar M. Dittes
Der Lebensgarten Steyerberg bei Hannover ist eines der ältesten und mit über 80 erwachsenen Mitgliedern eines der größten Gemeinschaftsprojekte in Deutschland. Anfang der 80er-Jahre strömten dort viele ökologisch und spirituell inspirierte Menschen zusammen, um das ehemalige Gelände einer Munitionsfabrik der Nazis zu verwandeln. Toleranz und Vielfalt waren die Schlagwörter einer Vision, die nicht immer leicht umzusetzen war. Madhukar M. Dittes lebt seit über 13 Jahren mit seiner Familie im Lebensgarten und ist auch als Vereinsvorstand ein genauer Beobachter all der Wirbel und Blockaden im Fluss der Gemeinschaft.
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| Evolution statt Erosion |
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Ein Rückblick auf 40 Jahre Zukunft in Auroville. Autoren:
Wolfgang Schmidt-Reinecke
Eine der ältesten konkreten Utopien ist die interkulturelle Zukunftsstadt des indischen Visionärs und Philosophen Sri Aurobindo: Erst nach seinem Tod von seiner Lebensgefährtin als Weltexperiment ins Leben gerufen, feierte Auroville im Februar dieses Jahres unter Beteiligung vieler Gäste und Besucher den vierzigsten Geburtstag. Der aktuelle Anlass bietet Gelegenheit, zu fragen, was von Aurovilles Vision bisher eingelöst werden konnte. Wolfgang Schmidt-Reinecke ist als langjähriger Vorstand sowohl von „Auroville International“ wie auch von „Auroville Deutschland“ ein intimer Kenner der dortigen Entwicklung.
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| Ein „neues Wir“ jenseits des Kollektivismus |
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Kosha Joubert sprach mit Thomas Hübel über kollektive Intelligenz. Autoren:
Thomas Hübl Kosha Joubert
In den Ausgaben 154 und 155 von KursKontakte hatten sich die eurotopia-Seiten dem Phänomen der „kollektiven Intelligenz“ gewidmet. Auf einer im Juli in Berlin stattfindenden Community-Conference soll nun erforscht werden, wie Menschen auf intelligente und mitfühlende Art gemeinsam Realität schaffen können. Die Sehnsucht nach echtem Kontakt und Kooperation wächst, die Notwendigkeit von Entscheidungen, die aus einer Verbundenheit mit dem Ganzen entstehen, wird immer offensichtlicher. Ist es uns möglich, uns gemeinsam auszurichten und in den Dienst der Welt zu stellen, ohne unsere Einzigartigkeit und unsere Freiheit als Individuen aufzugeben? Die Angst vor Kollektivismus sitzt gerade uns Deutschen zu recht in den Knochen. Zu diesen Themen befragte die Mitorganisatorin der Konferenz Kosha Anja Joubert den Initiator Thomas Hübl.
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| Matrix der Freiheit |
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Gandalf Lipinski reflektiert Freiheit und Gemeinschaft vor dem Hintergrund von 6000 Jahren Patriarchat. Teil 5: Die Megamaschine entsteht neu. Autoren:
Gandalf Lipinski
Im Mittelalter waren die Wirtschafts-, Herrschafts- und Finanzstrukturen der patriarchalen Megamaschine weniger effizient ausgebildet als in der Antike. Kleinere Einheiten, dezentrale gesellschaftliche Organisationen, wenig Staat, weniger „Weltwirtschaft“ und streckenweise ein kaum noch funktionierendes zentrales Geldsystem – das war der Hintergrund, vor dem Reste von Gemeinschaft, freier Umgang der Geschlechter miteinander sowie andere Elemente der vorpatriarchalen Kultur noch einmal aufblühen konnten. Mit dem Beginn der Neuzeit kehrte die Effizienz zentralistischer Herrschaft in nie gekannter Perfektion zurück. Was wir heute „Globalisierung“ nennen, nahm seinen Anfang im ausgehenden Mittelalter.
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| Kongress für Integrale Politik |
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3. bis 10. August in St. Arbogast/Vorarlberg Autoren:
Andreas Valentin
Unabhängig davon, ob wir von Weisheit oder Spiritualität, ganzheitlichem oder integralem Bewusstsein sprechen, begreifen immer mehr Menschen, dass für eine nachhaltige und lebensdienliche Politik ein anderes, umfassenderes Bewusstsein notwendig ist. Diese Auffassung verbindet die zum Kongress einladenden Organisationen dynamik5, Die Violetten, Integrale Politik Schweiz, Konvergenz-Gesellschaft und Netzwerk Holon.
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