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Artikel von Ausgabe 161 (15)
Editorial

Autoren: Johannes Heimrath

 
Wovon wir wirklich leben (LANGVERSION im htm)
Margrit Kennedy, Heide Göttner-Abendroth und Johannes Heimrath denken

Autoren: Johannes Heimrath Heide Göttner-Abendroth, Margrit Kennedy

Im Dezember 2008 trafen sich im Lebensgarten Steyerberg Margrit Kennedy, Heide-Göttner-Abendroth und Johannes Heimrath, um einen ganzen Tag dem gemeinsamen Nachdenken über die auf den ersten Blick so utopisch wirkende, aber doch omnipräsente Ökonomie des Schenkens zu widmen. Der folgende Gesprächs­auszug ist ein erstes Ergebnis dieser auch filmisch dokumentierten, produktiven Zusammenkunft. Weitere Veröffentlichungen als Film und in Buchform werden in den nächsten Monaten folgen.



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Heilkunst und gesellschaftliche Entwicklung
Ellis Huber fordert zu einer Erneuerung des Gesundheitssystems im Rahmen bestehender Freiheiten auf.

Autoren: Ellis Huber

Die freien Gesundheitsberufe sehen trotz aller Reformen die Entwicklung des Gesundheitssystems in Deutschland kritisch. Beiratsmitglied Dr. Ellis Huber, Arzt und freier Organisationsberater für soziale und gesundheitliche Dienste, hat die Kritikpunkte auf der Tagung eines Mitgliedverbands zusammengefasst und gibt Beispiele für neue Modelle.

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Buchbesprechung
Starke Mütter verändern die Welt

Autoren: Jochen Schilk

Die vierfache Mutter, studierte Agrarwissenschaftlerin, promovierte Physio-Chemikerin, Erwachsenen- und Persönlichkeitsbildungs-Trainerin Kirsten Armbruster hat parallel zur Erscheinung ihrer vorliegenden Patriarchatskritik als Bürgermeisterkandidatin der Großgemeinde Riedenburg in Bayern respektable 33 % der Stimmen erhalten – und dies, obwohl die etablierten Parteien massiv versucht hatten, sie wegen der Inhalte ihres Buches zu verunglimpfen.



 
Geld? Tausch? Solidarität!
Ansätze zu einer lebensdienlichen Ökonomie im Anarchismus.

Autoren: Horst Stowasser

Der bekannte Autor Horst Stowasser erzählt von den anarchistischen Visionen einer lebensdienlichen Ökonomie, von den Strategien, die diese Bewegung erdacht hat, um dem großen Ziel einer Wirtschaft ohne Geld näherzukommen. Interessant ist dabei, wie stimmig sich manche dieser zum Teil 160 Jahre alten Ideen in die aufkeimende Diskussion zeitgemäßer Schenkökonomie-Modelle fügt. Dank der Erfahrungen aus diversen anarchistischen Experimenten können wir zudem ein besseres Gefühl für die Realisierbarkeit einer geldlosen Utopie bekommen, die die libertäre Bewegung schlicht „Solidarische Ökonomie“ nennt.

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Insel oder Mainstream?
Das Global Ecovillage Network in Zeiten des Wandels.

Autoren: Kosha Joubert

Als der grüne Dichter-Aktivist Gary Snyder vor vierzig Jahren gefragt wurde, warum er sich gegen den Strom der modernen Entwicklung stemme, war seine Antwort: „Ich schwimme mit dem großen Strom. Wogegen ich mich wende, sind nur einige ­kleine Hindernisse im Fluss der Evolution.“ Die Zeit scheint näherzukommen, wo diese Erkenntnis in unsere Gesellschaft Einzug findet. Werden wir mit unseren Impulsen ein Teil des Mainstreams? Kosha Joubert, die Vorsitzende von GEN-Europe, identifiziert erste Anzeichen dieser Entwicklung.

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Träumen, Planen, Handeln, Feiern
Kosha Joubert stellt die von John Croft entwickelte Methode des Dragon Dreaming vor.

Autoren: Kosha Joubert

Mit den Herausforderungen auf unserem Planeten wächst auch die Notwendigkeit von erfolgreichen und zukunftsorientierten Projekten, die von vielen Menschen getragen und entwickelt werden. Dragon Dreaming ist eine von John Croft in Australien entwickelte Methode, die Menschen unterstützt, aus ihren Träumen gemeinsam Realität zu erschaffen. Kosha Joubert begleitet John Croft bei der Einführung der Methode in Deutschland.

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Neues Lernen, neue Kultur
Anke Caspar-Jürgens bündelt Argumente für das Freilernen als kulturbildende Kraft.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Die Schule liegt als heilige Kuh quer auf dem Weg zu einer positiven kulturellen Entwicklung, die sich in allen Ecken des Landes entfalten möchte. Anke Caspar-Jürgens diskutiert das Freilernen nicht nur vor einem rechtlichen Hintergrund, sondern auch als kreative, kulturelle Kraft.

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Es war nicht vergeblich
Ein Erfahrungsbericht der Beringhof-Gemeinschaft.

Autoren: Gerhard Breidenstein

Nach vierzehn Jahren endete das Zusammenleben der Behringhof-Gemeinschaft. In der von Gerhard Breidenstein vorgestellten Broschüre reflektiert die Gemeinschaft noch einmal ihre Erfahrungen.

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Buchbesprechung
Subsistenz und Widerstand

Autoren: Jette Studier

Wir haben Alternativen! Spätestens seit der Finanzmarktkrise ist die Debatte um begrenztes Wachstum, die Zukunftsfähigkeit unserer globalisierten Marktwirtschaft und besonders die Bedeutung des Mediums „Geld“ auch in den konventionellen Medien in vollem Gange. Der Kreis der „Eingeweihten“, die über Alternativen zur Globalisierung diskutieren, scheint sich zumindest vergrößert zu haben. Für alle diejenigen, die spätestens jetzt ins Grübeln geraten, ist das bereits 2003 in Deutschland erschienene Buch „Subsistenz und Widerstand“ absolut empfehlenswert.



 
Schenkende Wirtschaft
Heiner Benking porträtiert den Ökonomen Manfred Kannenberg-Rentschler.

Autoren: Heiner Benking

 
Gemeinsam Handeln
Das auf dem Kongress für Integrale Politik erarbeitete Manifest. Die „Vereinbarung zum gemeinsamen Handeln“, wie sie auf dem letztjährigen Kongress für Integrale Politik in Vorarlberg getroffen wurde, liegt nun endlich in der endgültigen Fassung vor. Die Erstveröffentlichung des Wortlauts geschieht hier in der Hoffnung, dass möglichst viele Menschen die darin enthaltenen Erkenntnisse, Ziele und Forderungen mittragen und das Manifest mit ihrer Unterschrift stärken (siehe Schluss des Artikels).

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Kongress und Agenda 2012
Gandalf Lipinski skizziert die Perspektiven der spirituell-politischen Zusammenarbeit im Netzwerk Holon.

Autoren: Gandalf Lipinski

Kaum ist der erste Kongress Geschichte und das umseitige Manifest erstmals veröffent­licht, konkretisieren sich bereits die Pläne für die Vorbereitung des nächsten Kongresses im Sommer 2012. Neben drei Vorbereitungskongressen ist ein kulturkreativer Pilgerzug angedacht. Zunächst soll jedoch das von möglichst vielen Menschen getragene Manifest im Rahmen der anstehenden Wahlen in die breite Öffentlichkeit gelangen.

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Aus der Regionalgruppe West
Marie-Rose Fritz, Marion Reker und Andreas Valentin schildern die Entwicklung ihrer Regionalgruppe nach dem Kongress. Bereits zweimal hat sich seit dem Kongress im vergangenen August diese „nach Postleitzahlen zusammengewürfelte“ Gruppe getroffen – und zu einer lebendigen Zusammenarbeit gefunden.

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Wie aus Orange Bunt wurde
Über die Entwicklung der Osho-Gemeinschaft im Parimal Gut Hübenthal

Autoren: Chandira Karin Shell

Als vor über zwanzig Jahren Graf Sittich von Schloß Berlepsch in orangefarbenen Gewändern auftauchte, eine Mala seines Gurus um den Hals hängend und jede Menge weitere Sannyasins im Gefolge, da hat das Volk „seinen Grafen“ wohl für verrückt erklärt. Mittlerweile ist daraus ein spirituell offenes sowie ökologisch und sozial vielfältiges regionales Netzwerk entstanden. Gegenseitige Toleranz und Interesse aneinander haben sich entwickelt. Von der Kunst, eine Lebensgemeinschaft, ein Osho-Meditationszentrum, einen Seminarbetrieb und eine gute Nachbarschaft unter einen Hut zu bekommen, erzählt die langjährige Mitbewohnerin Chandira Karin Shell.



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