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Artikel aus "Anders Lernen" (47)
Muss Schule bleiben, wie sie ist?  (Ausgabe 166)
Anke Caspar-Jürgens präsentiert eine Untersuchung zur Unveränderlichkeit des deutschen Schulsystems.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

In einem Experiment an der Universität Wuppertal entdeckten Studenten neben der Didaktik, der Kunst des Lehrens, die Wissenschaft des Lernens, die Mathetik. Es gilt zu hoffen, dass die Erkenntnis, Schule könne auch „ganz anders“ sein, ihr eigenes Lernen mit jungen Menschen verändern wird.

 
Jugendliche sind keine Erwachsenen!  (Ausgabe 165)
Der Psychologe Gordon Neufeld erklärt, warum Jugendliche für eine gesunde Entwicklung vor allem Geduld und Freiraum brauchen.

Autoren: Gordon Neufeld

Es gibt sogenannte primitive Völker, die das Heranwachsen des Kindes zum Erwach­senen nicht problematisieren. Bis zur Zeit um die Geschlechtsreife leben die Kinder weitgehend gemäß ihren eigenen Bedürfnissen. Dann werden sie in die Kultur eingeführt und gelten fortan als selbst- und mitverantwortliche Mitglieder. Der amerikanische Psychologe Gordon Neufeld, der demnächst nach Deutsch­land kommt, beschreibt die Situation Heran­wachsender in unserer Gesellschaft.

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Wenn Kinder zu gerne lernen  (Ausgabe 164)
Sorgerechtsentzug: Der Fall Bianca Schröder.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Die Cottbuser Mutter Bianca Schröder will trotz der Probleme, die ihre hochbegabten Kinder mit der Schule haben, und trotz ­Prozessen wegen Schulverwei­gerung Deutschland nicht verlassen. Nachdem der Heimunterricht zunächst ­behördlich empfohlen worden war, kam es zur ­Eskalation und letztlich zum Sorge­rechts­entzug für ihre Tochter.

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Wem gehört „mein“ Kind?  (Ausgabe 163)
Schulpflicht: Aneignung unserer Kinder durch den Staat.

Autoren: Ulrich Herrmann

Wenn es um Schulpflicht und um das schulische Lernen überhaupt geht, übt der Staat ein Verfügungsrecht über die Kinder aus. Dr. Ulrich Herrmann, emeritierter Professor für Pädagogik, belegt, dass in der Regelschule das Eigenrecht der Kinder zu wenig berücksichtigt wird.

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Buchbesprechung  (Ausgabe 163)
Vier Bücher über die Praxis des Freilernens

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Anke Caspar Jürgens stellt auf dieser Seite Bücher vor, in denen die Praxis des Freilernens veranschaulicht wird. Die folgende Auswahl setzt sich nicht primär mit der Schulsituation in Deutschland auseinander, sondern zeigt ermutigende Beispiele aus anderen Ländern.

 
Glücklichsein lernen  (Ausgabe 162)
Ein fiktives Gespräch zum Thema Freilernen.

Autoren: Julia Dibbern

Anders als Earl Stevens in seinem umseitigen Artikel können deutsche Eltern nur in seltensten Fällen von Erfahrungen mit freiem Lernen berichten. Die Skepsis, ob so etwas funktioieren kann, ist groß. Julia Dibbern charakterisiert die tastenden Versuche von Müttern, sich dem Freilernen anzunähern, in einem fiktiven Gespräch.

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Wissensjäger  (Ausgabe 162)
Earl Stevens berichtet aus der Praxis des Freilernens in den USA.

Autoren: Earl Stevens

Am Beispiel seiner persönlichen Erfahrungen mit schulischer wie mit selbstverantwortlicher Bildung in den USA geht Earl Stevens der Frage nach dem Lernen auf den Grund. Sein Beitrag gibt Einblicke in eine Diskussion, die hierzulande mangels Erfahrung mit freiem Lernen noch nicht auf breiter Basis geführt werden kann.

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Neues Lernen, neue Kultur  (Ausgabe 161)
Anke Caspar-Jürgens bündelt Argumente für das Freilernen als kulturbildende Kraft.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Die Schule liegt als heilige Kuh quer auf dem Weg zu einer positiven kulturellen Entwicklung, die sich in allen Ecken des Landes entfalten möchte. Anke Caspar-Jürgens diskutiert das Freilernen nicht nur vor einem rechtlichen Hintergrund, sondern auch als kreative, kulturelle Kraft.

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Strukturen gewaltfrei ändern  (Ausgabe 160)
Anke Caspar-Jürgens über Marshall B. Rosenbergs Ansätze zu einem sinnvollen Verständnis von Bildung.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Die Gewaltfreie Kommunikation von ­Marshall B. Rosenberg macht in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft Schule. Was, wenn man ihre Methoden in der Auseinandersetzung mit dem deutschen Schulsystem anwendete? Anke Caspar-Jürgens zeigt die strukturkritische Seite dieser Methode auf.

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Gesetz ist Gesetz(?)  (Ausgabe 159)
Kommentierte Stellungnahmen von Juristen zur Frage der Bildungsfreiheit.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Noch engagieren sich in Deuschland ­wenige Juristen für Bildungsfreiheit und befassen sich mit der Problematik des Schulzwangs. Anke Caspar Jürgens stellt prägnante Aussagen dieser Juristen vor und plädiert dafür, eine Argumentation für Bildungsfreiheit jenseits pädagogischer Modelle auf der Ebene der Freiheitsrechte der Person zu finden.

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Mythos Schule  (Ausgabe 158)
Ulrich Klemm erkennt die Schule als Ort struktureller Gewalt.

Autoren: Ulrich Klemm

Dass die heutige Struktur der deutschen Staatsschulen und eine Demokratie, die Bürgerengagement fördern will, nicht zusammenpassen, ist den wenigsten bewusst. Schule scheint unantastbar. Der Pädagoge Ulrich Klemm plädiert für einen kühlen Blick auf den „Mythos Schule“. Er beleuchtet Ursachen der „Bildungskata­strophe“ und zeigt Lösungswege auf.

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Der Zukunft begegnen  (Ausgabe 157)
Kim Kopel, die in den USA ohne Schulbesuch aufgewachsen ist, schreibt über ihre Sinnsuche in den Teenagerjahren.

Autoren: Kim Kopel

Kinder wie Eltern brauchen positive Beispiele, um die Angst vor neuen Wegen zu überwinden. Deshalb übersetzte die Verlegerin Dagmar Neubronner „Das Teenager-Befreiungs-Handbuch – Glücklich und erfolgreich ohne Schule“ von Grace Llewellyn aus dem Amerikanischen. Wir drucken hier einen Auszug ab: den Bericht der Homeschoolerin Kim Kopel aus ihrer Teenagerzeit.

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Menschenrecht auf Bildung  (Ausgabe 156)
Anke Caspar-Jürgens stellt die Gesetzesinitiative zur Änderung des Artikels 7 im Grundgesetz vor.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Im Rahmen des Bundesverbands Natürlich Lernen e.V. hat man sich ein erhgeiziges und sicherlich nur langfristig realisierbares Ziel gesteckt: Eine Neuformulie­rung des Grundgesetzes in Bezug auf Bildung. Der Gesetzesvorschlag basiert auf der Petition für Freiheit und Selbstbestimmung im Bildungswesen aus dem Jahr 1991.

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Nur Freiheit hat Zukunft  (Ausgabe 155)
Zwischen Erstarrung und hoffnungsvoller Graswurzelinitiative: Anke Caspar-Jürgens reflektiert die Situation des Bildungswesens in Deutschland.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

In diesem Januar war es wieder einmal so weit: Drei Familien verließen wegen drohenden Sorgerechtentzugs aufgrund von Schulverweigerung unser Land. Das ist ein Anlass, einen Blick über den engen Tellerrand des nationalen Schulsystems zu werfen, meint Anke Caspar Jürgens und plädiert für eine aufgeklärte europäische Perspektive in der Bildungsdebatte.

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Eine sinnvolle Alternative?  (Ausgabe 154)
Anke Caspar-Jürgens stellt das neue Buch „Bildung zu Hause“ von Alan Thomas vor.

Autoren: Alan Thomas Anke Caspar-Jürgens

Dieser Beitrag stellt eine Auswahl von Texten aus dem neuen Buch des englischen Pädagogik-Professors Alan Thomas vor, um die Sorge zu nehmen, eine Bildung der Kinder von zu Hause aus könne das Kindeswohl bezüglich unzureichender Sozialisation beeinträchtigen oder das Entstehen von Parallelgesellschaften fördern.

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Offener Posten Kinderrechte  (Ausgabe 153)
Elternrecht gegen die Aufsichtspflicht des Staates:Bleiben die Rechte der Kinder auf der Strecke?Von Anke Caspar-Jürgens.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Ein neues Rechtsgutachten macht sich für Bildungsfreiheit stark. Anke Caspar-Jürgens beschreibt die Hintergründe, die zum Gutachten führten und empfiehlt seine Argumente als Ausgangsplattform für eine handfeste Diskussion zu den Rechten der Kinder in diesem Land.

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Gespenst Parallelgesellschaft  (Ausgabe 152)
Bildung braucht pluralistische Freiheit

Autoren: Michael P. Donelly

In der Debatte um Bildungsfreiheit malen ängstliche Kultusbehörden immer wieder angeblich drohende Parallelgesellschaften an die Wand. Auf dem 2. Internationalen Kolloquium für Home Education auf Burg Rothenfels setzte US-Anwalt Michael P. Donnelly dagegen: Lebendige Gemein-wesen brauchen Vielfalt – Pluralismus.


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Leben ohne Schule  (Ausgabe 151)
In Kanada wird häuslicher Unterricht staatlich gefördert.

Autoren: Stefanie Mohsennia

Hierzulande undenkbar: Eine Fernschule, die Lernen nicht regle-mentiert, sondern selbstbestimmte, kreative Prozesse in vertrauter Umgebung fördert. In Kanada erhält so ein Lernprojekt den Staatspreis. Deswegen wanderte Stefanie Mohsennia nach Kanada aus. Hier resümiert sie über ihr erstes Homeschooling-Jahr in Kanada.

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Zweites Internationales Kolloquium zu Home-Education in Deutschland  (Ausgabe 151)

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

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Raum zum Wachsen  (Ausgabe 150)
Ein selbstbestimmtes Jugend-Bildungsprojekt. Von Yumendo. Yumendo – das ist ein Projekt von Jugendlichen, die nach der Schule einen eigenen Weg eingeschlagen haben und ein Jahr zur Selbstorientierung und freien Gestaltung ihrer Lebens- und Lernzusammenhänge miteinander verbringen.

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Faden gerissen?  (Ausgabe 149)
Die Bedeutung einer dichten Kind-Erwachsenen-Beziehung.

Autoren: Dagmar Neubronner

Welche Wirkung hat das Aufwachsen in Gruppen Gleichaltriger auf unsere Kinder? Dagmar Neubronner macht sich Gedanken zur Bedeutung der Erwachsenen-Kind-Beziehung und reflektiert dabei eine Analyse des kanadischen Psychologen Gordon Neufeld.

 
Besuch beim Wolkenmaler   (Ausgabe 148)
Ein Vierzehnjähriger macht sich auf den Weg zu sich selbst.

Autoren: Joachim Till Bark

Das nicht jeder junge Mensch in das Raster einer Schule passt, ist eine unbestrittene Tatsache. In Ermangelung zulässiger Alternativen bleibt vielen Betroffenen nur, sich mit lebenslanger Verbiegung oder dem lebenslangen Gefühl des Versagens abzufinden. Einer, der dazu nicht bereit war, ist Joachim Till Bark, heute Mitte sechzig. Als Vierzehnjähriger beschloss er, sich heimlich von der Schule abzumelden. In einem anrührenden Buch berichtet er über sein selbstorganisiertes Lernen. Wir bringen einen Auszug:

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Gute Argumente  (Ausgabe 147)
Eine Familie streitet für die Bildungsfreiheit

Autoren: Dagmar Neubronner

Familie Neubronner stand im Sommer dieses Jahres vor der Situation, die alle Homeschooling-Familien in Deutschland fürchten: der Androhung von Zwangsgeld und Beugehaft mit sofortigem Vollzug. Doch mit Kreativität, Mut und Sach-verstand wurde ein Ausweg gefunden. Hier stellt Dagmar Neubronner die eindrucksvolle Klagebegründung ihres Anwalts dar – eine Ermutigung.

 PDF-Version (233.43 KB)
 
Neue Wege gehen  (Ausgabe 146)
Die Familienschule als Keimzelle für den gesellschaftlichen Wandel.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Auf dem Kolloquium des European Forum for Freedom in Education (EFFE) im Juni dieses Jahres in Helsinki thematisierte der BVNL erneut die Problematik des deutschen Schul-rechts und stellte das Konzept der Familien-schule vor. Dieser Beitrag fasst die angesprochenen Kernpunkte zusammen.

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Informelles Lernen  (Ausgabe 145)
Was man zu Hause über das Wesen des Lernens erfahren kann.

Autoren: Alan Thomas

Wer etwas über das Wesen des Lernens verstehen möchte, darf nicht in Schulklassen, sondern muss in freien, informellen Zusammenhängen forschen, so die Erkenntnis des Erziehungswissenschaftlers Alan Thomas. Hier berichtet er über seine aufschlussreichen Studien.


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Respekt vor den Kindern  (Ausgabe 144)
Die Söhne der Familie Neubronner verweigern die Schule. Anke Caspar-Jürgens beschreibt, sie sich die Familie dieser Herausforderung stellt.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Ein weiterer Fall von Schulverweigerung in Bremen zeigt, dass sich Eltern zuneh-mend weniger mit der Situation in Deutsch-land zufrieden geben. Die Haltung der Eltern ist durch gute Argumente gestützt. Man darf auf den Ausgang der Auseinan-dersetzung gespannt sein.


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Bildungs-Landschaften  (Ausgabe 143)
Entwurf eines utopischen Modells

Autoren: Karen Kern

Wie wäre es, in einer Gesellschaft zu leben, die jeden Menschen ermutigt, die Dinge zu tun und zu lernen, die ihn interessieren? Karen Kern entwirft ein vielleicht gar nicht so utopisches Modell.



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Subjekt Kind  (Ausgabe 142)
Die Subjektstellung des Kindes als Aufteilung und Maßstab der Politik.

Autoren: Reinald Eichholz

Sind Frauen Objekte der (männlichen) Gesellschaft? Diese Frage beginnt sich zu erledigen. Sind Kinder (bis 18 Jahre) Objekte der (Erwachsenen-)Gesellschaft? Nachdem Pioniere aus den Humanwis-sen-schaften den Boden dafür vorbereitet haben, beginnen nun Juristen wie Dr. Reinald Eichholz die Notwendigkeit für einen Paradigmenwechsel im Rechts-ver-ständnis des Kindes mit Verweis auf die unbedingte Verbindlichkeit verfassungs- und völkerrechtlicher Grundwerte zu belegen. Aus der Rechtsprechung geht hervor, dass der Mensch nie zum Objekt herabgewürdigt werden darf. Geltende Rechte wie das Recht, vorrangig unter dem Gesichtspunkt ökonomischer Verwertbarkeit Lernziele für die Kinder festzulegen, erscheinen auf dem juristi-schen Prüfstand. Noch ist eine Gesell-schaft, die auf Partnerschaftlichkeit und gegenseitiger Achtung beruht, schwer vorstellbar. Die rechtliche Anerkennung des Kindes als Subjekt ist ihr Beginn.


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Bildung zu Hause  (Ausgabe 141)
Die zarten Anfänge der Home Education in Deutschland. Ein Überblick von Thomas Spiegler.

Autoren: Thomas Spiegler

In Deutschland wird erstmals eine wissenschaftliche Studie zu Home Education erstellt – von Thomas Spiegler, Doktorand im Fach Soziologie an der Unversität Marburg. In seinem Beitrag stellt er dar, welche gesellschaftlichen Strömungen dieses Thema prägen, sowie ihre durchaus gemeinsamen Motive.


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Bildung ist frei!  (Ausgabe 140)
Schulpflicht – konsequent demokratisch verstanden – sollte den Staat verpflichten, freie Bildung freier Menschen zu unterstützen,statt sie in die Schule zu zwingen. Von Bertrand Stern.

Autoren: Bertrand Stern

Würden wir junge Menschen als würde-volle, freie Subjekte anerkennen, meint der Philosoph Bertrand Stern, würden wir sie nicht mehr als erst zu formende, unselbständige Wesen mit einer staat-lichen Bildung zwangsbeglücken. Die Frage nach dem Sinn einer „Schulpflicht“ würde sich erübrigen.


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Demokratisch lernen  (Ausgabe 139)
Der Gründer der demokratischen Sands School in England,David Gribble, kümmert sich um die Vernetzung von Schulen,in denen die Menschenrechte der Kinder geachtet werden.

Autoren: David Gribbe

Warum berichten wir diesmal über Schulen, wo es doch sonst auf diesen Seiten immer um Lernen außerhalb von Institutionen geht? Bei den Demokrati-schen Schulen, die hier angesprochen werden, ist die unverzichtbare Grundlage des Lernens der Kinder deren Selbst-bestimmung. Das ist in denjenigen Ländern möglich, wo sich Schulen auf das Bildungsrecht des Individuums berufen können. Das gibt es in Deutschland nicht, weshalb die vier hierzulande beantragten Demokratischen Schulen bisher von den Kultusministerien abgelehnt wurden.


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Leben und Lernen  (Ausgabe 138)
Viele Eltern sind auf der Suche nach Alternativen zur Schule. Anke Caspar-Jürgens gibt den Erfahrungsbericht einer Mutter wieder, der zugleich ein Aufruf zur Vernetzung betroffener Eltern ist.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

In unserer Zeit der Postmoderne sind besonders in Deutschland die modernen Formen des Lernens so gut wie unbekannt. Alternativschulen, die Vorläufer der gegenwärtig sich formierenden Bewegung für ein konsequent selbstverantwortliches Lernen im Leben, lassen bei der Mehrheit unserer MitbürgerInnen immer noch einen Schauder über den Rücken laufen: „Diese Kinder sind arm dran, sie werden im Leben nicht bestehen.“ Das Gegenteil ist der Fall, wie es internationale Studien zur Genüge belegen.


 
Glücklichsein braucht Freiheit  (Ausgabe 137)
Steven Harrison fragt sich, wie Kinder frei aufwachsen sollen, wenn die Erwachsenen unfrei sind.

Autoren: Steve Harrison

Der Amerikaner Steven Harrison bewegt mit seinen Büchern viele Menschen. Ganz besonders geht es ihm um die Kinder, für deren unverbogenes Leben er leidenschaft-lich eintritt. Harrison schreibt aus der Perspektive eines Landes, in dem selbstbestimmte Bildung ein garantiertes Bürgerrecht ist. Er ermutigt dazu, diesen Freiraum ohne Furcht wahrzu-neh-men und auszufüllen.

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Strafe für Verzicht auf Gewalt?  (Ausgabe 136)
In Deutschland werden Eltern bestraft, wenn sie die Gesetze ernst nehmen. Matthias Kern schildert, was geschieht, wenn Eltern dieAnwendung von Gewalt gegenüber ihren Kindern ablehnen.

Autoren: Matthias Kern

Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten einen Sohn oder eine Tochter. Dieser junge Mensch geht in die Schule. In der Schule und auf dem Weg dorthin wird er immer wieder geschlagen, getreten, verspottet, lächerlich gemacht, sein Eigentum wird weggenommen, beschädigt oder zerstört. Außerdem leidet er unter der Ungerechtigkeit und dem Sarkasmus einzelner Lehrer. Darüber hinaus interessiert ihn das, was in der Schule gerade „dran“ ist, in keiner Weise; er möchte lieber eigene Gedichte schreiben, englische Briefe mit seiner israelischen Freundin wechseln, Bücher über die Zeit des Nationalsozialismus lesen, einen Schlitten bauen, Schlagzeug spielen und vieles anderes mehr.
Stellen Sie sich weiter vor, dieser junge Mensch erklärte Ihnen eines Tages, er sei nicht bereit, weiterhin zur Schule gehen. Wie reagieren Sie als Vater oder Mutter in Deutschland ? Sorgen Sie dafür – wie es das Schulgesetz Ihres Bundeslandes von Ihnen als Elternteil fordert –, dass Ihr Kind die Schule besucht, egal, welche Mittel Sie dafür einsetzen müssen? Oder berücksichtigen Sie die Entscheidung Ihres Kindes ?

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Lernen braucht Freiheit  (Ausgabe 135)
Lernen ist die natürlichste Sache der Welt. Steven Harrison ermutigt dazu, diesen natürlichen Lernraum zu schaffen.

Autoren: Steve Harrison

In den USA ist das Recht auf eine selbstbestimmte Bildung mittlerweile garantiertes und praktiziertes Bürgerrecht. So konnte sich ein vielfältiges Bildungsspektrum von der Bildung zu Hause bis zu basisdemokratischen Schulen jenseits von Staatsschule entfalten. Universitäten und Wirtschaft fragen zunehmend nach diesen „Schülern“, ihnen werden Qualitäten wie Kreativität, Kooperations- und Lernfähigkeit und eine hohe Bereitschaft zu Selbstverantwortung und Mitverantwortung nachgesagt. Vor diesem Hintergrund reflektiert Steven Harrison die Grundlagen und die Praxis von staatlicher Schule in ihrem gesellschaftlichen Zusammenhang. In seinem neuesten Buch fordert er zu einer grundsätzlichen Neubesinnung heraus und skizziert aus den Erfahrungen mit seiner eigenen „Schul“-Gründung eine Welt, in der Kinder und Erwachsene in Gemeinschaft erfüllt miteinander leben und lernen können.

 
Lasst uns begeisterte Lerner sein!
  (Ausgabe 134)
Anke Caspar-Jürgens präsentiert Argumente einer kanadischen Homeschoolerin und kommentiert Pläne zur Bildungsreform.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Wer nicht erlebt hat, wie das Lernen von Kindern, auch der Erwerb von anspruchsvollem Wissen, zu Hause stattfindet, hat meist viele Fragen, wie und ob das möglich ist. Das ist auch in Ländern so, in denen Home-Education legal ist, denn die Institution Schule gilt überall als die Norm. Diana Sandberg aus British Columbia, deren Kinder zu Haus gelernt haben (jetzt, als Teenager, möchten sie in eine Schule ihrer Wahl gehen), hat in einem fiktiven Interview alle Fragen zusammengefasst, die ihr in der Regel zu diesem Thema gestellt werden. Der Beitrag erschien erstmals im kanadischen „Homeschooling Magazine“ im Jahr 1997. In der Folge verwende ich anstelle von Home-Education die deutsche Übersetzung „Bildung zu Hause“.


 
Kommunikation mit Kindern  (Ausgabe 133)
Otmar Preuß beschreibt das Kato-Prinzip als Möglichkeit, die Kommunikation von unterschwelliger Machtausübung zu befreien.

Autoren: Otmar Preuß

 
Vom Wert der freien Entfaltung  (Ausgabe 132)
Anke Caspar-Jürgens sprach mit dem Rechtsexperten und Managementberater Gerhard Huhn zur Auswirkung von Schule auf Gehirnentwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Anke Caspar Jürgens: Herr Dr. Huhn, Sie behaupten, etliche Erlasse, die den Schulunterricht regeln, verstoßen gegen das deutsche Grundgesetz Art. 2. Das hört sich unglaublich an, wie können Sie das vertreten?

 
Ohne Schule lernen
  (Ausgabe 131)
Internationale Studien belegen: Zu Hause lernt sich’s besser. Anke Caspar-Jürgens gibt einen Überblick.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

In verschiedensten Ländern der Welt lernen Kinder in ihrem privaten Umfeld. Ihre Anzahl steigt rasant. Eine Reihe von internationalen Studien beweist, dass ihr Lernen, die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und ihre soziale Integration in der Regel erfolgreicher gelingen als bei Schulkindern.
Bei dem Versuch, die wesentlichen Inhalte der Studien im Deutschen zusammenzufassen, geriet ich an ein Übersetzungsproblem: Was ist eigentlich unter Home Education, HomeSchooling, Unschooling usw. zu verstehen? Welche deutschen Begriffe können diese Inhalte transportieren? Da jede Familie letztlich ihren Weg gemäß ihrer eigenen kulturellen Tradition, ihren sozialen, wirtschaftlichen und sonstigen Bedingungen entwickelt und dieser Weg im Verlauf der familiären Zusammenarbeit, des Zusammenlebens sich auch noch prozesshaft verändert, habe ich mich für eine Bezeichnung entschieden, die übergreifend für alle Varianten stehen soll: „Bildung zu Hause“. Dieser Begriff beinhaltet den gesamten Prozess des physischen, emotionalen und intellektuellen Lernens eines Menschen in und mit seinem sowie durch sein soziales Umfeld. Er entspricht damit nach meiner Auffassung am ehesten dem Begriff Home Education. Home Schooling signalisiert für mich, dass das Lernen zu Hause sich am schulischen Konzept orientiert, während Unschooling sich davon deutlich absetzt, indem hier die Interessen und Bedürfnisse des Kindes leitend sind.



 
Gibt es zuviel Freiheit?  (Ausgabe 130)
Selbstbestimmtes Lernen ist in fast allen Demokratien möglich.Warum nicht in Deutschland? Ein Bericht über einen beispielhaften Fall.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

 
Zeit, zu lernen Zeit, zu verstehen   (Ausgabe 129)
In Europa steigt die Anzahl der Homeschooler. Anke Caspar-Jürgens stellt Praxisberichte aus dem Bulletinder französischen Homeschooling-Bewegung vor.

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Zu Hause anders lernen ist in Frankreich möglich: Hier beschreiben französische Familien ihre Erfahrungen mit dem selbstbestimmten Lernen und wie der Lernerfolg kontrolliert wird. Abschließend reflektiert eine deutsche Mutter ihre Schulerfahrungen.

 
Gemeinschaft und Freiheit  (Ausgabe 128)
In Dänemark können Eltern und Kinder selbst über ihr Lernen bestimmen. Margaretha Balle-Petersen berichtet über die seit 150 Jahren ungebrochen lebendige Bürgerbewegung der Friskoler.

Autoren: Margarete Balle-Petersen

Die Selbstbestimmtheit des individuellen Lernens ist ein fruchtbarer Boden, auf dem an die 450 freie Schulen im kleinen Dänemark prächtig gedeihen. Zu 70 Prozent vom Staat finanziert, verwirklichen sie eine in Deutschland unvorstellbare Freiheit.
Es gibt religiöse, politische und nach besonderer Pädagogik ausgerichtete Schulen, progressive und elite-fördernde Schulen. Und es gibt die Schulen der Minderheiten, der deutschen und der muslimischen Gruppen.



 
Kinder wollen am Leben teilnehmen  (Ausgabe 127)
Marlene Bumgarner sprach mit John Holt, dem Pionier der amerikanischen Homeschooling-Bewegung.Ein historisches Dokument aus dem Jahr 1980

Autoren: Marlene Bumgarner

Langjährige Erfahrungen mit dem Lernen von Kindern brachten den „Lehrerphilosophen“ John Holt über die fundamentale Kritik an der Schule zu einer Praxis, die heute von Gehirnphysiologen begrüßt – und in Deutschland kriminalisiert wird

 
Abschied aus der Wohlerzogenheit  (Ausgabe 126)
KursKontakte sprach mit Bertrand Stern über den Unsinn schulischer Reformen und die Notwendigkeit, die Bildung zu befreien

Autoren: Bertrand Stern

 
Kinder-Recht und Schul-Pflicht  (Ausgabe 125)
Elisabeth Kuhnle hinterfragt die Begriffe Kind, Kinderrecht, Bildung und Schule im Verhältnis zum Staat

Autoren: Elisabeth Kuhnle

 
Das Wohl des Kindes ist vorrangig zu berücksichtigen …  (Ausgabe 124)
Ulrich Klemm beleuchtet die Schulwirklichkeit unter dem Aspekt der UN-Kinderrechtskonvention

Autoren: Ulrich Klemm

Im letzten Heft haben wir das Modell der „Familienschule“ vorgestellt, eine mögliche Verwirklichung des Traums vom selbstbestimmten, selbstverantwortlichen Lernen in organischen Zusammenhängen. Diesmal setzt sich der Pädagoge Ulrich Klemm mit der Schule aus menschen- und kinderrechtlicher Sicht auseinander.



 
Anders lernen  (Ausgabe 123)
Plädoyer für die Familienschule

Autoren: Anke Caspar-Jürgens

Selbstbestimmt lernen in den natürlichen Lebenszusammenhängen ist heute vielen Familien ein wichtiges Bedürfnis. Der neu gegründete Bundesverband Natürlich Lernen! e.V. möchte hier Hilfestellung bieten


 
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