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Artikel aus "eurotopia" (166)
Testfelder für eine bessere Welt  (Ausgabe 166)
Solar Village und Wasserlandschaft im Friedensdorf Tamera in Portugal.

Autoren: Leila Dregger

Tamera, vor 14 Jahren von Sabine Lichtenfels und Dieter Duhm gegründet, arbeitet am Aufbau eines planetarischen Siedlungs- und Kulturmodells für eine Zukunft ohne Krieg. Testfelder für ein Solar­Village und eine Permakultur-Wasserlandschaft wurden gerade als Antwort auf den Klimawandel eröffnet. Während in der portugiesischen Öffentlichkeit vor allem die solaren Experimente Beachtung finden, spüren Besucher, dass hier ein noch tieferer Traum lebendig wird: der Traum von Gemeinschaft, Begegnung und menschlicher Entwicklung.

 
Aufbruchsstimmung im Süden  (Ausgabe 166)
Geseko von Lüpke und Wolfgang Sechser erleben die aufregende Gründungsphase eines „Ökodorfs Süd“

Autoren: Wolfgang Sechser Geseko von Lüpke

Gerade in Zeiten zugespitzter Krisen gewinnen
Versuche an Bedeutung, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen und neue Wege zu beschreiten. In der Nähe von München sind mittlerweile mehr als einhundert Aktive und Interessierte dabei, sich als Gemeinschaft zusammenzufinden und nach einem geeigneten Platz für ein „Ökodorf Süd“ Ausschau zu halten. Die beiden Autoren, die an diesem ehrgeizigen Projekt teilnehmen, berichten über die Ziele und Erfahrungen der seit 2007 existierenden Gemeinschaft der Gründerinnen und Gründer.

 
Wenn die Hoffnung wiederkommt  (Ausgabe 166)
Ein Bericht über die „Anders-besser-leben“-Gruppe in Ulm

Autoren: Jusi Silva

Das Netzwerk „Aufbruch – Anders besser leben“ will Menschen ermutigen, gemeinsam mit anderen konkrete Schritte in eine zukunftsfähige Lebensweise zu gehen. Seit der Gründung im Jahr 2001 haben sich in mehr als 20 Städten Aufbruch-Ortsgruppen gebildet. Hier stellt sich die Ulmer Gruppe vor

 
Wagen wir es gemeinsam!  (Ausgabe 166)
Wieder heimisch werden in einer als bedrohlich empfundenen Welt.Norbert Gahbler über seinen Weg in der Krise.

Autoren: Norbert Gahbler

Es ist gewiss nicht leichter geworden, engagiert für das Leben, die Erde und ein nachhaltiges Wirtschaften einzutreten. Die Finanz- und Bankenkrise oder der noch bedrohlichere Klimawandel verlangen radikal neue Lösungen für die Art, wie wir produzieren und konsumieren, wie wir mit unseren Mitmenschen und der Natur umgehen. Die neue Bundesregierung, aber auch die anderen Regierungen in Europa und der Welt geben uns wenig Anlass zu Hoffnung. Norbert Gahbler, Trainer für „Tiefe Ökologie“, fragt sich: Wie können wir dem notwendigen Wandel Kraft geben?

 
Zurechtgeliebt  (Ausgabe 165)
30 Jahre pragmatische Überlebenskunst der Ufa-Fabrik in Berlin.

Autoren: Eberhard Hierse

Die Ufa-Fabrik hat es von der anarchistischen Besetzerkommune im Jahre 1979 bis zum international renommierten kulturellen Hauptstadtprojekt des Jahres 2009 gebracht. Nach Jahren des Streits liebten sich die Kommunarden der Ufa-Fabrik die Politiker mit einer Charmeoffensive aus Beharrlichkeit, Geschäftssinn und PR-Talent gleichsam zurecht. Doch was bleibt von den linken Idealen der einstigen Besetzer?

 
Braucht Gemeinschaft Kunst?  (Ausgabe 165)
Barbara Stützel erlebt Kunst als Brücke zwischen den Menschen

Autoren: Barbara Stützel

Zwei große Lieben schlagen in ihrer Brust: Kunst und Gemeinschaft. Wie hängen beide zusammen? Barbara Stützel, Schauspielerin und Sängerin, lebt seit acht Jahren in der sozial-ökologischen Gemeinschaft ZEGG in Belzig, 80 Kilometer südwestlich von Berlin. Neben ihrer eigenen Arbeit in Theater- und Musikprojekten organisiert sie dort Großtagun­gen wie z.B. das Kulturfestival an Pfingsten und das Silvestertreffen. In diesem Artikel spürt sie der gemeinschaftstiftenden Kraft in der Kunst nach.

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Die Gemeinschaft der Künstler  (Ausgabe 165)
Dieter Halbach war teilnehmender Beobachter des Ostersymposiums in Hitzacker.

Autoren: Dieter Halbach

Was sind die menschlich förderlichen Bedingungen, unter denen Kunst entstehen kann? Braucht vielleicht auch der einsamste Schaffensprozess Partnerschaft, will auch der Himmel und die Hölle des Kreativen geteilt werden? Dieter Halbach machte auf dem Ostersymposium in Hitzacker an der Elbe jedenfalls die Erfahrung, dass Künstler durchaus Gemeinschaftsmenschen sein können – jedenfalls zeitweise und unter bestimmten sensiblen Voraussetzungen.

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Kleinstadt im Übergang  (Ausgabe 164)
Eindrücke aus der „Transistion Town“ Totnes in Südengland.

Autoren: Martin Stengel

Klimawandel und Rohstoffknappheit (Peak Oil) verlangen einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel. Die Kleinstadt Totnes im Südwesten Englands ist mittlerweile zum Symbol und Vorzeigeprojekt einer internationalen Bewegung für den Übergang (Transition) in eine nachhaltige Kultur geworden. Martin Stengel war im April vor Ort, um zu sehen, was es mit dem legendären Ruf dieser Stadt auf sich hat.

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Rund um den Bodensee Zukunft gemeinsam gestalten  (Ausgabe 164)
Ein Bericht von Dieter Koschek.

Autoren: Dieter Koschek

Wie auf die Krise reagieren? Dieser Frage stellten sich Aktivisten aus der sozialen, ökologischen und bürgerrechtlichen Bewegung am Bodensee auf dem Zukunftskongress ZUGEGEN, der im Mai dieses Jahres in Friedrichshafen stattfand. Dieter Koschek, Kenner der Szene und selbst in der Dreigliederungsbewegung aktiv, zeigt die besonderen Hintergründe, aber auch die Perspektiven auf, die über die Region hinausweisen.

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„Zu Hause ist dort, wo man verstanden wird“  (Ausgabe 164)
Wolfram Nolte sprach mit Franziska Heimrath über die Gruppe „Anders besser leben“ in München.

Autoren: Franziska Heimrath

Die Initiative „Aufbruch – Anders besser leben“ ist ein offenes Netzwerk, das Menschen ermutigen will, gemeinsam mit anderen konkrete Schritte in eine zukunftsfähige Lebensweise zu gehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 haben sich bereits in mehr als zwanzig Städten Aufbruch-Gruppen gebildet. Franziska Heimrath erzählt von dem vielfältigen Leben der Münchener Gruppe.

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Übergänge überall  (Ausgabe 164)

Autoren: John Croft

John Croft war auf der 2. internationalen Konferenz der Transistion-Town-Bewegung dabei, die vom 22. bis 24. Mai in London stattfand.

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Für jeden etwas, und für alle genug  (Ausgabe 163)
Ein Bericht vom Internationalen Wirtschaftsforum der Gemeinschaften.

Autoren: Bernhard Wallner, Susanna Küppers Suzana Breithard

Zum ersten Mal trafen sich vom 6. bis 10. Mai Mitglieder von Gemeinschaften und Gemeinschafts­interessierte im Tollense Lebenspark, um sich über wirtschaftliche Fragen auszutauschen. Auch wenn der „Stein der Weisen“ sicherlich nicht ­gefunden wurde – das wäre wohl auch zuviel verlangt –, gab es einen bunten Strauß an Themen, Erfahrungen und auch angesprochenen Konflikten. Der folgende Bericht aus Sicht der Veranstalter beschreibt einen offensichtlich gelungenen Auftakt, dem weitere Treffen folgen sollen.

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Wem gehört der Boden?  (Ausgabe 163)
Über den Zusammenhang von Finanzsystem, Bodenrecht und Gemeinschaftseigentum

Autoren: Rolf Novy-Huy

Ein Ausgangspunkt der globalen Finanzkrise war massenhafter privater Immobilienerwerb auf zweifelhafter ­Kreditbasis. Für die Kreditgeber reine Spekulation, bedeutete die „Blase“ für die schließlich zahlungsunfähigen Bewohner am Ende den Verlust von Geld und Heimat. Der Besitz eigenen Bodens und die Finanzierung von Bauen und Wohnen ist auch in Gemeinschaften ein großes Thema. Längst nicht alle Gemeinschaften verfügen über gemeinschaftliches Eigentum, wodurch oftmals Konflikte ­programmiert scheinen. Modelle wie die Stiftung „trias“ zeigen Lösungen auf. trias-Geschäftsführer Rolf Novy-Huy erklärt, wie diese aussehen können.

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Gemeinschaft und Liebe  (Ausgabe 163)
Persönliche Einsichten eines forschenden Gasts.

Autoren: Mathias Grundmann

Das soziologische Institut der Universität Münster ist die bisher einzige Forschungseinrichtung, die sich mit intentionalen Gemeinschaften in Deutschland befasst. Sie wird von Professor Dr. Matthias Grundmann geleitet, der uns in diesem Artikel an seinen persönlichen Einsichten in das Thema teilhaben lässt. Es ist die spirituell und konkret erfahrbare Dimension der „universellen Liebe“, die ihn bei seinen zahlreichen Besuchen in Gemeinschaften berührt und inspiriert hat.

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Eine post-fossile Zukunft ist möglich  (Ausgabe 162)
Der Erfolg der Transition Town Initiative im englischen Totnes. Gedanken und Berichte von John Croft.

Autoren: John Croft

In der letzten Ausgabe hat Kosha Joubert ausführlich die Methode des Dragon Dreaming vorgestellt, die der australische Tiefenökologe und Systemplaner John Croft entwickelt hat. Wie die verschiedenen Schritte „Träumen, Planen, Handeln, Feiern“ von Gruppen in der Praxis angewandt werden können, zeigt John Croft am Beispiel der erfolgreichen „Transition Town“ Totnes in Südengland.

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Wie wirken wir in die Welt?  (Ausgabe 162)
Zukunftsvisionen aus dem Ökodorf Sieben Linden, aufgezeichnet von Julia Kommerell.

Autoren: Julia Kommerell

„Wie wirken wir in die Welt?“ An stillen Winteraben­den versuchten Mitglieder der Gemeinschaft in ­Sieben Linden Antworten auf diese herausfordernde Frage zu finden. Die vielen unterschiedlichen Meinungen und Vorschläge reichten von der Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein, bis hin zur Sehnsucht nach einem Regisseur, der weiß, wo es langgeht.

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Gemeinschaft und Gesellschaft  (Ausgabe 162)
Wie werden Gemeinschaften gesellschaftsfähig, und wie wird Gesellschaft gemeinschaftlicher?

Autoren: Wolfram Nolte

Mit jeder Krisenwelle werden die konventionellen Werte und Sicherheiten brüchiger. Immer mehr Menschen suchen nach alternativen Lebensformen, die ihnen wieder tiefere menschliche Beziehungen, Inspiration, Sicherheit und Geborgenheit bieten. Die bestehenden Ökodörfer und Gemeinschaften stellen jedoch für viele eine zu hohe Schwelle dar. Sind lockere gemeinschaftliche Netze, die die Menschen an ihren Wohnorten miteinander verbinden, eine erfolgversprechende Alternative?

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Wohin man blickt: Faule Kredite  (Ausgabe 162)
Ein Kulturkommentar

Autoren: Geseko von Lüpke

Der Autor und Rundfunkjournalist Geseko von ­Lüpke warnt davor, sich von den finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise in den Bann schlagen zu lassen. Er zeigt den ihr zugrundeliegen­den kulturellen Wahnsinn auf und fordert ein radikales Umdenken sowie entschlossenes Engagement von jedem Einzelnen. Dann könnte die Krise zur Chance für uns alle werden.

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Wie aus Orange Bunt wurde  (Ausgabe 161)
Über die Entwicklung der Osho-Gemeinschaft im Parimal Gut Hübenthal

Autoren: Chandira Karin Shell

Als vor über zwanzig Jahren Graf Sittich von Schloß Berlepsch in orangefarbenen Gewändern auftauchte, eine Mala seines Gurus um den Hals hängend und jede Menge weitere Sannyasins im Gefolge, da hat das Volk „seinen Grafen“ wohl für verrückt erklärt. Mittlerweile ist daraus ein spirituell offenes sowie ökologisch und sozial vielfältiges regionales Netzwerk entstanden. Gegenseitige Toleranz und Interesse aneinander haben sich entwickelt. Von der Kunst, eine Lebensgemeinschaft, ein Osho-Meditationszentrum, einen Seminarbetrieb und eine gute Nachbarschaft unter einen Hut zu bekommen, erzählt die langjährige Mitbewohnerin Chandira Karin Shell.



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Insel oder Mainstream?  (Ausgabe 161)
Das Global Ecovillage Network in Zeiten des Wandels.

Autoren: Kosha Joubert

Als der grüne Dichter-Aktivist Gary Snyder vor vierzig Jahren gefragt wurde, warum er sich gegen den Strom der modernen Entwicklung stemme, war seine Antwort: „Ich schwimme mit dem großen Strom. Wogegen ich mich wende, sind nur einige ­kleine Hindernisse im Fluss der Evolution.“ Die Zeit scheint näherzukommen, wo diese Erkenntnis in unsere Gesellschaft Einzug findet. Werden wir mit unseren Impulsen ein Teil des Mainstreams? Kosha Joubert, die Vorsitzende von GEN-Europe, identifiziert erste Anzeichen dieser Entwicklung.

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Träumen, Planen, Handeln, Feiern  (Ausgabe 161)
Kosha Joubert stellt die von John Croft entwickelte Methode des Dragon Dreaming vor.

Autoren: Kosha Joubert

Mit den Herausforderungen auf unserem Planeten wächst auch die Notwendigkeit von erfolgreichen und zukunftsorientierten Projekten, die von vielen Menschen getragen und entwickelt werden. Dragon Dreaming ist eine von John Croft in Australien entwickelte Methode, die Menschen unterstützt, aus ihren Träumen gemeinsam Realität zu erschaffen. Kosha Joubert begleitet John Croft bei der Einführung der Methode in Deutschland.

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Es war nicht vergeblich  (Ausgabe 161)
Ein Erfahrungsbericht der Beringhof-Gemeinschaft.

Autoren: Gerhard Breidenstein

Nach vierzehn Jahren endete das Zusammenleben der Behringhof-Gemeinschaft. In der von Gerhard Breidenstein vorgestellten Broschüre reflektiert die Gemeinschaft noch einmal ihre Erfahrungen.

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Rezepte zur Weltverbesserung  (Ausgabe 160)
Wolfram Nolte sprach mit dem kochenden und schreibenden Friedensaktivisten Wam Kat.

Autoren: Wolfram Nolte Wam Kat

Der aus Holland stammende Wam Kat bekocht seit mehr als 20 Jahren mit seinem Team in verschiedenen fahrbaren Großküchen politische Bewegungen auf ihren Demonstrationen. Aus Anlass des Erscheinens seines Kochbuchs „24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung“ sprach eurotopia-Redakteur Wolfram Nolte mit ihm.

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Gemeinschaft lebt durch Großzügigkeit  (Ausgabe 160)
Gemeinschaften und die Kultur des Schenkens.

Autoren: Barth Stützel, Andreae

Mit einem kleinen Fragenkatalog zum Heft-Thema „Schenk­ökonomie“ ist die eurotopia-Redaktion an verschiedene Gemeinschaften herangetreten: Welche Rolle spielt das Schenken in ihrem Leben ganz persönlich und im Alltag der Gemeinschaft? Hat das Schenken eine ökonomische Bedeutung für das Wirtschaften in der Gemeinschaft? Kann man von einer Kultur des Schenkens sprechen, und worin findet diese ihren Ausdruck? Wo entstehen damit zusammenhängende Probleme und Konflikte?

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Was kann ich für die Welt tun?  (Ausgabe 160)
Ita Gabert auf Visionsreise durch Brasilien.

Autoren: Ita Grabert

Ita Gabert zieht es vom Ökodorf ­Sieben Linden nach Brasilien. Dort aufgewachsen, hatte sie schon als Jugendliche Kontakt zum ­Entwicklungshilfeprojekt Monte Azul in den Armenvierteln von Sao ­Paulo. Die Vision eines Projekts für Straßenkinder ließ sie nicht mehr los. Nun berichtet sie von ihrem Weg.

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Schon was vor bis Dezember 2009?  (Ausgabe 160)
Ein eindringlicher Apell zur gemeinsamen Vorbereitung auf die Welt-Klimakonferenz von Kopenhagen.

Autoren: Jörg Zimmermann

Was würdest du tun, wenn dir das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals steht, der letzte Orkan das Dach weggefegt hat, 100 hilfesuchende Menschen bei dir um Einlass bitten, du nicht weißt, wo das Essen für dich und deine Familie für morgen herkommen soll, die Regierung wie immer nur leere Versprechungen von einer besseren Zukunft macht?

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Zeit des Aufbruchs  (Ausgabe 159)
Herrmann Haring erinnert an die kulturrevolutionären Impulse von 1968.

Autoren: Hermann Haring

Viel wurde in diesem vierzigsten Jahr danach schon über 1968 geschrieben. Unser Autor Hermann Haring verfolgt jetzt eine Spur, von der bislang weniger zu lesen war: Wie Impulse jener Zeit hineinwirkten in den Aufbau neuer Lebensformen in den heutigen Gemeinschaften. Seine Erzählung lässt eine Zeit des Aufbruchs – und auch des Scheiterns –
wieder lebendig werden.

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Mein anarchistisches '68  (Ausgabe 159)
„Es war das richtige Leben!“ – Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Autoren: Pit Budde

Der Journalist und Musiker Pit Budde hat ‘68 „von unten“ erlebt: mittellos und illegal auf den Straßen Europas, in den ersten Kommunen, immer mit seiner Gitarre in den Händen und auf der Suche nach dem ultimativen Höhenflug, jedoch mit Bauchlandung inklusive. Ein Bericht aus dem Inneren der internationalen Hippie- und Gammlerszene – dem anderen, anarchistischen ‘68.

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Die unvollendete Revolution  (Ausgabe 159)
„Liebe, Sex und Zärtlichkeit“? – Eine kleine (Miss-)Erfolgsanalyse des sexuellen Aufbruchs von 1968.

Autoren: Martin Goldstein

Von 1969 bis 1884 war Martin Goldstein der erste „Dr. Sommer“ der BRAVO. Er beriet mit seinem Team unzählige Jugendliche in sexuellen und intimen ­Fragen und war so ein prominenter Wegbereiter der sexuellen Revolution. Mittlerweile über 80 Jahre alt, begleitet er als „alter Weiser“ die Entwicklung des Ökodorfs Sieben Linden. Hier äußert er sich zu unserer Frage, was aus den radikalen Ansätzen von damals geworden ist.

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Ich bin – Ihr seid  (Ausgabe 158)
Gefährliche Selbst- und Fremdbilderund ihre Wandlung zu kollektiver Intelligenz. Ein Kongressbericht von Dolores Richter.

Autoren: Dolores Richter

Persönliche und kollektive Bilder von uns selbst und von „den Anderen“ entscheiden darüber, wie wir anderen Menschen begegnen, welche anderen Personen und Gruppen wir als Freunde und welche wir als Gegner sehen. Ist es jedoch unumgänglich, dass mein Identitätsgefühl mich von anderen abgrenzt und sie unter Umständen zu Feinden macht?

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Das Herz einer neuen Kultur  (Ausgabe 158)
Duale Wirtschaft, Wertschätzung, differenzierte Macht – Erfahrungen aus 15 Jahren LebensGut Pommritz. Philosophische Reflexionen von Maik Hosang.

Autoren: Maik Hosang

Kürzlich beging das LebensGut Pommritz seinen 15. Jahrestag. Der Philosoph Maik Hosang, Mitbegründer und Mitbewohner des LebensGuts, berichtet über die Entstehung und Entwicklung dieser Gemeinschaft bei Bautzen in Sachsen. Sie wurde damals bekannt wegen ihrer besonderen Förderer.

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Dem Wandel Kraft geben  (Ausgabe 158)
Eine Reise ins lebendige Leben mit Joanna Macy. Eindrücke von Wolfram Nolte und weiteren Mitreisenden.

Autoren: Wolfram Nolte

Die Gesellschaft für Tiefenökologie hatte im Juni zu einer „Konferenz des Lebens“ bei Paderborn eingeladen. Für die 200 TeilnehmerInnen wurde viel mehr daraus als eine gewöhnliche Konferenz: eine Entdeckungsreise ins lebendige Leben, bei der viele die Kraft zum Neubeginn spürten. Hier einige Eindrücke von dieser ganz besonderen Veranstaltung.

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Ein „neues Wir“ jenseits des Kollektivismus  (Ausgabe 157)
Kosha Joubert sprach mit Thomas Hübel über kollektive Intelligenz.

Autoren: Thomas Hübl Kosha Joubert

In den Ausgaben 154 und 155 von KursKontakte hatten sich die eurotopia-Seiten dem Phänomen der „kollektiven Intelligenz“ gewidmet. Auf einer im Juli in Berlin stattfindenden Community-Conference soll nun erforscht werden, wie Menschen auf intelligente und mitfühlende Art gemeinsam Realität schaffen können. Die Sehnsucht nach echtem Kontakt und Kooperation wächst, die Notwendigkeit von Entscheidungen, die aus einer Verbundenheit mit dem Ganzen entstehen, wird immer offensichtlicher. Ist es uns möglich, uns gemeinsam auszurichten und in den Dienst der Welt zu stellen, ohne unsere Einzigartigkeit und unsere Freiheit als Individuen aufzugeben? Die Angst vor Kollektivismus sitzt gerade uns Deutschen zu recht in den Knochen. Zu diesen Themen befragte die Mitorganisatorin der Konferenz Kosha Anja Joubert den Initiator Thomas Hübl.

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Alles fließt – Aber wohin?  (Ausgabe 157)
Madhukar M. Dittes reflektiert die Evolution im Lebensgarten Steyerberg.

Autoren: Madhukar M. Dittes

Der Lebensgarten Steyerberg bei Hannover ist eines der ältesten und mit über 80 erwachsenen Mitgliedern eines der größten Gemeinschaftsprojekte in Deutschland. Anfang der 80er-Jahre strömten dort viele ökologisch und spirituell inspirierte Menschen zusammen, um das ehemalige Gelände einer Munitionsfabrik der Nazis zu verwandeln. Toleranz und Vielfalt waren die Schlagwörter einer Vision, die nicht immer leicht umzusetzen war. Madhukar M. Dittes lebt seit über 13 Jahren mit seiner Familie im Lebensgarten und ist auch als Vereinsvorstand ein genauer Beobachter all der Wirbel und Blockaden im Fluss der Gemeinschaft.

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Evolution statt Erosion  (Ausgabe 157)
Ein Rückblick auf 40 Jahre Zukunft in Auroville.

Autoren: Wolfgang Schmidt-Reinecke

Eine der ältesten konkreten Utopien ist die interkulturelle Zukunftsstadt des indischen Visionärs und Philosophen Sri Aurobindo: Erst nach seinem Tod von seiner Lebensgefährtin als Weltexperiment ins Leben gerufen, feierte Auroville im Februar dieses Jahres unter Beteiligung vieler Gäste und Besucher den vierzigsten Geburtstag. Der aktuelle Anlass bietet Gelegenheit, zu fragen, was von Aurovilles Vision bisher eingelöst werden konnte. Wolfgang Schmidt-Reinecke ist als langjähriger Vorstand sowohl von „Auroville International“ wie auch von „Auroville Deutschland“ ein intimer Kenner der dortigen Entwicklung.

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Andere Welten gibt es schon  (Ausgabe 156)
Claudia Flatten und David Moya berichten über den grünen Aufbruch in Frankreich. – Teil VI ihres Forschungsberichts zu Gemeinschaften und Netzwerken in Europa.

Autoren: David Moya Claudia Flatten

Seit 2006 haben die beiden Forschungsreisenden in KursKontakte immer wieder von interessanten Projekten, Initiativen und Netzwerken in Deutschland, Spanien und Frankreich berichtet. Seit August letzten Jahres sind sie wieder zurück im südfranzösichen Montpellier. Gerade rechtzeitig, um mit ihren neu gewonnenen Erfahrungen die „neue französische Welle“, wie der ökologische Aufbruch in ihrer Wahlheimat genannt wird, zu unterstützen.

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Die ganze Welt ist meine Familie  (Ausgabe 156)
Geseko von Lüpke portraitiert die Ökophilosophin und Friedensaktivistin Joanna Macy.

Autoren: Geseko von Lüpke

Wir liegen ausgestreckt am Boden, der Atem ist ruhig und tief. Die helle, starke Stimme der ­fragil wirkenden Frau erreicht uns wie durch einen Nebel: „Versetze dich in die Zukunft. Es ist ein Tag wie heute, aber 30 Jahre später. Nur eins ist wichtig zu wissen: Alle Waffen sind abgebaut, die Flüsse wieder sauber, der Klimawandel ist eingedämmt, die Not der Dritten Welt Vergangenheit. Nun kommt ein Kind zu dir, neun oder zehn Jahre alt. Es hat durch Geschichten gehört, was du und Gleichgesinnte damals getan haben, um die Welt vor dem Desaster zu retten. Es fragt dich: ‚Wie lebte man in solcher Zeit? Wie habt ihr das geschafft? Was half dir, stark zu bleiben?‘ – Und nun höre dich antworten …“

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Editorial  (Ausgabe 156)

Autoren: Johannes Heimrath

 
Probe auf eine integrierte Gesellschaft  (Ausgabe 156)
Bericht von Kai Ehlers über das Symposion „Gemeinschaften zwischen Grundeinkommen und Regionalentwicklung als Impulsgeber für eine integrierte Gesellschaft“.

Autoren: Kai Ehlers

Vom 15. bis zum 17. Februar trafen sich im Gäste­haus der Kommune Niederkaufungen bei Kassel Mitglieder aus bundesdeutschen Gemeinschaften, Vertreter des Netzwerkes Grundeinkommen, Autoren alternativer gesellschaftlicher Entwürfe, Künstler sowie einzelne politische Aktivisten und Aktivistinnen, um miteinander herauszufinden, wie Gemeinschaften, Grundeinkommen und Regionalpolitik ihre gesellschaftliche Wirkung im Wechselspiel miteinander optimieren können. Es war ein Experiment, von dem niemand wusste, wie es ausgehen würde. Am Ende war man um die Erfahrung reicher, dass neue Kräfte wachsen können, wenn man bereit ist, einen kulturellen Begegnungsraum entstehen zu lassen. Wenn die bisher voneinander abgeschotteten Lager den Willen aufbringen, einander zu hören, zu verstehen und miteinander zu wirken.

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Zukunftsstudien in globaler Gesellschaft  (Ausgabe 155)
Erfahrungen aus dem internationalen „Ecovillage Design Education (EDE)“-Kurs. Die Perspektive der Lernenden..

Autoren: Christian Lechner

Beeindruckt und bereichert von der Vielzahl der anwesenden Nationalitäten beim EDE-Kurs nimmt Christian Lechner die Perspektive der unterschiedlichen Kulturen ein. Er erzählt, wie die gemeinsamen Themenschwerpunkte einer nachhaltigen Gemeinschaft – Weltsicht, Ökonomie, Ökologie und Soziales – von den TeilnehmerInnen unterschiedlich erlebt und interpretiert wurden.

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Kollektive Intelligenz  (Ausgabe 155)
Wie außergewöhnliche Kräfte und Leistungen aus einem guten Zusammenspiel heraus möglich werden. Beobachtungen und Reflexionen von Francois Wiesmann. Teil 2.

Autoren: Francois Wiesmann

Wie könnte ein Zusammenleben aussehen, das nicht von Konkurrenz, sondern von Koopera-tion geprägt ist? Was braucht es, damit wir kollektiv intelligent denken und handeln können? Ausgehend von diesen Fragen, hat Francois Wiesmann in der letzten Ausgabe von KursKontakte grundlegende Gedanken und Theorien über das Phänomen „kollektive Intelligenz“ vorgestellt. Im zweiten Teil geht es um die konkreten Erfahrungen in Gruppen- und Organisationsprozessen. Francois Widmann gibt Anregungen, die die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins unterstützen können, und zeigt mögliche Perspektiven auf.

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Die Vielfalt umarmen lernen  (Ausgabe 155)
Erfahrungen aus dem internationalen „Ecovillage Design Education (EDE)“-Kurs. Die Perspektive der Lehrenden.

Autoren: Kosha Joubert

Manche Träume brauchen länger, bis sie sich verwirklichen. So war es auch im Fall des Internationalen Ecovillage Design Education-Kurses, der im Herbst 2007 erstmals in Deutschland stattfand. Über drei Jahre hatte eine Gruppe von Menschen aus aller Welt am Konzept des Kurses gearbeitet, der das Wissen von Ökodörfern einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchte. Eine von ihnen war Kosha Joubert aus dem Ökodorf Sieben Linden.

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Wir müssen den Garten bestellen  (Ausgabe 155)
Die Kraft des utopischen Denkens.

Autoren: Mathias Greffrath

Gesellschaftliche Utopien befeuern spätestens seit Beginn der Neuzeit die Hoffnungen und Denkweisen der Menschen. Anlässlich der Eröffnungsveranstaltung des von „Aktion Mensch“ organisierten bundesweiten Filmfestivals „über morgen“ beschwor der Journalist Mathias Greffrath die Kraft des utopischen Denkens. Wir dokumentieren hier seine Rede.

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Kollektive Intelligenz  (Ausgabe 154)
Wie außergewöhnliche Kräfte und Leistungen aus einem guten Zusammenspiel heraus möglich werden. Beobachtungen und Reflexionen von Francois Wiesmann.

Autoren: Francois Wiesmann

Das Thema „kollektive Intelligenz“ beschäftigt und begeistert zunehmend Kongresse, Forscher und Publizisten und gewinnt offenbar an gesellschaftlicher Relevanz. Die Frage steht im Raum, wie ein Zusammenleben zu gestalten wäre, in dem nicht mehr die Konkurrenz sondern die Kooperation -dominiert. Und was würde dadurch möglich? Unter dem Motto „Synergie – die Intelligenz des -Ganzen“ organisierte Francois Wiesmann mit Freunden im ZEGG einen Erfahrungs- und Denkraum zu eben -dieser Frage: Was braucht es, dass wir kollektiv intelligent werden?


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Andere Welten gibt es schon!  (Ausgabe 154)
Claudia Flatten und David Moya berichten vor ihrer Forschungsreise zu Gemeinschaften in Europa. Teil 5.

Autoren: David Moya Claudia Flatten

In einigen jüngeren Ausgaben der KursKontakte haben die beiden Forschungsreisenden über Initiativen und Netzwerke in Frankreich und Spanien berichtet. Nun stellen sie abschließend das -überaus erfolgreiche Madrider Gemüse-Kollektiv BHA vor und geben eine Einschätzung der spanischen Alternativszene.

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Gestern Utopie, heute Wirklichkeit  (Ausgabe 154)
Bericht von der internationalen Gemeinschaftskonferenz ICSA in Damanhur.

Autoren: Iris Kunze

Alle drei Jahre tagt die internationale Konferenz der „International Communal Studies -Association“ (ICSA). Unter dem Motto „Gestern Utopie, -heute Wirklichkeit“ trafen sich im Juni dieses Jahres rund 200 Gemeinschaftsforscher aus fast allen Teilen der Welt zu einem Erfahrungsaustausch in -Norditalien. Die Forscherinnen und Forscher leben zum Teil in Gemeinschaften, teils lehren sie an Universitäten. Die einwöchige Veranstaltung sah ein vielfältiges Programm vor, bestehend aus zahlreichen Vorträgen, Besichtigungen der Gastgebergemeinschaft Damanhur und einer Post-Conference-Tour zu einem weiteren Ökodorf.

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Filme machen, Perspektiven zeigen  (Ausgabe 154)
Die eurotopia-Redaktion sprach mit dem Dokumentarfilmer Andi Stiglmayr.

Autoren: Dieter Halbach

In Andi Stiglmayrs neuem Film „Menschen Träume Taten“ berichten Menschen aus dem Ökodorf Sieben Linden davon, wie sie versuchen, ihre Träume zu leben. Die künstlerisch freie Dokumentation erzählt wie ein Spielfilm eine Geschichte aus subjektiver Perspektive. Der Regisseur möchte so ein möglichst breites Publikum mit einer Vision ansprechen, die ermutigt, selber aktiv zu werden. Bis zum Sommer 2008 wird der Film im Rahmen des Filmfestivals „ueber morgen“ zusammen mit zwölf anderen herausragenden Filmen zum Thema „Utopien, Träume, Weltentwürfe“ in 100 Städten zu sehen sein. Danach wird Stiglmayrs Werk in vielen Kinos auch im normalen Programm gespielt werden.

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Das Wunder von Tiedoli  (Ausgabe 153)
Wie ein italienisches Dorf unser Leben verändern könnte.

Autoren: Ulrike Fokken

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Abenteuer Alter  (Ausgabe 153)
Marita Schneider lebt und erforscht Gemeinschaft im Alter.

Autoren: Marita Schneider

Schon bevor Marita Schneider 2005 in die Lebens-(t)raum-gemeinschaft Jahnishausen zog, befasste sie sich über viele Jahre hinweg in Seminaren und im umfassenden Austausch mit Menschen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen mit dem Thema „Abenteuer Alter“. In Jahnishausen ist für sie nun ein Ort zur Realisierung eines konkreten Alters-Lebensmodells entstanden. Die ehemalige Soziologin und Architektin findet, dass das Thema Altern und das damit verbundene „Institut für kreative Lebensgestaltung“ an diesem Ort besonders gut aufgehoben sind.

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Josés Traum  (Ausgabe 153)
Generationenübergreifendes Wohnen – Ein Aufruf zur Realisierung von Horst Stowasser.

Autoren: Horst Stowasser

Ende der 80er-Jahre machten sich Anarchisten aus ganz Deutschland an den Versuch, in Neustadt an der Weinstraße „von unten“ eine herrschaftsfreie Gesellschaft aufzubauen. Mit der konkreten Herausforderung, eine libertäre Antwort auf das Problem „Altwerden in Würde“ zu finden, erhält das einstige Groß-Experiment „Projekt A“ heute neuen Schwung.


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Die Zeiten ändern sich  (Ausgabe 153)
Rainer Kroll sieht die Zeit für Mehrgenerationen-Wohnprojekte gekommen.

Autoren: Rainer Kroll

Der Bundesverband „Forum gemeinschaftliches Wohnen“ – ursprünglich nur „Wohnen im Alter“ genannt – setzt sich seit längerem für die -breite gesellschaftliche Umsetzung neuer Wohnformen ein. Sein Vorstandsmitglied Rainer Kroll beschreibt die gewaltigen Umbrüche und Herausforderungen in unserer Gesellschaft als eine Chance für neue Wege der Solidarität und des Zusammenlebens.

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„Die Anna ist nicht alt“  (Ausgabe 153)
Mit der Ältesten aus dem Ökodorf Sieben Linden sprach Philipp Jusim.

Autoren: Philipp Jusim

Dass Anna „gar nicht alt“ sei, behaupten einige Kinder der Gemeinschaft. In Zahlen ausgedrückt, ist Anna Schicht jedoch schon 86 Jahre alt. Dass sie mit über 80 in ein Ökodorf ziehen würde, hätte sie sich vorher auch nicht gedacht. Ausgelöst wurde ihre Wandlung zur „neuen Anna“ durch die Trennung von ihrem Mann. In diesem Frühjahr hatte Anna einen schweren Unfall und lag im Krankenhaus im Sterben. Auf eigenen Wunsch kam sie nach Hause und wurde von der Gemeinschaft rund um die Uhr gepflegt. Jetzt ist sie wieder wohlauf und gab dem Rundfunk-redakteur Philipp Jusim gerne ein Interview.

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10 Jahre Sieben Linden  (Ausgabe 152)
Drei Beiträge zur Festveranstaltung. Von Dieter Halbach, Hans-Jochen Tschiche und Eva Stützel.
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Brücken zur besseren Welt  (Ausgabe 152)
Die Zeit ist reif für die Zusammenarbeit von Gemeinschaften und der Wissenschaft. Ein Plädoyer von Iris Kunze.

Autoren: Iris Kunze

Die Sozialforscherin Iris Kunze sieht in der Praxis der zahlreichen Gemeinschaftsprojekte und Ökodörfer ein wichtiges experimentelles Potenzial von gesellschaftlicher Bedeutung. Wie können gemeinschaftliche Laienforschung und Wissenschaft zum Nutzen der Gesellschaft zusammenarbeiten?


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Vertraue dem Prozess  (Ausgabe 152)
Wie in Gruppen Gemeinschaft entsteht. Ein Erfahrungsbericht von Susanne Gierens.

Autoren: Susanne Gierens

Susanne Gierens lebt in der Lebens(t)raum Gemeinschaft Jahnishausen bei Dresden. Hier ist sie mit schwierigen Gemeinschaftsprozessen konfrontiert. Vor einigen Monaten lernte sie die Methode des „Community Building Process“ nach Scott Peck kennen. Seitdem macht sie ganz neue Erfahrungen, wie sich mit dieser Methode in spontanen wie in dauerhaften Gruppen Gefühle von Verbundenheit und Gemeinschaft wachrufen lassen.


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Traum und Wirklichkeit  (Ausgabe 151)
Rolf Monitor beschreibt Anfang und Heute einer Gemeinschaft in der Lausitz.

Autoren: Rolf Monitor

Mittelherwigsdorf liegt in der Oberlausitz nahe der polnischen und tschechischen Grenze. Hier entwickelt sich seit 1997 ein kultureller Anziehungspunkt mit überregionaler Ausstrahlung. Zumindest für Rolf Monitor war und ist es so. Er hat dort nach vielen Jahren der Suche endlich seine Gemeinschaft gefunden. Rolf erzählt von anfänglichen Träumen und notwendigen Ernüchterungen auf dem Weg. Und davon, was er immer noch an neuen Impulsen in die Tat umsetzen möchte.

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Spiritualität und Arbeit  (Ausgabe 151)
Reiner Kippe berichtet über die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim

Autoren: Reiner Kippe

Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) zeigt in über die vielen Jahre seit ihrer Gründung 1979 hinweg, dass ein Arbeiten ohne Chef möglich ist und dass im selbstbestimmten Miteinander auch für gesellschaftlich ausgegrenzte Menschen eine Chance zur Selbstentfaltung besteht. Mitbegründer Rainer Kippe reflektiert vor diesem Hintergrund über ein Verständnis von Spiritualität, welches Arbeit einbezieht.


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Das andere Japan  (Ausgabe 151)
Bruno Ehler berichtet von einer lebensverändernden Erfahrung in einem japanischen Gemeinschaftsprojekt.

Autoren: Bruno Ehler

Das „Asian Rural Institute“ (ARI) mit Sitz in Japan war ein Jahr lang die Einsatzstelle für den Auslands-Zivildienst von Bruno Ehler. Er erlebte eine inspirierende multikulturelle Gemeinschaft auf der Grundlage ökologischer Landwirtschaft und angepasster Entwicklungskonzepte: eine „andere Welt“ im ländlichen Japan, die seinen Lebensweg noch nachhaltig beeinflussen sollte.

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Als ob unser Leben davon abhinge  (Ausgabe 150)
Gemeinschaften müssen bewusst und planmäßig aufgebaut werden. Ein Aufruf von John Croft.

Autoren: John Croft

Was ist eine Gemeinschaft? Das lateinische „communitas“ bezeichnet eine kleine lokale Gruppe, in der Menschen gemeinsam („com“) Geschäfte machen, Verbindlichkeiten eingehen oder Gefälligkeiten („munus“) austauschen. Im übertragenen Sinn bezeichnet es den Gemeinsinn oder das Denken an das Gemeinwohl. John Croft plädiert in seinem Beitrag leidenschaftlich für den Aufbau funktionierender gemeinschaftlicher Lebenszusammenhänge. Nur in solchen Strukturen sei es der Menschheit möglich, den ungeheuren sozialen und ökologischen Herausforderungen zu begegnen, denen die Welt heute entgegensieht. Seine wichtigste Botschaft dabei: Es müssen nicht 99 Prozent aller Gemeinschaftsvisionen bereits in der Anfangsphase scheitern. Langfristig überlebensfähige Gemeinschaften lassen sich nach einem bewährten „Fahrplan“ planen und aufbauen.

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Peak-Oil und Klimawandel  (Ausgabe 150)
Sind die heutigen Ökodörfer bereits für die Zeit nach einem System-Crash gewappnet? Eine kritische Insider-Analyse von Jonathan Dawson.

Autoren: Jonathan Dawson

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Grundeinkommen und Gemeinschaften  (Ausgabe 150)
Siamesische Zwillinge, die zueinanderfinden wollen? Erfahrungen und Reflexionen des Kommunarden Uli Barth.

Autoren: Uli Barth

In der Kommune Niederkaufungen teilen sich seit 20 Jahren etwa 60 Erwachsene ihr Einkommen und Vermögen. Alle bringen ihre Fähigkeiten ein, wie es ihnen möglich ist und sinnvoll erscheint. Alle beziehen ein Einkommen, das nicht an die Arbeitsleistung gebunden ist, sondern an die Bedürfnisse des Einzelnen. Wie funktioniert das, und was bedeutet das für die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen für alle?

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Vom Sollen zum Wollen  (Ausgabe 150)
Das Bedingungslose Grundeinkommen – eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Der Rundfunkjournalist Geseko von Lüpke im Gespräch mit dem Unternehmer Götz Werner.

Autoren: Geseko von Lüpke

Götz W. Werner ist Chef der erfolgreichen Drogeriemarktkette „dm“ mit 1500 Filialen in Europa und 11000 Mitarbeitern allein in Deutschland. Bekannt wurde er durch seine weitreichenden Visionen zu Arbeit, Wirtschaft und Kultur. Als einer von wenigen Unternehmern spricht er sich entschieden für die Einführung eines Grundeinkommens aus.


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Der mit dem Jetzt tanzt  (Ausgabe 149)
Dieter Halbach berichtet über eine Woche der Begegnung von Gemeinschaften unter der Leitung von Thomas Hübl.

Autoren: Dieter Halbach

Verrückt geworden? Die Gemeinschaftsbewegung zu Füßen eines neuen Gurus? 90 Menschen aus verschiedenen Gemeinschaften knien vor einem roten Sofa, darauf sitzt ein junger Mann. Immer wieder stellen sie ihm Fragen, halten sich an den Händen, weinen, schreien, tanzen, singen, kuscheln.


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Als wäre die Welt dein Kind  (Ausgabe 149)
Thomas Hübl spricht über die Wartung des gemeinschaftlichen Felds.

Autoren: Thomas Hübl

Wie kann der Aufbau neuer Gemeinschaftsfelder zu einer höheren und umfassenderen globalen Bewusst-heit führen? Über diese Frage sprach Thomas Hübl, im Rahmen einer Woche der Begegnung von 90 Menschen aus unterschiedlichen Gemeinschaften im Lebenspark Tollense (siehe auch den anschließenden Beitrag von Dieter Halbach). Thomas Hübl wird als „junger Stern am Guruhimmel“ gehandelt. Der folgende Text ist eine Mitschrift seiner Rede.


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Sehnsucht nach spiritueller Gemeinschaft  (Ausgabe 149)
Teil 2: Inmitten des Heute spirituell leben.

Autoren: Christian Hackbarth-Johnson

Im ersten Teil dieser Artikelserie (KursKontakte 147) deutete ich an, wie mich die Dimension der meditierenden Gemeinschaft in meinen ersten Zen-Sesshins berührt hat. In mir entstand der Gedanke, dass es immer so sein könnte: Menschen leben zusammen mit dem Ziel, sich gegenseitig auf dem Weg zu einem höheren Bewusstseinszustand zu unterstützen, oder -besser: mit dem Ziel, das gemeinsame Wachsen in die Erleuchtung hinein zu genießen. Eine Gemeinschaft der spontanen, natürlichen, gelösten Liebe, die aus der geballten Kraft der Sammlung erwächst. Es war im Grunde die Freude des mönchischen Gemeinschaftslebens, die ich da kurz geschmeckt hatte. Als ich damals meinem Lehrer gegenüber ausdrückte, dass ich gerne in einer spirituellen Gemeinschaft leben würde, meinte er, dass dies nicht funktionieren würde. Ich hinterfragte diese Antwort damals nicht weiter.


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Mit Sulkys, Pferden und zu Fuß durch Osteuropa?  (Ausgabe 148)
Anna Schenkluhn auf der Suche nach einer Antwort.

Autoren: Anna Schenkluhn

Die für 2007 und 2008 geplante GrenzTritt--Karawane scheint gut zur Sinnsuche der Verfasserin zu -passen. Soll sie sich der Karawane anschließen?

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Andere Welten gibt es schon!  (Ausgabe 148)
Claudia Flatten und David Moya berichten vor ihrer Forschungsreise zu Gemeinschaften in Europa. Teil 4.

Autoren: David Moya Claudia Flatten

In den letzten Ausgaben haben unsere beiden Forschungsreisenden ausführlich über Initiativen und Netzwerke in Frankreich berichtet. Nun stellen sie das Gemeinschafts-Netzwerk RIE, die alternative Messe „Biocultura“ und die Friedensschule „Karavan“ in Spanien vor.


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Von Egokisten zu Glückskugeln  (Ausgabe 148)
Eine Vision will Wirklichkeit werden.

Autoren: Gabi Kitzing Rudi Kitzing

In der Kultur der Navajos bedeutet Hozhoni „den Weg der Schönheit gehen“. Gabi und Rudi -Kitzing ist dies die Grundlage ihres Heilprojekts. Für die beiden Visionäre gehören dazu Liebe und Achtung gegen-über der Natur, Kommunikation mit allen Mitgeschöpfen, Harmonie zwischen Individualität und Gemeinschaft sowie innere Heilung.


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Leben ist Veränderung  (Ausgabe 148)
Barbara Stützel und Bill Nickl blicken zurück auf 15 Jahre des Wandels im ZEGG.

Autoren: Bill Nickl Barbara Stützel

Als der Soziologe und Visionär Dieter Duhm vor nunmehr fast 30 Jahren eine Broschüre zu einem noch zu gründenden Zentrum für „experimentelle Gesellschaftsgestaltung“ herausbrachte, ahnte wahrscheinlich noch niemand, welchen Samen er damit in den Boden jener turbulenten Jahre gelegt -hatte. Im Lauf der Jahrzehnte sind aus Dieter Duhms Ideen zwei große Gemeinschaftsprojekte – das Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung in Belzig bei Berlin und Tamera in Portugal – sowie ein weltweites lebendiges Netzwerk von befreundeten Initiativen und Einzelpersonen erwachsen. Besondere Beachtung – sowohl Zustimmung als auch Ablehnung – fanden diese Projekte dadurch, dass sie die Herausforderung eines friedlichen Zusammenlebens der Menschen untereinander und mit der Natur immer wieder mit dem Aufzeigen neuer Lebensmöglichkeiten für Liebe und Sexualität verbanden.

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Neue Monogamie und Freie Liebe  (Ausgabe 148)
Wolfram Nolte stellt das neu erschienene Buch von Dolores Richter vor: „Die Liebe ist ein soziales Netzwerk“

Autoren: Wolfram Nolte

 
Sehnsucht nach spiritueller Gemeinschaft  (Ausgabe 147)
Teil 1: Grundlegende Fragen und geschichtlicher Rückblick

Autoren: Christian Hackbarth-Johnson

Welche Rolle kann Spiritualität in unseren heutigen, freiheitlich organisierten Gemeinschaften spielen? Wie kann eine weltbezogene und dialogorientierte Spiritualität aussehen? Was können wir von den historischen Vorbildern einer gemeinschaftlich gelebten Spiritualität lernen? So lauten die Fragen, denen der Religionswissenschaftler Christian Hackbarth-Johnson in seinem zweiteiligen Beitrag nachgeht.

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Mehr Gemeinschaften in Stadt und Land  (Ausgabe 147)
Ein Bericht über das „Weiter geht's“-Gemeinschaftsfestival.

Autoren: Dieter Halbach

An die 200 Menschen, Gemeinschaftssuchende, neue Gemeinschaftsinitiativen und bestehende Gemeinschaftsprojekte, kamen dieses Jahr zum Pfingstfest im Ökodorf zusammen, und wohl alle teilten einen Wunsch und ein Ziel: mehr Gemeinschaften in Stadt und Land aufzubauen.


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Beobachtungen eines Reisenden in Monte Cerro  (Ausgabe 147)
Ein zehntägiger Monte-Cerro-Aufenthalt im Sommer 2006 gab Anlass für Martin Stengel, seine Beob-achtungen niederzuschreiben. Er war als Spezialist für Lehm- und Strohballenbau nach Tamera eingeladen. Selbst seit 14 Jahren in Gemeinschaft lebend – davon zehn Jahre im Ökodorf Sieben Linden –, kann er die Leistung der „Tameraner“ einschätzen.

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Monte Cerro: Start geglückt  (Ausgabe 147)
Leila Dregger berichtet von großen Friedensexperiment in Portugal

Autoren: Leila Dregger

Im Frühjahr 2004 kündigte die Friedensforschungsgemeinschaft Tamera im Süden Portugals ein dreijähriges Gemeinschaftsexperiment an. Mitmacherinnen und Mitmacher wurden gesucht. Im Mai 2006 startete das Projekt auf dem 134 Hektar großen Gelände des Monte Cerro. Die Friedensjournalistin Leila Dregger reflektiert die ersten Monate.

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Andere Welten gibt es schon!  (Ausgabe 146)
Claudia Flatten und David Moya berichten vor ihrer Forschungsreise zu Gemeinschaften in Europa. Teil 3.

Autoren: David Moya Claudia Flatten

In der letzten Ausgabe haben die beiden Forschungsreisenden Claudia Flatten und David Moya ausführlich über die Aktivitäten der französischen Initiative ASPAARI, eine Art Tausch- und Wissensbörse für die ländlichen Regionen der Bretagne, berichtet. In dieser Ausgabe geht es um weitere interessante Netzwerke in Frankreich.

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Eine Gemeinschaft von Individualisten  (Ausgabe 146)
Vieles, was verbindet, – aber wenig Verbindliches. Frauke Elsässer berichtet über den Lebensgarten Steyerberg.

Autoren: Frauke Elsasser

Im Lebensgarten Steyerberg leben etwa 70 Erwachsene und 30 Kinder gemeinschaftlich zusammen. Der Lebensgarten hat den Ruf, mehr als jede andere Gemeinschaft dieser Größenordnung eine Gemeinschaft von Individualisten zu sein. Wie geht das zusammen: ausgeprägter Individualismus und gemeinschaftliches Zusammenleben?

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Das Wagnis Neue Nachbarschaft  (Ausgabe 146)
Die eurotopia-Redaktion fragte die „Wohnhöfler“ aus Stolzenhaben nach ihrem Lebensgefühl und ihren Zielen und Visionen.

Autoren: Wolfram Nolte

Der „Wohnhof“ auf Gut Stolzenhagen ist Brandenburgs Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Netzwerk Nachbarschaft 2005“. Rund 300 Nachbarschaftsinitiativen, darunter etwa 50 aus Brandenburg, hatten sich um den Preis beworben. Brandenburgs Familienministerin Dagmar Ziegler besuchte den Wohnhof und würdigte dessen innovatives soziale Engagement. Wolfram Nolte führte mit den Wohnhöflern ein ausführliches Interview über die Chancen zu etwas Neuem.

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Urbanes Zentrum für gemeinschaftliche Visionen  (Ausgabe 145)
Das Stuttgarter Jugend- und Kulturzentrum Forum 3 besteht seit 1969.

Autoren: Ulrich Morgenthaler

In der Anonymität und Vereinzelung der Großstadt ist eine Alternative zum Fluchtweg in den Konsum und in die Gewalt besonders für junge Menschen von großer Bedeutung. Das Forum 3 bietet nun schon seit 37 Jahren einen vielfältigen Ort sozialer und kultureller Begegnung an. Ulrich Morgenthaler ist einer der ständigen Mitarbeiter des vierzehnköpfigen Forum-Teams.


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So kann der Lebensabend auch aussehen  (Ausgabe 145)

Autoren: Dieter Halbach

Dieter Halbach stellt die Autobiographie der 80-jährigen Anna Schicht über ihren Weg in die Gemeinschaft Sieben Linden vor.

 
Andere Welten gibt es schon!  (Ausgabe 145)
Claudia Flatten und David Moya berichten vor ihrer Forschungsreise zu Gemeinschaften in Europa. Teil 2.

Autoren: David Moya Claudia Flatten

David Moya und Claudia Flatten waren auf einer Forschungsreise zu Gemeinschaften und alternativen Modellen in Spanien, Frankreich und Deutschland unterwegs. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen in ländlichen Projekten der Bretagne.

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Wo Himmel und Erde sich begegnen   (Ausgabe 145)
Der Hof Erdenlicht stellt sich als Beispiel einer alternativen ländlichen Entwicklung vor.

Autoren: Erdenlicht Hof

Die Altmark im nördlichen Sachsen-Anhalt: Eine stille, weite Landschaft, in der nur wenige Menschen leben – und von den wenigen gehen immer mehr fort. Die Dörfer entleeren sich, es ist nichts mehr los: keine Arbeit, keine Ausbildungsplätze, keine coolen Freizeitangebote. Doch gerade deswegen kommen andere hierher. Was möglich wird, wenn eine kleine Gemeinschaft von Menschen sich ganz auf die Potentiale ihres Platzes und ihrer eigenen Fähigkeiten und Träume einlässt, erfahren wir in diesem Bericht der Menschen vom Hof Erdenlicht.


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Bis die Kreativität explodierte  (Ausgabe 144)
Anfang und Wachsen einer Gemeinschaft.

Autoren: Theo Petzold

Theo Petzold ist der Pionier von Heckenbeck. Sein Wunsch nach Veränderung führte ihn in den Ort. Er berichtet von den Anfängen und dem Wachstum des Gemeinschaftsnetzwerks.

 
Gemeinschaft im Dorf  (Ausgabe 144)
Peter Roetzer lädt ein zu einem Rundgang durch das Gemeinschaftsdorf Heckenbeck

Autoren: Peter Roetzer

Im Unterschied zu anderen Dörfern zwischen Harz und Weserbergland, deren Infrastruktur sich ständig verschlechtert, hat sich in Heckenbeck die Entwicklung umgekehrt: In den letzten zehn Jahren hat die Bevölkerung stetig zugenommen, es gibt viele Kinder, und die Infrastruktur verbessert sich ständig. In diesem Dorf mit rund 480 Einwohnerinnen und Einwohnern werden innerhalb der traditionellen Dorfstruktur Ideen und Modelle für eine nachhaltige, lebensfreundliche gesellschaftliche Entwicklung erprobt. Dabei entsteht ein Feld wohlwollender und respektvoller Selbstorganisation. Neu hinzugezogene, an gemeinschaftlichen Lebensformen interessierte Menschen (etwa 60 Erwachsene und 40 Kinder) organisieren sich entsprechend ihren Ideen, Werten, Bedürfnissen und Fähigkeiten. Es haben sich unterschiedliche Gruppen gebildet, die der Kommunikation, der spirituellen oder kreativen Betätigung dienen. Seit den ersten Anfängen des Projekts im Jahr 1984 entstanden vor allem in den letzten fünf bis zehn Jahren viele Initiativen, beispielsweise eine Freie Schule, ein selbstorganisierter Kindergarten, ein soziokulturelles Zentrum mit der sogenannten Weltbühne, verschiedene Gemeinschaftspraxen, ein Meditationshaus, ein Biogartenbaubetrieb und -laden, ein ökologisches Bauunternehmen und andere Handwerksbetriebe. Auch ein „Zentrum für Salutogenese“ im Nachbarort entsteht aus diesem Gemeinschaftsnetzwerk heraus.

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Andere Welten gibt es schon!  (Ausgabe 144)
Claudia Flatten und David Moya berichten vor ihrer Forschungsreise zu Gemeinschaften in Europa.

Autoren: David Moya Claudia Flatten

David Moya und Claudia Flatten, Forschungsreisende in Sachen sozialer und ökologischer Alternativen, sind von einer mehrmonatigen Reise zu anderen Welten in Spanien, Frankreich und Deutschland zurückgekehrt. Dieser erste Bericht informiert über die Motive ihrer Reise und ist der Auftakt zu einer Folge von Reiseberichten.

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Lebensqualität in Gemeinschaften  (Ausgabe 143)
Gemeinsam für gesellschaftliche Alternativen. Ein Thesenpapier. Anlässlich eines Forschungsprojekts zur Nachhaltigkeit von Gemeinschaftsprojekten traf sich ein Arbeitskreis von Kommunen und Lebensgemeinschaften, der eine Reihe von Thesen zu „Lebens-qualität in Gemeinschaften“ entwickelt hat. Wir werden in den nächsten Ausgaben von KursKontakte jeweils eine These zu einem gesellschaftlichen Thema vorstellen. Der Arbeitskreis möchte mit diesen Gedanken Anregungen für alternative Lebensentwürfe geben und sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Am Arbeitskreis beteiligt waren die Kommune Niederkaufungen, die Kommune -ÖkoLea, die Kommune Walterhausen, das Ökodorf Sieben Linden, der Suchthilfe Hof Fleckenbühll, die UFA Fabrik, die Villa Locumuna sowie das ZEGG.


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Abbruch – Umbruch – Aufbruch  (Ausgabe 143)
Eine Buchbesprechung von Gerhard Breidenstein

Autoren: Gerhard Breidenstein

Ist die rückläufige Entwicklung in vielen Städten und den meisten ländlichen Regionen in den -neuen Bundesländern nur ein Vorbote dessen, was auf ganz Deutschland zukommt? Von den Chancen des Schrumpfens handelt Hans-Peter Gensichens utopischer „Zukunftsroman Uckermark“, der hier von Gerhard Breidenstein vorgestellt wird.


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Kibbuz – Idee in Gefahr  (Ausgabe 143)
Fritz Vilmar reflektiert aktuelle und historische Entwicklungen

Autoren: Fritz Vilmar

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Keine Furcht vor dem Wandel  (Ausgabe 143)
Die Kibbuzbewegung in Israel – Rück- und Ausblick aus Sicht einiger Pioniere.

Autoren: Thorsten Fuchsgruber Daniele Weber

Einst waren sie eine treibende Kraft in der Entstehung Israels – die Kibbuzim. Bereits vierzig Jahre vor der Staatsgründung wurden die ersten Kibbuzim von jungen, meist aus Osteuropa stammenden Zionisten errichtet. Heute werden die zionistischen Kommunen von vielen Israelis als überkommene Lebens- und Wirtschaftsweise betrachtet. Doch die Kibbuzim leisten noch immer einen wichtigen Beitrag für den Fortbestand der Gesellschaft. So werden Einwanderer in den sogenannten Ulpan mit Sprachprogrammen und anderen Angeboten an die israelische Gesellschaft herangeführt.


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Vorwärts träumen  (Ausgabe 142)
Wolfram Nolte plädiert für eine Politik jenseits von Großer Koalition, Arbeitswahn und Wachstumsgläubigkeit

Autoren: Wolfram Nolte

Nach Wirtschaftskrisen, Diktaturen und Weltkriegen schien der Menschheitstraum des ewigen Friedens und der Menschenwürde wahr zu werden. Durch die Schaffung der UNO und die allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 waren auch -skrupellose Machthaber gezwungen, sich zu diesen Zielen zu bekennen. Heute liegt die Politik an der Kette der Kapitalinteressen, und es ist Zeit, sie an der Basis wieder selber in die Hand zu nehmen.


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Bioregionale Perspektive  (Ausgabe 142)
Für die Gemeinschaft Damanhur in Norditalienist Regionalpolitik Teil des spirituellen Konzepts.Christine Schneider sprach mit Roberto Sparagio.

Autoren: Christine Schneider Roberto Sparagio

Schon öfter wurde in eurotopia über das Gemeinschaftsprojekt Damanhur in Norditalien berichtet. Zuerst waren es die Reiseberichte von Antar Ketan, der als spiritueller Sucher und als „Working Guest“ seine Begeisterung, sein Befremden und seine Kritik zum Ausdruck brachte (Ausgaben 123 und 124). Später wurde in einem Artikel von Jonathan Dawson über lokales Wirtschaften (Ausgabe 135) -Damanhur neben dem Gemeinschaftsprojekt Findhorn in Schottland als ein besonders zukunftsweisendes Projekt in ökonomischer und sozialer Hinsicht beschrieben. In der Redaktion entstand der Wunsch, an Ort und Stelle mehr zu erfahren. So wurde Damanhur im Sommer dieses Jahres zum -wichtigsten Ziel der Italien-Reise von „eurotopia-tours“. Die Eindrücke waren so vielfältig, dass die wenigen Tage nicht ausreichten, ein umfassendes Bild zu gewinnen. Sowohl in spiritueller als auch in kultureller wie ökonomischer, sozialer und politischer Hinsicht schien uns eine vertiefende Auseinandersetzung für die Gemeinschaftsbewegung lohnend. Wir haben in Damanhur Christine Schneider kennengelernt, die uns sowohl in das spirituelle Denken Damanhurs eingeführt als auch einen Überblick über die Regionalarbeit im Valchiusellatal gegeben hat. In dieser Ausgabe schreibt sie über die soziale und politische Ausrichtung Damanhurs. Es war uns besonders wichtig, die Erfahrung weiterzugeben, dass eine spirituelle Orientierung politisches Engagement nicht ausschließt, sondern gerade die Kraft geben kann, in schwierigen Situationen seien Idealen treu zu bleiben. So wird deutlich, welche inspirierende und tragende Rolle Gemeinschaften in den neu entstehenden Regionalbewegungen spielen können, wie auf diesem Weg gemeinschaftliches Denken und Handeln zu einer neuen Qualität von Politik überhaupt werden kann, um Egoismus, Ausbeutung und Unterdrückung zu überwinden.


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Die Föderation von Damanhur  (Ausgabe 142)

Autoren: Christine Schneider

Die Föderation von Damanhur ist eines der größten Gemeinschaftsprojekte in Europa. Die Mitglieder nehmen für sich in Anspruch, ein revolutionäres Modell für nachhaltige Veränderung zu entwickeln. Christine Schneider gibt einen Überblick über Leben und Politik in der Gemeinschaft.
Die aufwendig gestaltete Tempelanlage in einem Berg, an der 16 Jahre lang im Geheimen gebaut worden war, machte Damanhur weltbekannt. Und doch wissen viele bis heute nicht viel mehr von Damanhur, als dass man dort ungewöhnliche spirituelle Forschungen betreibt. Über die sozialen und politischen Aktivitäten dieses Projekts ist wenig bekannt.
Damanhur liegt in einem vergessenen Tal der Piemonteser Vor-alpen, nahe dem Gran Paradiso Nationalpark in Nord-italien. Landflucht und Vergreisung sind seit Jahrzehnten dramatisch. Es gibt weder Infrastruktur noch Arbeit, um die jungen Generationen zu halten. Bis heute fehlen in weiten Teilen des Tals Elektrizität, Telefon, Wasseranschluss. Ende der 70er-Jahre kamen „Fremde“ aus dem 40 Kilometer entfernten Turin ins Tal, kauften ein erstes Grundstück und begannen ein gemeinschaftliches Experiment, das sich in den inzwischen vergangenen 30 Jahren zu einem der größten Gemeinschaftsprojekte Europas entwickelt hat.


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Mehr Gemeinschaft braucht es überall  (Ausgabe 142)
Kosha Joubert berichtet von der Findhorn-Konferenz des Global Ecovillage Network

Autoren: Kosha Joubert

Vom 1. bis zum 8. Oktober trafen sich im schottischen Findhorn 130 Menschen aus 22 Ländern, um 10 Jahre nach der Gründung des Globalen Ökodorf-Netzwerks Bilanz zu ziehen und gemeinsam einen Blick in die Zukunft zu werfen, aber auch, um sich als Freunde wiederzutreffen, zu bestärken und Mut zu machen, und um neuen Menschen den Einstieg in dieses unterstützende Netzwerk zu ermöglichen.

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Friedensforschung in Nahost  (Ausgabe 141)
Benjamin von Mendelssohn engagiert sich in der Friedensarbeit des Heilungsprojektes 1 in Tamera.

Autoren: Benjamin von Mendelssohn

Ich erinnere mich noch genau, wie schockiert ich von der Lebensgeschichte des jungen israelischen Soldaten war, der vor einigen Jahren als Gast nach Tamera kam. Ein ganz normaler Gast – bis auf die Tatsache, dass er schon Menschen getötet hatte und sein bester Freund direkt neben ihm von einer Landmine zerfetzt worden war. Aber ist er denn anders als ich?


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Das Friedensdorf Neve Shalom  (Ausgabe 141)
Leila Dreger sprach mit den Gründern Evi Guggenheim und Eyas Shbeta.

Autoren: Leila Dregger

Die Schweizerin und Israelin Evi Guggenheim und der Palästinenser israelischer Staatsangehörigkeit Eyas Shbeta, gehören zu den Pionieren von Neve Shalom/Wahat al-Salam (Oase des Friedens), einer jüdisch-palästinensischen Dorfkooperative bei Ramallah. In dem zweisprachigen Dorf teilen sich Juden/Jüdinnen und PalästinenserInnen Land, Macht und Alltag in gegenseitigem Respekt. Mittlerweile ist das Dorf auf fast 50 Familien angewachsen. Das Dorf sieht sich als Modell für ein friedliches Zusammenleben im Nahen Osten. Die Schule von Neve Shalom ist die größte trireligiöse Schule in Israel und wird von ca. 300 Kindern besucht. In der 1979 gegründeten Friedensschule haben bereits mehrere hundert Erwachsene eine Ausbildung in Konfliktmanagement absolviert. Zehntausende von Jugendlichen und Erwachsenen haben dort Kurse belegt.



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Gemeinsam achtsam sein  (Ausgabe 141)
Manfred Folkers besucht Thich Nhat Hanh und die Gemeinschaft von Plum Village. Ende Juli in Südfrankreich. Die Sonne steht noch tief. Frische Morgenluft durchströmt die große Halle, in der sich über 600 Menschen versammelt haben. Plötzlich erklingt der helle Ton einer kleinen Glocke. Die Anwesenden erheben sich und legen ihre Hände vor der Brust zusammen. Durch einen Seiteneingang hat ein kahlgeschorener Mann die Halle betreten und geht langsam zum Podest. Als er sich den stehenden Menschen zuwendet, hat auch er die Hände zusammengelegt. Seine kurze Verbeugung wird von allen erwidert. Während die Gemeinschaft Platz nimmt, macht Thich Nhat Hanh es sich auf seinem Sitzkissen bequem, steckt einige Mikrofone an seine braune Jacke und wartet, bis das Schweigen im Raum sich in eine makellose Stille verwandelt. Nach drei lang andauernden Tönen einer großen Klangschale und mehreren bewussten Atemzügen beginnt er seinen morgendlichen Vortrag.

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Wo die Schmetterlinge starben  (Ausgabe 141)
Irma Fäthke berichtet über ein Versöhnungs-Retreat in Auschwitz.

Autoren: Irma Fäthke

Seit 1996 organisiert die Peacemaker--Gemeinschaft jedes Jahr eine mehrtägige Meditation auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Ausch-witz--Birkenau. Juden, Buddhisten, Christen, Moslems und Konfessionslose treffen sich dort, um die Heiligkeit des Ortes und die Leiden der Opfer zu würdigen und so zur Versöhnung und Heilung beizutragen. Irma Fäthke erlebte, wie unter den Teilnehmenden tiefe Verbundenheit entstand.


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Was kann die Regionalbewegung in Deutschland erreichen?  (Ausgabe 140)
Die Bedeutung der Regionbewegungen in den Zeiten der Globalisierung. Von Elsbeth Seiltz

Autoren: Elsbeth Seiltz

Vor 10 Jahren galt es als äußerst konservativ, im Globalisierungstrend von Regionalität zu reden. Heute liegt Regionalität im Trend. Vor 10 Jahren glaubten viele Verantwortliche in der Politik und Wirtschaft noch, dass die Globalisierung immer mehr Arbeitsplätze schaffe und dass für Konsumentinnen und Konsumenten ein niedriger Preis das entscheidende Kriterium für Kaufentscheidungen sei.


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UNSER LAND –Ein Netzwerk plant die Zukunft   (Ausgabe 140)
Die Geschichte einer nicht nur wirtschaftlich erfolgreichen Regionalbewegung.

Autoren: Marianne Weber

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Regional ist eine gute Wahl  (Ausgabe 140)
Julia Kommerell berichtet über die Gründung des Bundesverbands

Autoren: Julia Kommerell

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Der Hohe Fläming  (Ausgabe 140)
Wie eine sozial und kulturell lebendige Region entsteht. Ein Interview mit der Schauspielerin und Sängerin Barbara Stützel.

Autoren: Ramona Stucki

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Die Selbstversorger-Gemeinschaft im LebensGut Lübnitz  (Ausgabe 140)
Ein Erfahrungsbericht von Heidi Snel.

Autoren: Heidi Snel

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Eine erstarkende Region  (Ausgabe 140)
Der Hohe Fläming im Überblick. Von Ramona Stucki.

Autoren: Ramona Stucki

 
Über die Freude, überrascht zu werden  (Ausgabe 139)
Begegnungen mit jungen Menschen in Gemeinschaften

Autoren: Vera Schröder

Vera Schröder wird auf einer journalistischen Recherchereise durch verschiedene Gemeinschaften mit einem alten, unerfüllten Kindheitstraum konfrontiert. Außerdem muss sie einige Stereotype über Bord werfen.

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Gut leben statt viel haben  (Ausgabe 139)
Eine Chance für mehr Lebensqualität und internationale Gerechtigkeit

Autoren: Angelika Zahrnt

Zum Urlaub an die Ostsee statt mit dem Billigflieger nach Mallorca. Morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit statt mit dem PKW. Fair gehandelter Kaffee, und Erdbeeren erst in der Saison – dafür dann vielleicht selbst gepflückt … Sind zukunftsfähige Lebens-stile nur ein Traum der sozialen Bewegungen der 70er-Jahre und ein schönes Leitbild der 1996 veröffentlichten Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“? Es geht um weit mehr: Die Grenzen der Globalisierung machen eine Veränderung in den Lebensstilen des Nordens dringend notwendig. Wie diese Veränderung erreicht werden kann, ist eine brisante gesellschaftliche Frage.



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„Es gibt keinen privaten Konsum!“  (Ausgabe 139)
Ein Gespräch mit Gerhard Breidenstein, dem Mitinitiator der Initiative „Aufbrufch – Anders besser leben!

Autoren: Gerhard Breidenstein

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Zwischen Glückssuche und globaler Verantwortung  (Ausgabe 139)
Gedanken zum Wandel des Lebesstils

Autoren: Dieter Halbach

Wie wollen wir leben? Was verändert den Menschen? Was sind die Quellen des Glücks? Was ist meine Verantwortung in der Welt? Dies sind große Fragen, die in konkrete Schritte im Alltag münden sollten.


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Von der Hunger-Uhr zum Aufbruch  (Ausgabe 139)
Stationen eines Weges zu einer zukunftsfähigen Lebensweise

Autoren: Gerhard Breidenstein

Die Stationen des langjährigen Aktivisten der Friedens- und Umweltbewegung Gerhard Breidenstein zeigen beispielhaft, wie sich die Themen innerhalb eines Lebens immer mehr verdichten und die Fragen immer radikaler und ganzheitlicher gestellt werden. Heute münden sie in sein Engagement in der politisch-spirituellen Aufbruch-Initiative.


 
Beim gemeinsamen Geld fängt die Freundschaft erst an  (Ausgabe 138)
Die gemeinsame Ökonomie der Initiative „Club99“ im Ökodorf Sieben Linden. Ein Bericht von Martin Stengel.

Autoren: Martin Stengel

Martin Stengel glaubt nicht, dass die Freundschaft beim Geld aufhören muss. Im Gegenteil, hier erst beginnen die spannenden Auseinandersetzungen. Er berichtet über seine herausfordernden Erfahrungen mit der gemeinsamen Ökonomie des Club99 im Ökodorf Sieben Linden.


 
Komplementärwährungen  (Ausgabe 138)
Der sanfte Weg in eine neue Zivilisation. Der Schweizer Ökonom Hans-Peter Studer sprach mit dem Geldexperten Bernard Lietaer.

Autoren: Hans-Peter Studer

Wie Jonathan Dawson in der Ausgabe 135 von KursKontakte am Beispiel der Gemeinschaften Findhorn und Damanhur gezeigt hat, sind regionale Komplementärwährungen – wie z.B. der „Chiemgauer“ hier in Deutschland – erfolgreich bei der Förderung der regionalen ökonomischen und sozialen Entwicklung. Obwohl es auf der Welt mittlerweile 2600 solcher regionaler Währungen unterschiedlicher Ausprägung – komplementär zu den nationalen – gibt, werden diese von Politikern und Ökonomen immer noch als Spleen einiger Alternativer belächelt. Der international bekannte Währungsfachmann Bernard Lietaer hingegen, dessen Lebensgeschichte bereits in einem Portrait in KursKontakte Nr. 129 (www.kurskontakte.de) dargestellt wurde, betont die große Bedeutung solcher Komplementär-währungen für eine grundlegende ökonomische und -kulturelle Transformation. Die Einführung von Komplentärwährungen sei ein sanfter Weg hin zu einer anderen Welt.


 
Mut und Neugier auf das, was kommen will  (Ausgabe 138)
Wie Gemeinschaft durch Kreativität entsteht. Ein Bericht aus dem ZEGG von Barbara Stützel.

Autoren: Barbara Stützel

Die Sängerin und Schauspielerin Barbara Stützel berichtet aus ihrem kreativen Leben in der ZEGG-Gemeinschaft bei Berlin. Sie ist der Überzeugung: Kunst kommt nicht von Können, sondern aus der Lust am Gestalten. Kreativität ist nicht nur auf die Künste beschränkt, sondern sollte das ganze Leben durchdringen. Sie zeigt auf, wie in ihrer Gemeinschaft die Kunst den Alltag mitgestaltet und so zu einem Sprungbrett in ein aufregendes Leben wird.


 
Alle wachen auf  (Ausgabe 137)
Eine Projektvorstellung von Gabi Bott

Autoren: Gabi Bott

Die Bewegung der Sarvodaya wurde 1958 von A.T. Ariyaratne – manche nennen ihn auch den „Gandhi von Sri Lanka“ – gegründet. Sie will „das Erwachen aller“ zu einer anderen, geistigen, sozialen und nachhaltigen Entwicklung durch Eigeninitiative und Selbsthilfe fördern.

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Zukunftsstadt Auroville  (Ausgabe 137)
Ein Bericht von Wolfram Nolte

Autoren: Wolfram Nolte

Auroville ist eine wachsende Stadt an der Coromandel Coast in Südindinen, nahe Pondicherry. Sie ist für 50000 Menschen aus aller Welt geplant. Zur Zeit leben dort ca. 1700 Menschen aus etwa 30 Nationen in ca. 100 gemeinschaftlichen Siedlungen unterschiedlicher Größe und Art, umgeben von tamilischen Dörfern, in denen 35000 Menschen leben. Ihre Aktivitäten sind Aufforstung, organische Landwirtschaft, Entwicklung angemessener Technologien und Architektur, Verbesserung des Erziehungs- und Bildungswesens, Aufbau kleinerer und mittlerer Unternehmen, eine eigenständige Stadtplanung samt Wasser- und Energieversorgung, selbstbestimmte Verwaltung sowie Kultur- und Gemeinschaftsaktivitäten.

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Maßwirtschaft der Lebensfülle  (Ausgabe 137)
Der Schweizer Ökonom Hans-Peter Studer zeigt Perspektiven einer humanen, solidarischen und nachhaltigen Ökonomie

Autoren: Hans-Peter Studer

Das Maß eines erfüllten Lebens zu finden ist eine der größten Herausforderungen des neuen Jahrtausends. Wenn wir Werte ins Zentrum unseres Denkens und Handels stellen, die der Gemeinschaft und dem Leben dienen, werden wir eine nachhaltige Zukunft erleben.

 
Gemeinsame Ökonomie in der Kommune Niederkaufungen  (Ausgabe 137)
Ein Widerspruch zum Kapitalismus mit Perspektive? Erfahrungen und Gedanken von Uli Barth

Autoren: Uli Barth

Bekannt geworden ist die Kommune Niederkaufungen durch ihre ganz andere Art zu wirtschaften. Über 50 Erwachsene teilen ihren Besitz, verteilen das gemeinsame Einkommen nach den Bedürfnissen der Einzelnen, achten darauf, dass Arbeit, Produkte und Dienstleistungen sozial- und umweltverträglich sind – und das mittlerweile seit 18 Jahren.

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„Ich habe den Berg angeschaut und geweint“  (Ausgabe 136)
Die Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai. Von Dieter Halbach

Autoren: Dieter Halbach

Wangari Maathai ist die erste Frau aus Afrika, die mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Bekannt wurde die heutige Vize-Umweltministerin Kenias als „Mama Miti“ (Mutter der Bäume), die vor fast 30 Jahren das Greenbelt Movement gegründet hat.

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Sterbebegleiter des Alten, Hebammen des Neuen  (Ausgabe 136)
Die Zeichen des großen Wandels machen sich an Menschen fest,die ein neues Bewusstsein verkörpern.Ein Essay von Geseko von Lüpke

Autoren: Geseko von Lüpke

Statt uns zwischendurch einmal aufzuschwingen und wie aus der Vogelperspektive den großen Lauf der Dinge distanziert zu betrachten, starren wir wie das Kaninchen vor der Schlange hypnotisiert auf die Schatten der Gegenwart: Terror, Armut, Umweltzerstörung, Kriege, Verfall der Werte, Verlust an kultureller und biologischer Vielfalt, soziale Unsicherheit. Dabei wird vergessen, dass Schatten sich ohne das Licht nebenan gar nicht abzeichnen können. Fraglos: Wir leben in einer Wendezeit. Viel geht kaputt, scheint überholt, erweist sich als zu eng, nicht -zukunftsfähig. Das macht Angst, provoziert die Sehnsucht nach schnellen, einfachen Antworten, die der Komplexität der Welt jedoch noch nie entsprochen haben. Hilflosigkeit und Resignation sind immer die Folge. Man fühlt sich wie am Ende der Zeit. Doch was dabei stirbt, sind die alten Werte, Anschauungen und Sicherheiten, nicht wir. Die Systemtheorie spricht in solchen Phasen des Chaos von „positivem Zerfall“. Denn die Menschen sind nicht nur Sterbebegleiter einer alten Kultur und Gesellschaft, sondern zugleich Hebammen einer neuen Welt. Die Zukunft des gesellschaftlichen Organismus, der aus der Krise der Gegenwart entsteht, ist offen – wie bei einem neugeborenen Kind. Doch über die Anlagen, die diesem Organismus mitgegeben sind, ließe sich aus der Vogelperspektive schon einiges sagen.

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Für eine politisch aktive Spiritualität  (Ausgabe 136)
Ein Plädoyer von Starhawk

Autoren: Starhawk Starhawk

Unter dem Eindruck des Irak-Krieges und der kapitalistischen Globalisierung findet die bekannte amerikanische Umwelt- und Friedensaktivistin Starhawk in ihrem Plädoyer deutliche Worte und anschauliche- Beispiele für ihre Überzeugung: Verantwortliche Spiritualität und mitfühlende Politik brauchen einander mehr denn je.

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Die Gemeinschaft Ananda Assisi  (Ausgabe 136)
Ein Yoga- und Meditations-Retreat im Herzen Italiens. Vorgestellt von Boris Jaerschkey

Autoren: Boris Jaerschkey

Der indische Yogameister Paramhansa Yogananda bezeichnete es als eines seiner Ziele, „einen Geist der Brüderlichkeit unter allen Menschen zu verbreiten und dabei zu helfen, dass in vielen Ländern autonome, sich selbst versorgende Weltbruderschaftskolonien entstehen, geprägt von einem einfachen Leben und hohem Idealismus.“ Er warnte vor allem vor den kommenden Kriegen und Wirtschaftskatastrophen. Und er sagte voraus: „Der Tag wird kommen, wo -diese Idee sich wie ein Lauffeuer über die Welt verbreitet.“ Sein Schüler Kriyananda versucht seit seiner ersten Begegnung mit Yogananda im Jahr 1948, mit den Ananda Villages diese Vision umzusetzen.

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Aufbrechen aus Gewohnheit und Resignation  (Ausgabe 135)
Michael Schriewer und Stephan Mucha berichtenüber ihre Leipziger Aufbruch-Gruppe

Autoren: Stephan Mucha Michael Schriewer

Die Initiative „Aufbruch – anders besser leben“ möchte Menschen ermutigen, aus eingefahrenen, oft als unbefriedigend oder gar zerstörerisch erlebten Lebensmustern auszusteigen und gemeinsam mit anderen einen Aufbruch zu einer nachhaltigen, solidarischen und spirituellen Lebensweise zu wagen. Es geht darum, Menschen zu ermutigen, bei sich selbst anzufangen, konkrete Schritte zu tun und nicht darauf zu warten, dass sich die Verhältnisse oder „die Anderen“ ändern. Die im ganzen Land entstehenden Regionalgruppen können helfen, sich in diesem Prozess gegenseitig zu unterstützen.

 
Lokales Wirtschaften wieder im Aufwind  (Ausgabe 135)
Jonathan Dawson beschreibt das andere Wirtschaften am Beispiel der Ökodörfer Findhorn in Schottland und Damanhur in Italien

Autoren: Jonathan Dawson

Können Ökodörfer ein Faktor für die wirtschaftliche Stabiliät ihrer Region werden? Jonathan Dawson, Bewohner von Findhorn und intimer Kenner der Ökodorf-Szene in Europa stellt anhand von Beispielen dar, wie solche wirtschaftlichen Prozesse angestoßen werden und über die Jahre ihre Wirksamkeit entfalten. Sicherlich sind dies derzeit Tropfen auf den heißen Stein – unendlich viel Geld verschwinden in den Rachen der Supermärkte und anderer Konzernfilialen. Aber alles muss klein anfangen und wachsen – wir brauchen Vorbilder, die Mut machen.

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Neue Gemeinschaften und die Evolution der Demokratie  (Ausgabe 135)
Ein Gespräch mit Johannes Heinrichs,dem Autor von „Revolution der Demokratie“

Autoren: Wolfram Nolte

Ende Juli fand unter dem Motto „Widerstand bilden – Alternativen entwickeln“ in Dresden die jährliche Sommerakademie der Anti-Globalisoierungs-Organisation Attac statt. Dort fiel besonders ein mit -bunten Grafiken bemalter Kleintransporter ins Auge. „Evolution der Demokratie“ war darauf zu lesen. Ist damit die Weiterentwicklung unseres demokratischen Systems gemeint, gar die Überwindung der Herrschaft der Wirtschaftsinteressen? Und was bedeutet das für gemeinschaftliche Lebensweisen? Eurotopia-Redakteur Wolfram Nolte konnte nicht anders, als dem Urheber dieser gedanklichen Manifestation einige Fragen zu stellen. Dieser war kein Geringerer als Johannes Heinrichs, der als Nachfolger Rudolf Bahros viele Jahre an der Humboldt-Universität Sozialökologie gelehrt hat und nicht zuletzt mit seiner Real-Utopie einer „Revolution der Demokratie“ Aufsehen erregt hat.

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Eine andere Welt ist möglich  (Ausgabe 135)
Erfahrungen und Vorschläge von dem Attac-Aktivisten Oliver Baiocco

Autoren: Oliver Baiocco

Für Oliver Baiocco waren die zunehmenden Proteste gegen die neoliberale Wirtschaftspolitik weltweit (in Seattle, Genua etc.) und das Auftauchen von Attac die lang ersehnte Möglichkeit, der inneren politischen Emigration zu entrinnen und wieder politisch aktiv zu werden. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Alternative und dem Ende der Friedensbewegung suchte er einen Weg aus dem Kreis aus Resignation, Wut und Zynismus. Die Erfahrung von Gemeinschaft gab ihm den Impuls zum Dialog.

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Blütezeit für Ökodörfer im Senegal  (Ausgabe 134)
Jonathan Dawson berichtet über die beispielhafte Arbeit des Global Ecovillage Network (GEN)

Autoren: Jonathan Dawson

Nachhaltigkeit bedeutet in Entwicklungsländern den schonenden Umgang mit knappen natürlichen und finanziellen Ressourcen. Einfache naturnahe Techniken und basisnahe gemeinschaftliche Lösungen können auf einer reichen kulturellen Tradition afrikanischer Dörfer aufbauen. Jonathan Dawson erzählt von einer Erneuerungsbewegung, die sich im Senegal immer weiter auszubreitet.

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Gemeinschaften als zukunftweisende Lebensform?  (Ausgabe 134)
Peter Dangelmayer stellt die Ergebnisse einer empirischen Studie vor

Autoren: Peter Dangelmeyer

Erstmals wurde in einer wissenschaftlichen Studie der Universität Kassel in Kooperation mit der Kommune Niederkaufungen erforscht, worin tatsächlich die Vorteile einer gemeinschaftlichen Lebensweise für die Umwelt und die soziale und ökonomische Lebensqualität liegen. Das von Peter Dangelmayer vorgestellte Ergebnis ist ermutigend und gleichzeitig eine Herausforderung zu weitergehenden Konsequenzen. Denn von wirklicher Nachhaltigkeit sind selbst Gemeinschaftsprojekte noch weit entfernt.

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„Nur Stämme werden überleben!“  (Ausgabe 134)
Iris Kunze über Gemeinschaften und Ökodörfer als Lebensformen auf dem Weg aus der sozialen und ökologischen Krise

Autoren: Iris Kunze

Was bedeutet die Prophezeiung des Indianerführers Vine Deloria Jr. heute? Können Gemeinschaften als moderne Stammeskulturen Modelle für eine zukunftsfähige Lebensweise sein? Iris Kunze erforschte in der Kommune Niederkaufungen und im Ökodorf Sieben Linden, welche Ansätze bereits vorhanden sind und wie sie gesellschaftlich wirken.

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Aufbruch in eine neue Kultur oder: Wie werden wir zukunftsfähig?  (Ausgabe 132)
Die Initiative „Aufbruch – anders besser leben“. Vorgestellt von Gerhard Breidenstein

Autoren: Gerhard Breidenstein

„Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen“ sagte Mahatma Gandhi. Die bundesweite Aufbruch-Initiative ist der Versuch einer heutigen Umsetzung dieser Worte. Alle Lebens-bereiche werden von ihr angesprochen, und persönliche Schritte werden vorgeschlagen – beim Konsum, beim Umgang mit Geld und Arbeit, in den sozialen Beziehungen, in den inneren Werten und der Sinnhaftigkeit des eigenen Alltags. Mitinitiator Gerhard Breidenstein berichtet von den Anfängen einer neuen und ganzheitlichen Basis-Bewegung.

 
Solidarität und Eigenverantwortung
  (Ausgabe 132)
Fritz Bachmann berichtet über die Artabana-Gemeinschaften

Autoren: Fritz Bachmann

Die Idee von Artabana ist ein Modell alternativer Gesundheitsfürsorge auf der Basis gegenseitiger Hilfe in kleinen Gruppen. Dass beträchtliche Mittel eines Familienbudgets für Krankenkassenprämien aufgewendet werden und im Krankheitsfall nur reglementierte Wege zur Gesundheit finanziert werden, hatte den Initiator Fritz Bachmann Mitte der 80er-Jahre bewogen, mit anderen Menschen eine selbstverantwortliche Alternative zu den herkömmlichen Versicherungen zu entwickeln. Daraus ist 1987 die erste Artabana-Gruppe in der Schweiz entstanden.


 
Heiliger Egoismus

  (Ausgabe 132)
Unerwartetes aus einer Kommune. Berichtet von Günther Wieland.

Autoren: Günter Wieland

Im Jahr 1919 erkannte der Anarchist und Lebenskünstler Erich Mühsam bei den damaligen Versuchen eines anderen Lebens: „Die Sache wird begriffen und für gut befunden, die Idee nimmt Gestalt an und soll Praxis werden – da steht der Mensch dem Menschen im Wege. Das Menschliche scheitert an den Menschlichkeiten.“ Heute sieht es leider nicht viel anders aus – mit dem feinen Unterschied, dass es heute mehr therapeutisches Wissen und erfahrene Begleiter von Gemeinschaftsprozessen wie Günther Wieland gibt. Und das kann zu neuen und unerwarteten Ergebnissen führen, wie der folgende Bericht zeigt.


 
Ein Platz fürs ganze Leben

  (Ausgabe 132)
Inka Engler und Peter Griepentrog berichten von der Lebens(t)raum-Gemeinschaft in Sachsen.
Vor gut zwei Jahren wurde die Lebens(t)raum-Gemeinschaft als generationenübergreifendes Projekt gegründet. Im Frühjahr 2002 zogen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner auf das historische Rittergut Jahnishausen bei Riesa in Sachsen. Die ersten Renovierungsarbeiten laufen, und die Gemeinschaft hat ihre ersten gruppendynamischen Prozesse durchlebt. Mit großer Begeisterung streben die „Lebensträumer“ der Umsetzung ihrer Vision vom gemeinsamen Leben entgegen. Lässt sich noch jemand anstecken?


 
Gemeinschaft Schloss Glarisegg  (Ausgabe 131)
Ein Zentrum für Begegnung, Wachstum und Lernen im Aufbau.Martina Schwald berichtet über Geschichte und Pläne.

Autoren: Martina Schwald

Das ehemalige Waldorf-Internat Schloss Glarisegg liegt auf der schweizerischen Seite des Bodensees auf einem fünf Hektar großen Gelände mit vier weiteren geräumigen Gebäuden und einem eigenem Strand. Lange Zeit stand es leer. Am 24. Oktober 2003 konnte das Anwesen von einer Gruppe unternehmungsfreudiger Menschen mit Visionen und Tatkraft gekauft werden, die als Gemeinschaft dort zusammenleben und gemeinsam ein besonderes Zentrum aufbauen wollen.

 
Setzen wir dem Tierleid ein Ende!
  (Ausgabe 131)
In der Diskussion um Tierhaltung im Ökodorf Sieben Linden tritt Silke Hagmaier für die vegane Ernährung ein

Autoren: Silke Hagmaier

Alle ökologischen und ethischen Gründe sprechen gegen Tierhaltung, argumentiert Silke Hagmaier. Sie sieht in der Entscheidung zur veganen Ernährung einen Paradigmenwechsel hin zu mehr Menschlichkeit, vergleichbar mit der Anerkennung der Gleichberechtigung von Frauen oder Andersfarbigen.


 
Warum Sie mittags besser grasen gehen sollten
  (Ausgabe 131)
Eine Zusammenstellung motivierender Argumente von Silke Hagmaier

Autoren: Silke Hagmaier

Tun Sie es für die Tiere:
Wussten Sie schon,
• dass in der BRD jährlich 450 Millionen Tiere geschlachtet werden – zuzüglich zu 1,8 Millionen Tierversuchsopfern?
• dass Kühe alle 400 Tage ein Kalb zur Welt bringen müssen, damit ihre Milch fließt?
• dass 80% der europäischen Rindfleischproduktion ein Nebenprodukt der milcherzeugenden Industrie ist?
• dass Lab (das Gerinnungsmittel für die Käseherstellung) nur aus dem Magen als Neugeborene geschlachteter
Kälber gewonnen wird?


 
Tierhaltung mit Augenmaß? Ja!
  (Ausgabe 131)
In der Diskussion um Tierhaltung im Ökodorf Sieben Linden plädiert Eva Stützel für einen achtsamen und maßvollen Umgang mit Tieren

Autoren: Eva Stützel

Auch wenn die gemeinsamen Mahlzeiten im Ökodorf Sieben Linden vegetarisch sind, essen doch -viele Bewohner Fleisch, das von Biohöfen stammt. Eva Stützel plädiert dafür, Tierhaltung an sich nicht zu verteufeln, sondern auch in diesem Bereich verantwortungsvoll Selbstversorgung zu praktizieren.


 
Die Reise ins lebendige Leben  (Ausgabe 130)
eine Begegnung mit Joanna Macy

Autoren: Gabi Bott

 
Handeln aus dem Herzen

  (Ausgabe 130)
Eine Einführung in die Tiefenökologie.

Autoren: Gabi Bott

In der Tiefenökologie geht es um alles, um die Verbindung von allem und um die universelle -Liebe, die alles umschließt. Tiefenökologie ist so alt wie die Menschheit. Wenn Menschen sich ganzheitlich auf ihre Mitwelt beziehen, wird tiefenökologisch gelebt.

 
Nachhaltigkeit und Ökologie im ZEGG

  (Ausgabe 130)
Ein Bericht über ökologische Projekte
im Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung

Autoren: Hermann Haring

Praktische Ansätze einer ökologischen Neuorientierung zu schaffen, das ist ein Schwerpunkt der Arbeit im „Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung“ (ZEGG) in Belzig. Seit Gründung des Gemeinschaftsprojekts nahe Berlin vor 12 Jahren entstanden auf dem ehemaligen Stasi-Gelände unter anderem Bauten aus Lehm, eine Pflanzenkläranlage, Permakulturpflanzungen und ein Bio-Gemüse-Garten. Eine neue Broschüre beschreibt jetzt diesen lokalen Weg eines ökologisch verantwortlichen Umgangs als Antwort auf die globale Krise.


 
Gewaltfreie Kommunikation  (Ausgabe 130)
Neue Wege der Konfliktlösung in Gemeinschaft

Autoren: Monika Flörchinger Klaus-Peter Kilmer-Kirsch

In Gemeinschaft zu leben – das bedeutet zu lernen, wie wir solidarisch und mitfühlend kommunizieren. Eine Methode dafür ist die von Marshall B. Rosenberg entwickelte „gewaltfreie Kommunikation“.

 
Experiment Club99 - zwischen Utopie und Alltag  (Ausgabe 129)
Martin Stengel reflektiert seine Erfahrungen mit einer lebendigen Utopie im Spannungsfeld zwischen Ideal und Wirklichkeit

Autoren: Martin Stengel

 
Die Sehnsucht nach dem weiten Meer  (Ausgabe 129)

Autoren: Trixi Erasalan

Aufgewachsen bin ich noch in DDR-Zeiten im alten thüringischem Städtchen Thamsbrück, was so viel heißt wie „die Siedlung an der Brücke über den Sumpf“. Wir lebten auf einem Bauernhof in sehr einfachen Verhältnissen. Badezimmer, Wasserklosett und Waschmaschine gab es nicht. Dafür aber eine große Wohnküche, in der sich unser Leben abspielte. Drei Generationen lebten in einer Dreizimmerwohnung und tagsüber kamen auch die Urgroßeltern dazu.

 
Das Geschenk der späten Freiheit  (Ausgabe 129)
Die Utopie vom würdigen Leben im Alter. Von Birkhilde Nicolai

Autoren: Birkhilde Nikolai

Birkhilde Nicolai entdeckt in einer Gemeinschaft neue Möglichkeiten, auch im Alter noch zu lernen und zu lehren. Was bedeutet es, zu altern? Wie können wir in einer Gesellschaft der Jugendlichkeit in Würde, mit Lebenslust und aus unserem Erfahrungsschatz schöpfend alt werden?


 
Von der Vision zur Wirklichkeit  (Ausgabe 129)
Martin Goldstein denkt über die subtilen Wirkungen des Utopischen im Alltag nach

Autoren: Martin Goldstein

 
Einheit in Vielfalt  (Ausgabe 128)
Eine persönliche Reflektion über die Gemeinschaft der Findhorn Foundation

Autoren: Jonathan Dawson

Die Findhorn-Gemeinschaft im hohen Norden Schottlands hat sich in ihrer gut 40-jährigen Geschichte immer mehr zu der Vision eines „planetarischen Dorfes“ entwickelt. Viele Kulturen und spirituelle Richtungen leben hier zusammen und schaffen so das Modell einer möglichen friedlichen Weltgemeinschaft. Jonathan Dawson führt uns in diesem Artikel auf einem Rundgang die ganze Vielfalt der Findhorn-Gemeinschaft vor Augen.



 
Eine Welt für alle  (Ausgabe 128)
Weltföderalismus – Bauplan für eine demokratische Weltgemeinschaft

Autoren: Maja Brauer

"Eine Welt für alle“ – diese Vision ist vielen längst Verpflichtung geworden. Sie beseelt die vielen Menschen, die weltweit Kraft, Zeit und Geld opfern, um in vielfältiger Weise anderen zu helfen und die Lebensgrundlagen des Planeten zu erhalten. Zunehmend gehen viele dieser Weltbürger auch daran, übergeordnete Strukturen für eine zukunftsfähige Weltgemeinschaft aktiv mitzugestalten. Eine Inspiration dafür könnte die Bewegung für eine Weltföderation sein, die schon lange die Schaffung globaler demokratischer Institutionen fordert und entwickelt. Maja Brauer stellt die Geschichte dieser Bewegung und ihre aktuellen Aktivitäten dar.


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Ökodörfer weltweit – Das Global Ecovillage Network  (Ausgabe 128)
vorgestellt von Ina Meyer-Stoll und Gabriela Krauskopf

Autoren: Gabriela Krauskopf Ina Meyer-Stoll

 
Eine WG für 6 Milliarden Menschen  (Ausgabe 128)
Auf dem Weg zur Weltgemeinschaft einleitende Gedanken von Dieter Halbach und Wolfram Nolte

Autoren: Dieter Halbach Wolfram Nolte

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Wie die Angst aus der Welt verschwindet  (Ausgabe 127)
Plädoyer für ein glückliches Leben in wahnsinnigen Zeiten.

Autoren: Wolfram Nolte

Der Irak-Krieg ist wie ein Sturm über uns hinweggegangen – gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der Menschen dieser Welt, unter Missachtung des Völkerrechts. Angeblich wurde er für Freiheit und Demokratie geführt und gegen die Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen. Doch zu offensichtlich waren die Verlogenheit der Argumente und die kapitalen Interessen an Hegemonie und Öl, als dass sich Millionen von Menschen hätten täuschen lassen. Sie gingen auf die Straße und bekundeten in Friedensdemonstrationen ihre Angst vor einer gewalttätigen Zukunft und ihre Sehnsucht nach einer gerechten und friedlichen Welt.


 
Warum nicht einfach das tun, was du wirklich willst? Und warum nicht sofort damit anfangen?  (Ausgabe 127)

Autoren: Andrea Zettel

Andrea Zettel suchte wie so manche Jugendliche jahrelang und rastlos nach einer sinnvollen und erfüllenden Ausbildung und Aufgabe. Auslandsaufenthalte und verschiedene Jobs führten sie auf ihrer Suche schließlich zu dem unkonventionellen Holma-College in Schweden, wo sie mit einem neuen Denken und einer neuen Art zu lernen bekanntgemacht wurde. Das hat sie auf die Idee gebracht, mit einer reisenden „Schule des Lebens“ für Nachhaltigkeit und Frieden durch Europa zu ziehen. Sie schildert eine persönliche Entwicklungsgeschichte, die Schule machen sollte.


 
Die Menschen lieben und die Dinge gebrauchen –und nicht die Dinge lieben und die Menschen gebrauchen  (Ausgabe 127)

Autoren: Eberhard Dehn

 
Das andere Amerika  (Ausgabe 126)
Dieter Halbach sucht kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten einer möglichen Friedensvision „gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden“

Autoren: Dieter Halbach

Was ist der amerikanische Traum? Martin Luther King sagte: „Der amerikanische Traum erinnert uns daran, dass jeder Mensch Erbe eines Vermächtnisses an Würde ist. Seitdem die Gründungsväter unserer Nation diesen edlen Traum träumten, ist Amerika so etwas wie eine schizophrene Persönlichkeit gewesen, die in tragischer Weise in sich gespalten ist. Einerseits haben wir uns stolz zu den Prinzipien der Demokratie bekannt, andererseits haben wir traurigerweise genau das Gegenteil dieser Prinzipien praktiziert.“



 
Kunst und Lebenskunst im alten Gemäuer  (Ausgabe 126)
Ein Schloss für alle Lebenslagen – das Schloss Hohenerxleben. Vorgestellt von Caroline Vongries

Autoren: Caroline Vongries

Was treibt Menschen an, das scheinbar Unmögliche zu versuchen? Mitte der 90er-Jahre machten sich Künstler und andere Kreative aus dem Berliner Kunst- und Gesundungshaus in den so fernen Osten auf, um neue Kultur und Unternehmertum in einer der strukturschwächsten Regionen Deutschlands zu entwickeln. Sie zogen in eine zerfallende Schlossruine und gründeten eine Stiftung. Dieser Artikel ist ein Bericht über das, was seitdem geschafft und geschaffen wurde, über einen Ort zwischen Poesie und Realität und über das kreative Zusammenwirken der 30 dort engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.



 
Die verändernde Kraft des Regenbogens  (Ausgabe 126)
Ein Symbol des ganzheitlichen Wandels. Wolfram Nolte und Dieter Halbach

Autoren: Dieter Halbach Wolfram Nolte

Der vielbeschworene Wandel findet überall in der Gesellschaft statt, und viele fühlen, dass sie von ihm ergriffen worden sind. Noch ist aber diffus, was für ein Wandel es ist, wohin er führt und wie er sich gestaltet. Viele Menschen fragen sich, was sie tun können, damit der Wandel in die Realität kommt und Veränderungen im Außen sichtbar werden. Ein hoffnungsvoller Versuch ist die Initiative „Anders besser leben“.



 
Gutes Geld  (Ausgabe 125)
Wolfram Nolte stellt das größte ethisch-ökologische Geldinstitut in Deutschland vor: die GLS Gemeinschaftsbank eG

Autoren: Wolfram Nolte

Die GLS Gemeinschaftsbank eG (die Abkürzung GLS bedeutet „Gemeinschaft für Leihen und Schenken“) in Bochum, 1974 gegründet, ist die erste – und nach der Übernahme der Ökobank größte – ethisch-ökologische Bank in Deutschland. Für einen Teil der MitarbeiterInnen der GLS ist die Anthroposophie die Quelle ihres Engagements. Die GLS-Bank hat immer wieder innovative Geldanlagen und Bankdienstleistungen hervorgebracht. Insgesamt finanziert sie zur Zeit über 1400 zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Projekte in ganz Deutschland.



 
Kein Krieg für eine überlebte Lebensweise  (Ausgabe 125)
Plädoyer für einen nachhaltigen Frieden von Wolfram Nolte

Autoren: Wolfram Nolte

Die Regierung der USA drängt auf einen Krieg gegen den Irak – gegen den Willen fast aller Völker dieser Welt. Es soll ein Schlag werden gegen den internationalen Terrorismus, zur Verhinderung des Einsatzes biologischer, chemischer und den Aufbau atomarer Waffen, zur Beseitigung des „Schurken“ Saddam Hussein in Bagdad – und für den Fortbestand der Freiheit …



 
  (Ausgabe 124)

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

 
Stadt des Lichts- Ein Reisebericht von Antar Ketan, Teil II  (Ausgabe 124)
Damanhur – außergewöhnliches Experiment für eine spirituelle und soziale Lebensweise

Autoren: Antar Ketan

Über Damanhur kursieren erstaunliche Nachrichten. Wir wollten es genauer wissen. Antar Ketan berichtet von zwei Besuchen in der „Stadt des Lichts“: Im ersten Teil im letzten Heft war es der spirituelle Sucher, der uns seine Eindrücke mitteilte. Im zweiten Teil hinterfragt er als „Working Guest“ Ökologie und soziale Beziehungen. Zwiespältig bleiben seine Bewunderung für die spirituelle Schaffenskraft einerseits und die Unzufriedenheit mit dem sozialen und ökologischen Verhalten andererseits. Positiv ist die Erfahrung, dass konstruktiv geäußerte Kritik Nachdenken und Veränderung bewirken kann.

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Wir weigern uns, Feinde zu sein!  (Ausgabe 124)
Leila Dregger berichtet über ein Nahost-Friedenscamp in Portugal

Autoren: Leila Dregger

Nirgends sonst scheint die Situation so verfahren, geschichtlich so belastet zu sein wie im „Heiligen Land“. Selbst die Friedensinitiativen der beiden Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber. Wie sät man einen Samen des Friedens in einer Region, die im Kreuzfeuer so vieler widerstreitender Interessen liegt? Wie findet man Verständigung nach einer so langen Geschichte von Konflikt, Leid und Rache? Drei Wochen lang beherbergte das „Heilungsbiotop“ Tamera in Portugal ein Friedenscamp für den Nahen Osten. Hier wurden alle Ebenen des Konflikts sichtbar und spürbar, und ganz allmählich – weit weg vom Krisenherd – entstand untereinander etwas, das Friede am dringendsten braucht: eine menschliche Basis des Vertrauens.


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Stadt desLichts- Ein Reisebericht von Antar Ketan, Teil I  (Ausgabe 123)
Damanhur – außergewöhnliches Experiment

Autoren: Antar Ketan

Über Damanhur gibt es in den Medien immer wieder aufsehenerregende Berichte, die zum Staunen und Fragen Anlass geben. Wir wollten es genauer wissen und haben Antar Ketan gebeten, seine Erlebnisse, Erfahrungen und Reflexionen, die er bei zwei Besuchen in der „Stadt des Lichts“ sammeln konnte, für uns aufzuschreiben. Seine Berichte sind natürlich subjektiv, von seinen persönlichen Fragen und Interessen bestimmt – wie bei jedem von uns. Aber gerade das persönliche Erleben mit den Momenten von Begeisterung und Distanz, Angezogensein und Kritik scheint uns ein guter Weg, ein Phänomen wie Damanhur in aller Komplexität, Hoffnungsfreude und Widersprüchlichkeit nacherlebbar zu machen. In diesem ersten Bericht ist es der spirituelle Sucher, der uns seine Eindrücke mitteilt. In dem folgenden zweiten Bericht – in der nächsten Ausgabe – wird es der Working Guest sein,

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Hier kann man Leben  (Ausgabe 123)
Die Lebe-Gemeinschaft eines Stadtviertels in Wuppertal

Autoren: Eva Goldstein

 
Wohnen im Rittergut – Gemeinsam alt werden  (Ausgabe 122)

Autoren: Ingelor Schwarz

 
Unterwegs zu einer neuen Weltsicht  (Ausgabe 122)
Das Holma College besucht Gemeinschaftsprojekte

Autoren: Svante Odmark

Das Holma College für holistische Studien aus Südschweden ist keine gewöhnliche Schule. Es wurde 1998 von der Non-Profit-Organisation CANHELP als Projekt der weltweit geplanten „University for Global Well-Being“ gegründet. Mit einer internationalen Gemeinschaft von Studenten und Dozenten soll an der Änderung der bestehenden Weltsicht gearbeitet werden. Durch die Begegnung mit alternativen Methoden und Gemeinschaften wird ein lebendiger Erfahrungsaustausch gesucht. Vor kurzem war eine Studiengruppe in Holland und Deutschland unterwegs, um einige Gemeinschaften zu besuchen.


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Hoffnung für die Welt –Das HOPE-Projekt  (Ausgabe 122)

Autoren: Wolfram Nolte

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Wann wird die Welt zu sprechen beginnen?  (Ausgabe 121)
Eine Reise zu Friedensinitiativen in Israel und Palästina

Autoren: Achim Ecker Ina Meyer-Stoll

Im Februar 2002 waren Ina Meyer-Stoll und Achim Ecker vier Wochen lang in Israel und in den von Israel besetzten Gebieten unterwegs. Sie besuchten in Kibbuzim lebende Freunde, nahmen an einer internationalen Friedensaktion der „Rabbiner für Menschenrechte“ teil und fanden Kontakt zu zahlreichen Gruppen und Personen, die sich für den Frieden einsetzen. Gemeinsam mit 500 Israelis besuchten sie Präsident Jassir Arafat in Ramallah. Das Anliegen der Autoren war und ist, mehr über die fast ausweglos erscheinende Krisensituation von Israelis und Palästinensern zu erfahren, den Konflikt besser zu verstehen und die stärker werdenden Friedensinitiativen bekannt zu machen.

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Friedvolle Krieger  (Ausgabe 121)
Die Nizhoni-Schule für Globales Bewusstsein
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Die Geschichte Palästinas  (Ausgabe 121)
Hintergrundinformationen zu dem israelisch-palästinensischen Konflikt

Autoren: Achim Ecker Ina Meyer-Stoll

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Ich bin einfach gerne hier  (Ausgabe 119)
Eurotopia sprach mit Maria Dunkel, der Initiatorin der Ökosiedlung Wennigsen

Autoren: Maria Dunkel

Ein positives Beispiel, wie der Traum von einem ökologischen Siedlungsprojekt realisiert werden kann – vorausgesetzt, man bringt die nötige Energie auf – ist die Ökosiedlung Wennigsen bei Hannover. Zur Nachahmung empfohlen!


 
Ortswechsel  (Ausgabe 119)
Der lange Weg von Bremen ins Allgäu

Autoren: Dagmar Neubronner

 
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