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Impressum
Artikel aus "Matriarchale Perspektiven" (35)
Buchbesprechung  (Ausgabe 163)
Vulva – Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts

Autoren: Jochen Schilk

 
Buchbesprechung  (Ausgabe 161)
Starke Mütter verändern die Welt

Autoren: Jochen Schilk

Die vierfache Mutter, studierte Agrarwissenschaftlerin, promovierte Physio-Chemikerin, Erwachsenen- und Persönlichkeitsbildungs-Trainerin Kirsten Armbruster hat parallel zur Erscheinung ihrer vorliegenden Patriarchatskritik als Bürgermeisterkandidatin der Großgemeinde Riedenburg in Bayern respektable 33 % der Stimmen erhalten – und dies, obwohl die etablierten Parteien massiv versucht hatten, sie wegen der Inhalte ihres Buches zu verunglimpfen.



 
Wovon wir wirklich leben (LANGVERSION im htm)  (Ausgabe 161)
Margrit Kennedy, Heide Göttner-Abendroth und Johannes Heimrath denken

Autoren: Johannes Heimrath Heide Göttner-Abendroth, Margrit Kennedy

Im Dezember 2008 trafen sich im Lebensgarten Steyerberg Margrit Kennedy, Heide-Göttner-Abendroth und Johannes Heimrath, um einen ganzen Tag dem gemeinsamen Nachdenken über die auf den ersten Blick so utopisch wirkende, aber doch omnipräsente Ökonomie des Schenkens zu widmen. Der folgende Gesprächs­auszug ist ein erstes Ergebnis dieser auch filmisch dokumentierten, produktiven Zusammenkunft. Weitere Veröffentlichungen als Film und in Buchform werden in den nächsten Monaten folgen.



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Buchbesprechung  (Ausgabe 161)
Subsistenz und Widerstand

Autoren: Jette Studier

Wir haben Alternativen! Spätestens seit der Finanzmarktkrise ist die Debatte um begrenztes Wachstum, die Zukunftsfähigkeit unserer globalisierten Marktwirtschaft und besonders die Bedeutung des Mediums „Geld“ auch in den konventionellen Medien in vollem Gange. Der Kreis der „Eingeweihten“, die über Alternativen zur Globalisierung diskutieren, scheint sich zumindest vergrößert zu haben. Für alle diejenigen, die spätestens jetzt ins Grübeln geraten, ist das bereits 2003 in Deutschland erschienene Buch „Subsistenz und Widerstand“ absolut empfehlenswert.



 
Schamanismus und Matriarchat  (Ausgabe 159)
Heide Göttner-Abendroth beleuchtet die Ursprünge spiritueller Praxis.

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Die Ursprünge des Schamanismus liegen im Versuch der Menschen, mit verstorbenen Ahnen zu kommunizieren und sie zur Reinkarnation innerhalb des eigenen Clans zu überreden. Schamanische Heilung entwickelte sich geschichtlich erst später. Der Ahnenkult sei in den alten matriarchalen Kulturen immer Sache der Frauen gewesen, meint Heide Göttner-Abend­roth, und leitet daraus Fragen für unsere heutige Zeit ab. Der Artikel dokumentiert ihren Vortrag im Mai dieses Jahres auf dem 7. Kongress „Schamanismus und Heilen“ in Mondsee/Österreich.

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Buchbesprechung  (Ausgabe 158)
Gesko von Lüpke: Altes Wissen für eine neue Zeit – Gespräche mit Heilern und Schamanen des 21. Jahrhunderts.

Autoren: Jochen Schilk

 
Politik aus dem mütterlichen Prinzip  (Ausgabe 158)
Eine kulturkreative Pilgerreise durch das wahlkämpfende Bayern

Autoren: Roland Rottenfußer

Seit 1995 setzt sich der Verein „Die Feder“ für die Versöhnung zwischen den Religionen ein. Bisheriger Höhepunkt der Vereinsgeschichte wird im August 2008 die Organisation der sogenannten Wahl-Fahrt sein – einer Pilgerfahrt sowohl religiösen als auch politischen Inhalts. Die Initiatorin der Wahl-Fahrt, Monika Herz und ihre Gefährten werden vom 5. bis 15. August den Weg von Hohenpeißenberg über München nach Altötting zu Fuß zurücklegen.



 
Lesetip  (Ausgabe 156)
Neue Zeitschrift zum Thema Matriarchat

Autoren: Jochen Schilk

„MatriaVal“ heißt eine neue Zeitschrift, die sich ganz dem vielschichtigen Thema Matriarchat widmet. Der Name leitet sich ab von matriarchal values (englisch für: matriarchale Werte).

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Kongress-Tipp 2  (Ausgabe 156)
Internationaler MutterGipfel 2008

Autoren: Uschi Madeisky

Mütter, ihre Arbeit, ihr Wirken werden hierzulande nicht geachtet, ja, es wird sogar an der Abschaffung der Mutter gearbeitet. In noch existierenden matriarchalen Gesellschaften ist genau das Gegenteil der Fall: Dort ist die Mutter das Zentrum und die Gesellschaftsstruktur ist in allen Bereichen im wahrsten Sinne des Wortes „mütterlich“. Nach diesen Werten richten sich auch die Männer.

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Magische Stätten der Heilkraft – Marienorte mythologisch neu entdeckt  (Ausgabe 151)
Buchbesprechung

Autoren: Jochen Schilk

 
Das Feuer der Baba-Jaga  (Ausgabe 149)
Buchbesprechung

Autoren: Jochen Schilk

 
Frau Holle – Das Feenvolk der Dolomiten  (Ausgabe 146)
Buchbesprechung

Autoren: Jochen Schilk

 
20 Jahre Matriarchale Heilkunst in Blickershausen  (Ausgabe 145)

Autoren: Brigid van der Tuuk

Ein versteckter Waldsee in Nordhessen bei Nacht. Drumherum 13 Frauen. Rasseln, Trommeln, Töne und Singen erfüllen den Wald. In rhythmischem An- und Abschwellen wird ein Energienetz gewebt. Dann tritt Schweigen ein. Reihum leuchten Lichter auf, bis der Kreis um den kleinen See geschlossen ist. Die Frauen sprechen persönliche Wünsche und Danksagungen – still für sich oder laut in die Runde. Sie lösen den Kreis auf und beenden den Abend mit einem Festgelage am Feuer...


 
Matriarchat und der Weltfrieden  (Ausgabe 133)
Peggy Reeves Sanday berichtet über die Lehren der Minangkabau in Indonesien.

Autoren: Peggy Reeves Sanday

Dass Matriarchat „Frauenherrschaft“ bedeutet, ist ein großes Missverständnis, wie die Anthropologin Peggy Reeves Sanday belegt. Für eine friedliche Gesellschaft kommt es gerade nicht auf Herrschaft an, sondern auf Werte, die dem Frieden dienen. Die Sozialordnung der von Reeves Sanday erforschten matrilinearen Gesellschaft der Minangkabau in Indo­nesien basiert auf Werten wie Pflege des Lebens, Schutz der Schwächeren und Verhandlungsbereit­schaft. Es ist eine soziale Hochkultur, deren grundlegende Anschauungen den hohen Idealen der westlichen Demokratien entsprechen – weit entfernt von einem angeblich frühen Stadium der Mensch­heitsevolution, zu dem matriar­chale Gesellschaften häufig herabgewürdigt werden.

 
Perspektive eines Wahns  (Ausgabe 132)
Wie das Patriarchat aus der Negation des Matriarchats hervorging.Von Claudia von Werlhof

Autoren: Claudia von Werlhof

Wie finden wir Alternativen zur patriarchal geprägten Globaliserungsgesellschaft? Die Frauenforscherin und Politikwissenschaftlerin Claudia von Werlhof meint, dass wir dazu zunächst das Patriarchat als ein aus der Not geborenes, lebensfeindliches Konstrukt durchschauen müssen.

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Gesellschaft im Konsens  (Ausgabe 131)
Heide Göttner-Abendroth führt in die moderne Matriarchatsforschung ein

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Mit dem Kongress „Gesellschaft in Balance“ im September 2003 hat die moderne Matriarchatsforschung einen entscheidenden Schritt in die Öffentlichkeit getan. KursKontakte möchte dies weiter begleiten und wird auf diesen Seiten Matriarchatsforscherinnen und -forscher zu Wort kommen lassen. Den Anfang bildet der Einführungsvortrag zum Kongress von Heide Götter-Abendroth.

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Forum: Matriarchale Lebensformen (Teil 3)  (Ausgabe 130)
Antworten auf die Diskussionsbeiträge in den letzten drei Ausgaben.

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

In dieser Ausgabe präsentieren wir die Antwort von Heide Göttner-Abendroth auf die Kommentare, die wir in den letzten drei Ausgaben von KursKontakte zu ihrer Artikelserie abgedruckt hatten. In sechs Teilen stellte Heide Göttner-Abendroth die Aspekte matriarchaler Kultur dar, die sie aus der Erforschung heute noch existierender Matriarchate herausgearbeitet hat und als wesentliche Anstöße zur Erneuerung unserer eigenen Kultur begreift. Nach einer Einführung in matriarchale Lebensformen beschäftigten sich die Beiträge mit matriarchaler Spiritualität, Sozialordnung, Ökonomie, Politik und Gesellschaftsformen. Danach hatten wir gefragt, in welcher Beziehung der dargestellte Gesellschaftsentwurf zum heutigen Leben der Leserinnen und Leser steht und ob es möglich ist, Aspekte davon in unserer heutigen westlichen Gesellschaft zu verwirklichen.

 
Stadt der Frauen  (Ausgabe 130)
Veronika Bennholdt-Thomsen beschreibt eine matriarchale Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung

Autoren: Veronika Bennholdt-Thomsen

Die indianische Volksgruppe der Isthmus-Zapoteken siedelt in Süd-Mexiko am Isthmus von Tehuantepec, auf der pazifischen Seite der Landenge zwischen dem atlantischen Golf von Mexiko und dem Pazifik. Auf rund 7500 Quadratkilometern spricht eine Viertelmillion Menschen die einheimische Sprache. Das Besondere: Sie sind weitgehend matrifokal organisiert. Die Ethnologin und Soziologin Veronika Bennholdt-Thomsen hat im Rahmen eines Forschungsprojekts ein Jahr in Juchitán gelebt, einer ländlichen Großstadt mit 100 000 Einwohnern, in der die Eigenheiten dieser Volksgruppe besonders deutlich zutage treten.


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Forum: Matriarchale Lebensformen (Teil 2)  (Ausgabe 128)
Antworten auf den von Heide Göttner-Abendroth in ihrer sechsteiligen Artikelserie vorgestellten Gesellschaftsentwurf.

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Auf unseren Diskussionsaufruf zur Artikelserie zu Heide Göttner-Abendroths „Matriarchaler Gesellschaft“ haben wir eine Reihe von interessanten Einsendungen erhalten. In dieser Ausgabe bringen wir einen ersten Teil der Beiträge. Wir hatten gefragt, in welcher Beziehung der dargestellte Gesellschaftsentwurf zum heutigen Leben der Leserinnen und Leser steht. Die Rückmeldungen sind daher sehr persönlich, sie beschreiben die innere Auseinandersetzung mit dem Thema und den eigenen Weg.
Weitere Beiträge sind willkommen!

 
Forum: Matriarchale Lebensformen (Teil 1)  (Ausgabe 127)
Antworten auf den von Heide Göttner-Abendroth in ihrer sechsteiligen Artikelserie vorgestellten Gesellschaftsentwurf.

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Auf unseren Diskussionsaufruf zur Artikelserie zu Heide Göttner-Abendroths „Matriarchaler Gesellschaft“ haben wir eine Reihe von interessanten Einsendungen erhalten. In dieser Ausgabe bringen wir einen ersten Teil der Beiträge. Wir hatten gefragt, in welcher Beziehung der dargestellte Gesellschaftsentwurf zum heutigen Leben der Leserinnen und Leser steht. Die Rückmeldungen sind daher sehr persönlich, sie beschreiben die innere Auseinandersetzung mit dem Thema und den eigenen Weg.
Weitere Beiträge sind willkommen!

 
Die matriarchale Gesellschaft (Folge VI)  (Ausgabe 125)
Matriarchale Lebensformen

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Neue Gemeinschaftsformen, die ohne Sentimentalität in unserer europäischen VorfahrInnen-Kultur wurzeln und ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Frauen und Männern der Gemeinschaft kennen, sind selten. Die Lebenswirklichkeit selbst kultur-kreativ „aufgeklärter“ Gemeinschaften ist häufig in vielen unreflektierten Details nach wie vor patriarchal geprägt – vor allem in ihrer Beziehung zur patriarchalen Umwelt. Im sechsten und letzten Teil ihrer Reihe über Impulse aus matriarchaler Spiritualität schildert Heide Göttner-Abendroth eine Politik der Einstimmigkeit, die auf der Kraft matriarchalen Strebens nach Balance gründet.

 
Matriarchale Politik (Folge V)  (Ausgabe 124)
Das Streben nach Balance

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Neue Gemeinschaftsformen, die ohne Sentimentalität in unserer europäischen VorfahrInnen-Kultur wurzeln und ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Frauen und Männern der Gemeinschaft kennen, sind selten. Die Lebenswirklichkeit selbst kultur-kreativ „aufgeklärter“ Gemeinschaften ist häufig in vielen unreflektierten Details nach wie vor patriarchal geprägt – vor allem in ihrer Beziehung zur patriarchalen Umwelt. Im fünften Teil ihrer Beitragsreihe über aufgreifenswerte Impulse aus matriarchaler Spiritualität schildert Heide Göttner-Abendroth eine Politik der Einstimmigkeit, die auf der Kraft matriarchalen Strebens nach Balance gründet.

 
Matriarchale Ökonomie (Folge IV)  (Ausgabe 123)
Matriarchale Lebensformen: Schenken statt kaufen

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Neue Gemeinschaftsformen, die ohne Sentimentalität in unserer VorfahrInnen-Kultur wurzeln und ein balanciertes Verhältnis der Mitglieder der Gemeinschaft kennen, sind selten. Die Lebenswirklichkeit ist nach wie vor patriarchal geprägt. Im vierten Teil ihrer Beitragsreihe regt Heide Göttner-Abendroth die Umsetzung matriarchaler Spiritualität in einer neuen Ökonomie an.

 
Matriarchale Sozialordnung (Folge III)  (Ausgabe 121)
Matriarchale Lebensformen: Anregungen zur Feier des Lebens

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Auf der Suche nach neuen Gesellschaftsformen müssen wir den Blick in alle Richtungen schweifen lassen. Alternativen zur patriarchal geprägten Lebenswirklichkeit sind erst im Keim zu erkennen. Es fällt schwer, Formen gemeinschaftlicher Lebensgestaltung zu finden, die nicht oberflächlich, sentimental oder synkretistisch sind, sondern die in unserer VorfahrInnen-Kultur wurzeln und ein balanciertes Verhältnis der Mitglieder der Gemeinschaft würdigen. Im dritten Teil ihrer Beitragsreihe regt Heide Göttner-Abendroth die Umsetzung matriarchaler Spiritualität in einer neuen Sozialkultur an.

 
Matriarchale Spiritualität (Folge II)  (Ausgabe 120)
Matriarchale Lebensformen: Anregungen zur Feier des Lebens

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Auf der Suche nach neuen Gesellschaftsformen müssen wir den Blick in alle Richtungen schweifen lassen. Alternativen zur patriarchal geprägten Lebenswirklichkeit sind erst im Keim zu erkennen. Es fällt schwer, Formen gemeinschaftlicher Lebensgestaltung zu finden, die nicht oberflächlich, sentimental oder synkretistisch sind, sondern die in unserer VorfahrInnen-Kultur wurzeln und ein balanciertes Verhältnis der Mitglieder der Gemeinschaft würdigen. Im zweiten Teil ihrer Beitragsreihe regt Heide Göttner-Abendroth die Umsetzung matriarchaler Spiritualität in einer neuen Festkultur an.

 
Matriarchale Lebensformen (Folge I)  (Ausgabe 119)
Modelle für zukunftsfähige Gemeinschaften

Autoren: Heide Göttner-Abendroth

Auf der Suche nach neuen Gesellschaftsformen müssen wir den Blick in alle Richtungen hin schweifen lassen. Wir suchen Alternativen zur heutigen patriarchal geprägten Lebenswirklichkeit und sehen, wie deren Muster überall subtil wirken. Die Arbeit von Heide Göttner-Abendroth kann hier ein Wegweiser im Dickicht sein.

 
Mama Anarchija (Teil 3)  (Ausgabe 114)
Die herrschaftsfreie Gesellschaft – Eine Utopie mit tiefen Wurzeln. Teil 3: Jochen Schilk sprach mit der Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth.

Autoren: Jochen Schilk Heide Göttner-Abendroth

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Erotik der Erd-Demokratie   (Ausgabe 114)
Ein natürliches Paar: Selbstversorgungsfähige Gemeinschaften und egalitär-dezentrale Gesellschaftsstrukturen. Jochen Schilk stellt lesenswerte Bücher zum Thema vor.

Autoren: Jochen Schilk

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Mama Bapu  (Ausgabe 114)
Welche Vision verfolgte Gandhi über die Unabhängigkeit Indiens hinaus? Jochen Schilk fand erstaunliche Antworten.

Autoren: Jochen Schilk

Der diesmalige Artikel über die wenig bekannten anarchistisch-matriarchalen Visionen Mahatma Gandhis bildet zusammen mit dem in der letzten Ausgabe abgedruckten Beitrag Dorothee Sölles über die katholisch-anarchistische „Heilige“ des 20. Jahrhunderts, Dorothy Day, eine kleine Sonderreihe, die den Titel „Lernen von den Alten“ tragen könnte. Beide Beiträge sind auch im Zusammenhang mit meinen bisherigen Artikeln über die Vorzüge herrschaftsfreier Gesellschaftsformen zu lesen, wie sie von der modernen Matriarchatsforschung und der libertären Bewegung der letzten anderthalb Jahrhunderte vertreten werden.
(Siehe www.Mama-Anarchija.net und www.kurskontakte.de.)

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Mama Anarchija (Teil 2)  (Ausgabe 114)
Die herrschaftsfreie Gesellschaft – Eine Utopie mit tiefen Wurzeln. Teil 2

Autoren: Jochen Schilk

In der vergangenen Ausgabe war an dieser Stelle eine Einführung in die faszinierende gesellschaftliche Utopie des Anarchismus zu lesen. Darin habe ich angedeutet, dass heute neben der eher marginalisierten anarchistischen Bewegung noch eine andere Gruppe als Fürsprecherin einer herrschaftsfreien Gesellschaft auftritt: die überdisziplinär arbeitende wissenschaftliche Matriarchatsforschung, deren Erkenntnisse aus Ethnologie, Archäologie, Etymologie, vergleichender Mythologie und Religionswissenschaft schlüssig belegen, dass die Wurzeln der heutigen Zivilisationen in eben solchen herrschaftsfreien Gesellschaften („Ausgleichs-“ bzw. „Partnerschaftsgesellschaften“) liegen. In der Zusammenführung des Wissens aus der Matriarchatsforschung mit den Erfahrungen und Visionen der anarchistischen Bewegung liegt meiner Ansicht nach ein ungenutztes Potenzial für vielfältige Synergien, die dazu führen könnten, den wichtigen Botschaften beider Forschungsbereiche in der öffentlichen Diskussion über nachhaltige Gesellschaftsstrukturen endlich gebührend Gehör zu verschaffen.


 PDF-Version (218.1 KB)
 
Planet der Habenichtse  (Ausgabe 114)
Bei seinen Mama-Anarchija-Forschungen stieß Jochen Schilk auf ein aufregendes altes Buch von Ursula K. Le Guin.

Autoren: Jochen Schilk

 PDF-Version (194.92 KB)
 
Forum: Mama Anarchija (Teil 4)  (Ausgabe 114)
Die herrschaftsfreie Gesellschaft – eine Utopie mit tiefen Wurzeln. Horst Stowasser und Gandalf Lipinski reflektieren die vorangegangenen Beiträge der Serie.

Autoren: Gandalf Lipinski Horst Stowasser

In den ersten beiden Artikeln der Serie „Mama Anarchija“ sprach ich die möglichen Vorteile herrschaftsfrei organisierter Gesellschaftsformen an, wie sie sowohl von der Matriarchatsforschung als auch von der anarchistischen Bewegung vertreten werden. Diese Beiträge können Sie ebenso wie das in der letzten Ausgabe abgedruckte Gespräch mit der Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth unter www.kurskontakte.de oder auch unter www.mama-anarchija.net nachlesen.
Im vorliegenden vierten (und vorerst letzten) Teil der Mama-Anarchija-Folge greifen nun der Anarchismus-Kenner Horst Stowasser sowie der Holon-Redakteur Gandalf Lipinski in jeweils eigenen Forumsbeiträgen die bisherigen Ideen und Diskussionsansätze auf. Um eventuell vorhandene Berührungsängste im einen oder anderen Lager aufzulösen, wendet sich Stowasser hier vordergründig an die bestehende Anarcho-Szene.
(Jochen Schilk)


 PDF-Version (229.98 KB)
 
Mama Anarchija (Teil 1)  (Ausgabe 114)
Die herrschaftsfreie Gesellschaft – Eine Utopie mit tiefen Wurzeln. Teil 1

Autoren: Jochen Schilk

„Spuren einer neuen Kultur“
... Mit dieser Artikelreihe lade ich ein, über eine Welt nachzudenken, die von den Kulturell Kreativen mitgeprägt wird. Dabei ging es in den vergangenen vier Jahren immer wieder auch um konkrete alternative Gesellschaftsentwürfe wie etwa den Ansatz der sozialen Dreigliederung oder den Equilibrismus. In dieser Folge möchte ich nun auf eine Gesellschaftsutopie zu sprechen kommen, die bei mir persönlich stark dazu beigetragen hat, mein Bewusstsein für die Möglichkeit „anderer“ Welten zu sensibilisieren. Meine erste Begegnung mit dieser Utopie ist jetzt schon fast fünfzehn Jahre her, doch auch nach der Beschäftigung mit diversen anderen Gesellschaftstheorien und -entwürfen, auch im Rahmen dieser Artikelreihe, haben die Vorstellungen und Ideale der Anarchisten für mich nichts von ihrer begeisternden Kraft eingebüßt. – Ja, Sie haben richtig gelesen: Ich oute mich als Anarchist! :-)


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P(r)ost Kräsch!  (Ausgabe 114)
Wie könnte eine Post-Kollaps-Gesellschaft aussehen? Jochen Schilk stellt zwei Romane vor, die das Leben nach dem Untergang der heutigen Zivilisation vorwegnehmen.

Autoren: Jochen Schilk

Sie hatten schon Recht, meine Freunde Jane und Jakob, die mir im vergangenen Herbst unabhängig voneinander je einen Roman in die Hand drückten: „Lies das, gefällt dir bestimmt …“
Erstaunt stellte ich dann fest, dass die Handlungen beider Bücher vor dem Hintergrund einer Welt spielen, die keine Industrie- und Informationsgesellschaft mehr kennt, nachdem diese Art Zivilisation (auf je unterschiedliche Weise) kollabiert ist.

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Saharasia  (Ausgabe 114)
Von der Verwüstung der Liebesfähigkeit. Jochen Schilk stellt James DeMeos Theorie zum Ursprung sozialer Gewalt vor.

Autoren: Jochen Schilk

In dieser Folge von Andere Welten widme ich mich ausnahmsweise nicht dem „Wohin gehen wir?“, sondern der Frage „Woher kommen wir?“. Nur wer die psychosozialen Mechanismen kennt, die in die gegenwärtige globale Krise geführt haben, kann richtige Schlüsse für die Erschaffung einer anderen Welt ziehen. Der amerikanische Geograph und Reichianer James DeMeo will entdeckt haben, wie und wann zum ersten Mal zwischenmenschliche Gewalt aufkam und warum dieses Verhalten durch die Generationen weitergegeben wurde und schließlich fast die ganze Welt eroberte. Das verblüffendstes Ergebnis seiner Forschung: Der Umbruch von einer globalen „friedliebenden und liebevollen Kultur“ zu dem, was wir heute Patriarchat nennen, ist – menschheitsgeschichtlich betrachtet – noch gar nicht so lange her. Ist seine Theorie in vielen Punkten zwar durchaus umstritten, scheinen mir manche Gedanken DeMeos insteressant genug, um sie zur Diskussion zu stellen.


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