In der Diskussion um Tierhaltung im Ökodorf Sieben Linden tritt Silke Hagmaier für die vegane Ernährung ein
Alle ökologischen und ethischen Gründe sprechen gegen Tierhaltung, argumentiert Silke Hagmaier. Sie sieht in der Entscheidung zur veganen Ernährung einen Paradigmenwechsel hin zu mehr Menschlichkeit, vergleichbar mit der Anerkennung der Gleichberechtigung von Frauen oder Andersfarbigen.
Für den Gedanken, dass unser Heimatplanet Erde nicht das stillstehende Zentrum des Universums ist, wurde Galilei dazumal verfolgt. „Und sie bewegt sich doch!“ Giordano Bruno ist für die Behauptung, die Erde sei ein sich ständig bewegender Planet im unendlichen Raum, als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden. Das provoziert heute ein gewisses Unverständnis. Ich vermute, dass die Menschen in ein paar hundert Jahren mit ähnlichem Unverständnis auf uns zurückblicken werden: „Stellt euch vor, sie haben damals die Tiere als Sklaven gehalten, in Konzentrationslagern ausgebeutet, gequält und gefoltert – nur um etwas Bestimmtes zu essen zu haben, einen bestimmten Kosmetikartikel zu benutzen, um Forschung zu betreiben oder um sie zu ihrem puren Vergnügen als Sportgerät zu missbrauchen! Als Dank für diese Leistungen und ‚Produkte‘ wurden die Tiere am Ende sogar ermordet und aufgegessen!“
Vermeidbares Leid
Wir sind es gewohnt, uns die Frage zu stellen, warum wir lieb gewonnene Gewohnheiten ändern sollten, und finden dann oft genug viele Gründe, lieber beim Alten zu bleiben, auch wenn alles dagegen spricht. Ob es nun ums Rauchen, Autofahren oder Fleischessen geht – immer ist diejenige Seite in der Beweispflicht, die sich für die Veränderung einer Gewohnheit ausspricht.
So hat die Abschaffung der Sklaverei oder die Einführung des Frauenwahlrechts immense Energien auf der Seite der „Modernen“ gefordert, während den „Konservativen“ damals und heute die absurdesten Argumente gerade gut genug sind, um einen Wandel zu verhindern. In meinen Augen stehen wir gesamtgesellschaftlich in den reichen Ländern der Welt wieder an einem solchen Punkt, und es handelt sich um ein ähnlich tiefgehendes, kulturprägendes Thema, nämlich um den Umgang mit der Schöpfung im allgemeinen, um den Umgang mit Tieren im speziellen und letztendlich um den „Verbrauch“ von Tieren und tierischen Produkten im besonderen. Darunter möchte ich neben den Nahrungsmitteln, wie Fleisch, Eier, Butter usw., genauso Leder, Inhaltsstoffe von Medikamenten, sportliche Leistungen (z.B. bei Pferden) seelische Ausbeutung (bei Haustieren) und Tiere als Ganze (z.B. in Tierversuchen) verstanden wissen – auch wenn ich in diesem Beitrag aus Platzgründen nur auf das Thema Ernährung eingehen werde. Niemand von uns weiß genau, ob Tiere eine Seele haben. Aber wer von uns weiß denn, dass Menschen eine haben? Niemand von uns weiß genau, wie ein leidendes Tier sich fühlt. Aber wer von uns weiß denn schon genau, wie sich ein anderer leidender Mensch fühlt? Niemand von uns weiß, ob wir das, was wir einem anderen Wesen bewusst antun, verantworten müssen. Aber wer weiß denn, dass wir es nicht müssen? Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die bei einem Blick in die heutige Welt todtraurig werden. Das Ausmaß an vermeidbarem und aus Gier erzeugtem Leid ist überwältigend. Dabei leiden Menschen, Tiere und Natur gleichermaßen, um die Luxusbedürfnisse von uns „Obermenschen“ hier zu befriedigen. Arme Welt.
Mein anderer Traum
Immer noch bedeutet Fortschritt für die meisten: Coca Cola für alle, schnellere Autos und jede Menge Flugreisen für die Menschen aus den reichen Ländern, Entdeckung des Krebsheilungsmedikaments und Digitalüberwachungsstaat. Für mich liegt wahrer und erstrebenswerter Fortschritt in einer Weiterentwicklung der Spezies Mensch zu einem friedlichen Wesen mit höherer Bewusstheit. Ich träume von einer Welt, in der jeder Mensch sich freiwillig für das kleinere Maß von Gewalt entscheidet – auch wenn dies seinen persönlichen Luxus einschränkt, in der das Lebendige geachtet und erhalten wird, in der Entscheidungen für das Leben aller Wesen getroffen werden und nicht für die Bereicherung einzelner „Obermenschen“, in der es viel Raum gibt für wilde, vom Menschen unbeeinflusste Natur und Tiere. Das wäre bei veganer Lebensweise sogar in Deutschland möglich, weil plötzlich 30% der BRD-Gesamtfläche wieder frei zur Verfügung stünden!
Früher (und leider zum Teil heute noch) waren die Heiden, die „Neger“ oder einfach nur die politischen Feinde Menschen zweiter Klasse, die daher versklavt, ausgebeutet oder sogar umgebracht werden durften. Heute sind es – neben allen immer noch anzutreffenden Formen verschiedenster Menschendiskriminierungen – hauptsächlich die Tiere, denen wir mit der gleichen Unverfrorenheit alle Rechte absprechen und sie auf jede nur erdenkliche Art quälen, ausbeuten und ermorden. Und wofür? Welche enorm wichtigen Gründe haben die „Konservativen“ denn heute in dieser Diskussion, um das alles zu rechtfertigen?
Warum Fleisch und Tierprodukte essen?
99,38 Prozent der Deutschen essen tierische Produkte. Hier die 11 häufigsten Begründungen dafür:
1) „Es schmeckt mir.“ Mir auch.
2) „Fleisch bzw. Milchprodukte und Eier sind gesund.“ Es gibt Völker, die eine bessere Gesundheit aufweisen als wir, deren Ernährung keine oder kaum tierische Produkte enthält. Darüber hinaus gibt es unzählige Studien, Statistiken und Forschungsergebnisse, die feststellen, dass der Verzehr tierischer Produkte eine der Hauptursachen vieler Zivilisationskrankheiten ist.
3) „Fleisch bzw. Milchprodukte und Eier sind lebensnotwendig.“ Und die VeganerInnen, die trotzdem (über-)leben, haben entweder gemogelt (heimlich Käse gegessen) oder sind frei erfunden oder werden bald krank/tot sein …
4) „Tiere zu halten und Fleisch bzw. Milchprodukte und Eier zu essen, ist natürlich, gehört sozusagen zum Menschsein.“ Des Menschen nächste Verwandte, die noch vollkommen „natürlich“ leben, sind die Menschenaffen, die bis auf verschwindend geringe Ausnahmen rein pflanzlich leben. Zum vielzitierten Dasein des Urmenschen gehörten neben dem Jagen z.B. auch das Blutopfer, das gemütliche Höhlendasein und so manch andere Gewohnheiten, die einige von uns bereits abgelegt haben – und dabei immer mehr Mensch geworden sind in der Art, wie wir diesen Begriff heute verstehen. Wer entscheidet denn nun, welche der überlieferten Gewohnheiten „menschlich“ sind und welche wir im Gegenteil ablegen müssen, um überhaupt Mensch zu werden? Zur Natürlichkeit der Milchprodukte: Kuhmilch ist Babynahrung für Kälber, vorgesehen für schnelles Knochenwachstum bei mäßiger Gehirnentwicklung. Vielleicht werden wir erst wirklich erwachsene Menschen sein können, wenn wir aufhören, uns von Babynahrung zu ernähren?
5) „Ganze Tierarten sind vom Aussterben bedroht, wenn der Mensch sie nicht mehr isst = braucht.“ Die Tierarten, die wir Tag für Tag durch unseren unersättlichen Verbrauch an Land und Ressourcen auslöschen, sind zahllos. Ein Hauptfaktor für das Aussterben von Tierarten ist die flächenmäßige Ausbreitung des Menschen und die damit einhergehende Zerstörung natürlicher Lebensräume. Dabei spielt der Flächenbedarf für Futter und Haltung unserer Nutz- und Haustiere eine immense Rolle. Und selbst wenn wir vegan leben wollten: Aussterben müssten Schweine und Rinder deswegen noch lange nicht. Im Gegenteil: Eine vegane Gesellschaft hätte endlich genug Platz, Tiere einfach nur so zur Bereicherung des Lebens und Landschaftsbildes wirklich artgerecht zu „halten“ – oder extensiv leben zu lassen. Daneben wäre dann sogar noch Platz für Renaturierung, mehr Ökodörfer etc.
6) „Der Mensch kann in einigen Klimazonen nur durch Verzehr von Tierprodukten überleben.“ Bei den Eskimos ist das so, in den gemäßigten Breiten nicht.
7) „Ich esse nur Biofleisch bzw. Milchprodukte und Eier von artgerecht gehaltenen Tieren. Damit schade ich weder der Umwelt, noch den Tieren, und unterstütze den biologischen Landbau.“ Nach dieser Definition ist für ein Wesen zweiter Klasse (genannt Tier) „artgerecht“, dass es keine ihm gemäße soziale Familien- und Herdenstruktur ausbilden darf, dass seine Bewegungsfreiheit sich auf Areale beschränkt, die einem winzigen Bruchteil seines natürlichen Reviers entsprechen, dass seine Jungen von der Mutter gewaltsam getrennt werden, oft genug, um bald geschlachtet zu werden, dass es am Ende all dessen gewaltsam getötet wird – weit vor dem Ende seiner artgemäßen Lebenserwartung u.v.m. Auch die Bio-Kuh braucht riesige Flächen, produziert Methan und Ammoniak. Der Biobauer würde seinem Namen Ehre machen, wenn er sich auf ressourcenschonenden Pflanzenbau beschränken würde. Wer vegetarisch (und bio) isst, lebt gesünder, und das Leid der Tiere hat sich dadurch in Maßen reduziert. Die Gesamtbilanz der sozialen, ökologischen und tierrechtlichen Situation bleibt dennoch fast unverändert.
8) „Tiere haben keine Seele/Gefühle/sind nicht leidensfähig.“ Dieses Argument reiht sich konsequent ein zwischen solche wie „Heiden haben keine Seele“, „Frauen sind von der Natur nicht dafür bestimmt, selbständige Entscheidungen zu treffen“ etc. Wer ein leidendes Tier erlebt und von diesem Leid nicht berührt wird, möge sich Sorgen um seinen offensichtlichen Herzverschluss machen. Kühe und Kälber schreien, wenn sie voneinander getrennt werden – aus Freude?
9) „Pflanzen haben auch eine Seele, und es ist nachgewiesen, dass sie leidensfähig sind. Deswegen ist es auch nicht besser, Pflanzen statt Tiere zu essen.“ Kann schon sein. Selbst wenn also Beerenpflücken wirklich nicht „besser“ ist als Lämmerschlachten (wäre doch mal eine schöne Familienausflugsidee: am Sonntag statt Beerenpflücken im Schlachthaus „Lämmer pflücken“), bleibt leider noch der Tatbestand, dass durch die Ernährung mit tierischen Produkten zusätzlich das drei- bis zwanzigfache an Pflanzen getötet wird. Denn schließlich frisst das Tier – und zwar Pflanzen. Dumm für die verhungernden Menschenkinder, denn ihre Teller bleiben auch dadurch leer. Wer tierische Produkte im Supermarkt einkauft, hat also Pflanzenleben auf dem Gewissen und Tierleben und Menschenleben, ganz direkt und nachweisbar. Bitte, lassen Sie sich berühren! Wer weiß, vielleicht schreibt in KursKontakte im Jahr 2104 jemand einen Artikel über Lichtnahrung als der einzig gewaltfreien Art, sich zu ernähren. Selbst der längste Weg beginnt mit einem Schritt.
10) „Ich esse nur Wild. Wenn die Jäger die Wildtiere nicht dezimieren würden, wäre der Schaden an Aufwuchs und Ackerfrüchten zu groß.“ Wild hat einen Vorteil: Es hat gut gelebt. Alles andere ist leider nicht wahr. Die Wildherden Deutschlands werden von den Jägern gepflegt und am Leben gehalten, damit sie immer etwas zum Jagen haben. Wenn es dieses Hobby nicht gäbe, hätte das Wild den gleichen Weg genommen wie der Wolf, der Bär und alle anderen Tiere, die den Menschen stören. Denn Wild richtet forstwirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Schaden an. Man könnte auch sagen, dass die Jäger die einzigen Viehbesitzer hierzulande sind, die ihr Vieh nicht einzäunen und für die dadurch verursachten Schäden nicht aufkommen müssen (diese Rechnung begleicht der Steuerzahler, selbst der vegane). Und noch eins: Wenn alle Deutschen nur noch Wild essen würden, dann sollten wir uns schnell auf die Wildbeantragungsliste setzen lassen, damit wir in diesem Leben auch noch ein Stückchen Rehrücken abbekommen – oder wir machen es so wie früher: Nur die Reichen dürfen Jagen.
11) „Ich bin VegetarierIn und esse nur Eier und Milchprodukte. Ich bin damit nicht für den Tod von Tieren verantwortlich, weil ich ja kein Fleisch esse.“ Die frohe Botschaft an die Vegetarier lautet: Ihr könnt wieder Fleisch essen! Denn durch die Haltung von Milchvieh und Legehennen entstehen deutlich mehr Tierleid und Tiertod als durch die reine Schlachttierhaltung. Fleischrassen haben oft ein „besseres“ Leben und vor allem das riesige Glück eines frühestmöglichen Todes – diese Gnade erfahren eier- und milchproduzierende Tiere nur durch rechtzeitiges Krankwerden, worum sich daher viele „bemühen“. Milch und Eier gibt es nur auf Kosten der Schlachtung allen männlichen Nachwuchses (zukünftige Hähne landen im Kükenmuser, während die Kalbfleischberge Deutschlands ein Nebenprodukt der Milchindustrie sind, weil der Milchfluss nur durch regelmäßiges Kalben erhalten werden kann).
Gute Gründe, vegan zu leben
Die schlechte Nachricht: Es hält nur ein Argument stand, nämlich das erste. Dafür, dass es uns schmeckt, sind wir zu buchstäblich allen Schandtaten bereit. Wir lassen Natur, Tiere und selbst andere Menschen leiden und sterben, um selber Tiere und ihre Produkte essen zu können. An den Punkten 2 bis 11 muss deswegen festgehalten werden, weil „Es schmeckt mir“ gegen den Ansturm an guten Argumenten von seiten der „Ketzer“ selbst den eingefleischtesten Fleischessern zu wenig ist. Andersherum gesprochen: Würde es Ihnen noch schmecken, wenn Sie nicht an den Punkten 2 bis 11 festhielten? Wenn ja, kann ich nur noch vermuten, dass Sie Ihr Geld damit verdienen. Womit wir eventuell beim eigentlichen Hauptmotiv wären, warum sich weltweit so wenig ändert, auch und gerade beim Thema Tierhaltung. Das Motiv Geld wird interessanterweise aber höchst selten von meinen Gesprächspartnern angeführt. Falls meine Argumentation zu den Punkten 2 bis 11 noch nicht überzeugend war, möchte ich auf unzählige Bücher, Internetseiten und kluge Köpfe verweisen und auf die Zahlen und Fakten im Kasten auf der folgenden Seite.
Die gute Nachricht: Alle LeserInnen dieses Artikels können jederzeit, also auch ab sofort, vegan essen. Sie selbst entscheiden jeden Moment über ein mehr (Meer) oder weniger an Leid in dieser Welt – auch mit dem, was Sie sich auf Ihren Teller legen. Das Private ist politisch! Diese Nachricht ist insofern hervorragend, weil eine analoge Entscheidung in anderen Lebensbereichen (gewaltfrei Kleiden, Wohnen, Reisen etc.) unendlich viel schwieriger umzusetzen ist, was ich als Bewohnerin eines Ökodorfes und hauptberufliche Lebensstil-Revoluzzeuse aus Erfahrung versichern kann.
Die noch bessere Nachricht: Das vegane Leben birgt enorme Schätze an Lebensqualität. Gesteigerte Gesundheit und Vitalität sowie mehr Geld im Geldbeutel sind nur die offensichtlichen Gewinne. Tiefergehend ermöglicht es ein Gefühl der Verbundenheit, bei dem ich die Augen nicht mehr verschließen muss vor Schlachthäusern und dergleichen. Der innere Friede, der sich einstellt, wenn innere Träume und äußere Handlungen im eigenen Leben in Einklang kommen, ist vielleicht die größte Belohnung. „Die Menschen werden erst dann Frieden finden, wenn sie ihr Mitgefühl auf alles Lebende ausgedehnt haben.“ (Albert Schweitzer)
Die allerbeste Nachricht: Es schmeckt mir. Ihnen könnte es auch schmecken. Bei meinen selbstgebackenen veganen Torten bin ich mir sogar recht sicher …
Angstfreie Tiere machen glücklich
Ich erlebe Tiere als enorm sensible, faszinierende Wesen, die für mich auf meinem Weg der Reifung und Verfeinerung echte Lehrmeister sind. So sind Pferde Experten für das konzentrierte Sein im Hier und Jetzt – und bringen jeden Menschen, der sich als „Leittier“ aufspielen will, dazu, dieselbe Fähigkeit zu entwickeln – zumindest wenn der Mensch dabei den Weg der artgerechten Kommunikation geht. Tiere in ihrer kreatürlichen, unverbogenen Eigenart haben dem Menschen viel zu schenken durch ihr pures Sein – jenseits ihrer materiellen Produkte. Tiere machen glücklich! Ich kann mir daher für uns und unsere „Nutztiere“ kaum etwas Schöneres vorstellen als den Luxus, Tiere um mich herum zu haben. Diese können halbwild und halbzahm in großzügigen Gehegen oder sogar ohne Zäune mit uns leben, ihren natürlichen Trieben und Beschäftigungen ungebremst nachgehen und uns Menschen durch ihre Schönheit und Lebendigkeit beschenken.
Wir entscheiden alle mit, ob der Fortschritt der Menschheit im Äußeren stecken bleibt (und dadurch langfristig zum Rückschritt wird) oder ob sich ein innerer Wandel vollzieht zum wahrhaft „menschlichen“ Menschen. Als eine von 0,63 Prozent VeganerInnen in Deutschland bitte ich jeden Menschen, sich nicht mit weniger als der Verwirklichung des größtmöglichen Traums zufriedenzugeben, und sage in einem Anflug von gleich viel Verzweiflung wie Hoffnung: Und sie bewegen sich doch! ´
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