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Oase im Hochland
erschienen in Ausgabe 142  PDF-Version (250.69 KB)
Christine Wawra berichtet über die Kailash-Projekte am Fuß des heiligen Bergs in Tibet

Mitten im Himalaya, am Fuß des Kailash, des heiligsten Bergs der Tibeter, gibt es ein Zentrum für Gesundheit, Bildung und Umweltschutz. Es wurde von Dhakpa Namgyal Ott, einem in der Schweiz aufgewachsenen Tibeter, ins Leben gerufen und verbindet in vorbildlicher Weise traditionelle Medizin und Kultur mit kulturkreativen Werten.


Sandstürme wirbeln den Staub der Steppe auf. Die Yakherden der Nomaden finden hier karge Nahrung. Scheue Wildesel suchen im Galopp den Schutz der umliegenden Hügelzüge. In 4700 Metern Höhe wirkt der Himmel näher als anderswo, hier scheint im klaren Licht das Blau zum Greifen nah. Im Hintergrund erhebt sich die Pyramide des Mount Kailash majestätisch über das Hochland. Dass in der traditionellen tibetischen Kultur Menschen danach streben, die Unendlichkeit in ihr Leben zu integrieren, wird mit einem Mal verständlich. In diesem Land fasste vor 1000 Jahren der Buddhismus Fuß und löste die schamanische Bön-Religion weitgehend ab.
Der 6714 Meter hohe Kailash gilt den Angehörigen von vier Religionen als heilig: Buddhisten und -Bönpos sowie Hindus und Jains unternehmen oft abenteuerliche Pilgerreisen, um der Kraft des Bergs teilhaftig zu werden. Die Überlieferungen sehen in ihm das Zentrum des Universums. Dieser Bedeutung gemäß ist die Landschaft bis ins Detail symbolisch aufgeladen. So wird aus der rituellen Umwanderung des Bergs, der Kora, ein Einweihungsweg. Für die 54 Kilometer lange Strecke bildet die 1200-Einwohner-Gemeinde Darchen am Fuß des Kailash den Ausgangspunkt. Als Versorgungszentrum und Vorposten der Zivilisation ist die Siedlung für viele Reisende aus Ost und West eine Anlaufstelle.
Am oberen Dorfende liegt auf einem weitläufigen Areal das Tibetan Medical and Astro Institute Mt. Kailash. Das Institut besteht aus einer Klinik, einer pharmazeutischen Manufaktur, einer tibetischen Medizinschule und einer Bibliothek. Träger des Instituts ist der Verein „Ngari Korsum Schweiz“, eine Selbsthilfeorganisation von exilierten Westtibetern, die die Klinik aus internatio-nalen Spenden finanziert. Die ungewöhnliche Einrichtung, zusammenfassend Kailash-Projekte genannt, integriert auch den Umweltschutz und feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen.

Die höchstgelegene Klinik der Welt

„Für viele Pilger ist der Besuch im Spital fast obligatorisch, wenn sie zum Kailash gehen“, sagt Projektleiter Dhakpa Namgyal Ott. Die Behandlung am „heiligen Ort“ spiele dabei für die meisten eine große Rolle. Pro Jahr verzeichnen die Klinikärzte durchschnittlich 6000 Konsultationen. Dabei steht die Klinik nicht nur Pilgern offen, sondern auch Nomaden, Chinesen und Reisenden aller Länder.
An Krankheiten komme fast alles vor, weiß Ott. Neben Augenkrankheiten sei Bluthochdruck weit verbreitet, was möglicherweise am Salzgehalt des tibetischen Yakbuttertees liegt. Das suppenartige Getränk dient traditionellen wie modernen Tibetern als Grundnahrungsmittel. Den Energie- und Organ-zustand ihrer Patienten diagnostizieren die tibetischen Ärzte über den Puls, die Zunge, die Physiognomie und das Gespräch. Aus einem langen Medizinschrank mit beschrifteten Schubladen stellt ein Mitarbeiter das rezeptierte Medikament individuell zusammen. Dosisweise breitet er erdfarbene Kügelchen oder Pulver auf Papieren aus und faltet diese zu kleinen Briefchen. Ott, der im Winter in der Schweiz als Krankenpfleger arbeitet und sich von dort aus um die Finanzierung der Kailash-Projekte kümmert, erzählt von neuen Bestimmungen aus Lhasa. Sie sollen das Aussehen der tibetischen Medikamente dem westlicher Pillen angleichen. Schmunzelnd erklärt er: „Die Patienten wollen keine Hasenböhneli mehr essen.“
Die Ärzte in der Kailash-Klinik wenden die traditio-nelle tibetische Medizin an. In gewissen Fällen ziehen sie auch die westliche Schulmedizin hinzu. „Die Leute lieben Infusionen und Spritzen“, berichtet Ott, und der Chefarzt pflege eine liberale Haltung. Die Anwendung westlicher Medikamente ist jedoch trotz vieler Vorteile auch mit Problemen verbunden: Einwegmaterial erzeugt viel Abfall, und manche Medikamente haben unliebsame Nebenwirkungen. Um weiterführende Behandlungen anbieten zu können, würde es zudem einer gezielten Ausbildung des Personals bedürfen.
Bis jetzt behandeln die Ärzte ambulant. Es gibt jedoch einen Raum, in dem sich ein Patient auch mal ein paar Stunden oder über Nacht ausruhen kann. „Wenn wir stationär arbeiten würden“, so Ott, „müssten wir auch an die Angehörigen denken. Ein Patient käme dann mit seiner gesamten Familien und sogar mit den Tieren.“
Die Initiative für das Heilzentrum in Darchen ging vor über zehn Jahren von dem erfahrenen tibetischen Arzt Dr. Gelong Tenzin Wangdrag aus. Der hochbetagte Bönpo-Mönch besucht die Kailash-Projekte gelegentlich, meist lebt er in einer Meditationshöhle im Sutley-Tal. Manche suchen den Heiler dort direkt auf, um eine von ihm gesegnete Medizin zu bekommen. „Die tibetische Medizin ist eng mit der Religion verbunden“, erklärt Dhakpa Ott. „Sie ist umgesetztes Mitgefühl.“
Zur Kailash-Klinik gehört eine pharmazeutische Manufaktur, in der Spezialisten in Eigenproduktion Medikamente herstellen, einige davon nach geheimen Rezepten von Dr. Tenzin Wangdrag. Viele Heilpflanzen gedeihen direkt in Westtibet, andere kaufen die Mediziner in Nepal, Indien oder dem chinesischen Sezuan hinzu. Tenchoe Anser, Leiter der Manufaktur, zeigt auf ein getrocknetes Kraut: „Diese duftende Schneeblume wächst in 6000 Metern Höhe.“ Der gebürtige Osttibeter hat bei Wangdrag eine gründliche Ausbildung durchlaufen. Er zieht eine weitere Pflanze aus einem Sack: „Das ist das sehr seltene Solumarpo, gut bei Höhenkrankheit. Wir haben zu dritt einen ganzen Tag nach der Pflanze gesucht und dabei weniger als 500 Gramm gefunden.“

Medizinschule und Kulturstätte

Auf Wandgemälden im Schulgebäude liegen der Kailash und das Matterhorn einander gegenüber. Die beiden markanten Berge versinnbildlichen die enge Beziehung zwischen Tibet und der Schweiz. Auch gibt es ein Klassenzimmer mit tibetischen und eines mit europäischen Möbeln. Hier intonieren bei meinem Besuch gerade zwei Dutzend Schüler in stimmkräftigem Chor das englische Alphabet. Katrin Burri, Studentin der Umweltnaturwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, erteilt Englischunterricht.
Die gegenwärtig 16 Schülerinnen und 34 Schüler zwischen 14 und 20 Jahren kommen aus den sieben Distrikten von Westtibet. Für die Aufnahme in die Medizinschule mussten sie einfache Kenntnisse in Lesen und Schreiben mitbringen. Während ihrer sechsjährigen Ausbildung lernen sie tibetische Heilkunde, Astrologie und Gesundheitserziehung. Die Astrologie spielt unter anderem für die Heilkräuter-Ernte eine große Rolle, wie Phurpu Gyaltsen, der leitende Klinikarzt, berichtet: „Wurzeln ernten wir beispielsweise zu einer anderen Zeit als Blüten. Ansonsten legen die Nomaden ihre Umzugstermine nach dem astrologischen Kalender fest. Die Bauern bestimmen so die Paarungszeit ihrer Ziegen und Schafe. Wenn die Zeit noch nicht reif ist, bekommen die Böcke eine Schürze um.“
Weitere Unterrichtsfächer sind Hygiene, Ernährung, Tibetisch, Chinesisch und Englisch. Die Jugendlichen wohnen in Mehrbettzimmern, die sie mit einem kleinen Yakdungofen auch beheizen können. In der Schulküche bereitet der Koch auf einem großen Steinofen, den er von außen befeuert, das gemeinsame Mittagessen aus Gemüse und Reis zu.
Im Jahr 2001 beendete die erste Generation von jungen Ärzten ihre Ausbildung in Darchen. Viele von ihnen gingen anschließend in die Dörfer oder zu ihren Nomadengemeinschaften zurück, wo sie die Menschen jetzt medizinisch betreuen. Die Manufaktur versorgt sie weiterhin mit Medikamenten. Einige studieren inzwischen an der Hochschule für tibetische Medizin in der Hauptstadt Lhasa. Vier ehemalige Studenten arbeiten in der Kailash-Klinik als angestellte Ärzte.
Das Schulgebäude stellt ein architektonisches Kleinod dar. „Unsere Philosophie war es, natürliche Ressourcen zu verwenden und in traditioneller Weise zu bauen“, erzählt Dhakpa Ott und fügt hinzu: „Die Tibeter wollten damals hingegen unbedingt Betonhäuser.“
Tibetische Saisonarbeiter errichteten das Gebäude aus Sichtsteinmauerwerk mit Lehmmörtel und Lehmziegeln. Die Baubiologie spielt eine wichtige Rolle: Die Materialien nehmen die Wärme des Tags auf und geben sie in der Nacht ab. Eine verglaste Veranda über die gesamte Länge des Schulgebäudes dient ebenfalls als Wärmespeicher. Die Strahlen der tiefstehenden Wintersonne heizen die Fenster unmittelbar auf.
„Mit dem Projekt war es uns auch wichtig, das Bewusstsein der Tibeter anzuheben und ihnen Arbeit zu geben“, sagt Ott. Denn in den vergangenen Jahrzehnten hätten viele seiner Landsleute Eigeninitiative und Selbstverantwortung verloren. Neben dem traditionellen Handwerk – so stellten beispielsweise die Arbeiter alle Lehmziegel selber her – integrierte Ott am Bau auch die tibetischen Künste. Die Fassaden und Portale der Instituts-Gebäude sind reich und bunt verziert. Die der Medizinschule angegliederte Bibliothek ist ein Meisterstück des heutigen tibetischen Kunsthandwerks. Bud-dha-Statuen und prachtvolle Wand- und Decken-malereien schmücken das Gebäude. Im Innenhof zwischen Bibliothek und Schulhaus flattern Gebetsfahnen im Wind. Hier bietet sich die Möglichkeit, im Freien mit einem Buch in der Hand zu verweilen oder Versammlungen und Feste abzuhalten. Die Bibliothek wurde im Sommer 2004 fertiggestellt und soll sowohl Bücherschätze zur tibetischen Kulturgeschichte und Religion als auch westliche Literatur aufbewahren. Ott begründet das mit seiner Vision für das Institut: „Ich hoffe, dass hier mit der Zeit ein Kultur- und Begegnungszentrum zwischen Ost und West entsteht.“
Der Begegnung dient auch die jüngste Errungenschaft der Schule: ein Fußballfeld, wohl das höchstgelegene der Welt. Es steht nicht nur den Medizinschülern, sondern auch externen Mannschaften zur Verfügung.
Die Verantwortlichen der Kailash-Projekte pflegen arbeitsfördernde Beziehungen zu den Behörden und konnten dadurch Neuerungen beispielsweise im Umweltschutz erwirken. Diese gute Entwicklungszusammenarbeit ist das Ergebnis jahrelanger Anstrengungen mit viel diplomatischem Feingefühl – angesichts der extremen Abgelegenheit und der politischen Verhältnisse ein Erfolg, der seinesgleichen sucht.

Vom Yakknochen zum Plastikmüll

Wo heutzutage Menschen wohnen, fällt Müll an. Bis vor wenigen Jahrzehnten bestanden die Abfälle der nomadischen Kultur in Tibet aus Yakknochen, Leder, Stoffen und anderen natürlichen Materialien, die ohne größere Probleme in der Landschaft zurückgelassen werden konnten und verrotteten. Inzwischen gehören Coca Cola und Bier in Dosen, Glas- oder Plastikflaschen zum Warenangebot jedes fahrenden Händlers. Kekse und Fertigsuppen sind aufwendig verpackt, Kunststoffe aller Art an vielen Orten erhältlich.
Es ist üblich, den Müll einfach hinter der nächsten Hauswand oder außerhalb des Dorfs anzuhäufen. Dort verweht ihn der Wind oft mehrere Kilometer weit, so dass Siedlungen nicht selten durch einen Gürtel aus Zivilisationsabfällen angekündigt werden.
Darchen macht hier keine Ausnahme, zumal der Zustrom von jährlich 19000 Pilgern und Touristen überdurchschnittlich viele Händler anzieht. Auch am Kailash lassen Pilger und Touristen Abfälle mehr oder weniger offen im Gelände liegen. Nach dem Sagadawa-Fest, der wichtigsten buddhistischen Zeremonie mit mehreren Tausend Teilnehmern, ist der Platz am Tarboche mit Abfällen übersät. Im Jahr 2002, dem Jahr des Pferds, als für die Pilger besondere religiöse Verdienste zu erwerben waren, kamen über 200000 Menschen. Es fiel derart viel Müll an, dass das Dorf Darchen seither nicht wieder sauber wurde; Abfälle bedecken das ganze Areal. Der Tourismus verschärft die Situation, da die Reiseveranstalter keine alternativen Müllkonzepte zu bieten haben.
„Wir sind ein Gesundheitsprojekt. Also -integrieren wir auch Siedlungshygiene und Umweltschutz.“ Dhakpa Ott und die Verantwortlichen der Kailash-Projekte sorgen nicht nur dafür, dass das Institutsgelände vorbildlich sauber bleibt, sondern haben inzwischen auch bei den Behörden ein Bewusstsein für Müllproblematik und Nachhaltigkeit geschaffen. „Man kann leicht als Anschauungsmaterial Tiere nehmen, die herumliegenden Plastikmüll gefressen haben und danach an Darmverschluss gestorben sind,“ sagt Ott. Das Institut hat eine eigene Müllkippe in vier Kilometern Entfernung vom Dorf angelegt. Den Platz für diese Deponie – in einer natürlichen windgeschützten Senke und entfernt von Oberflächengewässern – suchte ein Schweizer Fachmann aus.
Die Medizinschüler gehen regelmäßig auf Abfallsammlungen in Darchen und um den Kailash. Diese sogenannte Reinigungs-Kora steht unter dem Motto „Keep clean Mt. Kailash“. 2004 trug die Truppe 1,2 Tonnen Müll vom Berg, die Passhöhe Dolma La und die Teehäuser ausgenommen. Verhältnisse wie am Mount Everest, den manche Bergsteiger als die größte Müllkippe der Welt bezeichnen, scheinen nicht mehr weit entfernt. Dort sammelten vor vier Jahren 150 Sherpas von 12 verschiedenen Expeditionen 4,3 Tonnen Zeltstangen, Plastikbehälter, Bücher, leere Sauerstofflaschen und Dosen ein. Auch das chinesische Militär hat bereits beim Müllsammeln geholfen, und es gibt Pläne für eine neue Infrastruktur auf Gemeindeebene mit Behältern und regelmäßigen Fahrten zur Deponie.
Die Gegend um den Kailash ist nicht nur von herausragender religiöser Bedeutung, sondern auch das Quellgebiet von vier großen Flüssen: Brahmaputra, Indus, Sutley und Karnali. Örtliche Beamte, darunter der Bürgermeister von Purang, und religiöse Oberhäupter unterstützten neben den Verantwortlichen der Kailash-Projekte ein Gesuch an die Regierung in Beijing, die Region um den Kailash und die beiden Seen Manasaro-var und Raksastal zum Unesco-Weltnaturerbe zu erklären. Dieser Status würde stärkere Schutzbestimmungen mit sich bringen und ein Zeichen setzen, dass die Ausbeutung der Ressourcen in Tibet nicht akzeptiert wird. Katrin Burri erforschte 2004 den Umweltschutz in der Kailash-Region. In ihrem Bericht nennt sie Beispiele, die vorsichtig „in Richtung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur seitens der chinesischen Regierung deuten“. Aufforstungsbestrebungen gehören dazu.
„Wir brauchen Menschen, die den Umweltschutzgedanken in sich tragen. Früher waren der Sinn für das Heilige und Mitgefühl für alle Lebewesen in der Religion verankert.“ Dhakpa Namgyal Ott, der 1949 in Westtibet geboren wurde und mit zehn Jahren zu Pflegeeltern in die Schweiz kam, kennt die europäische und die tibetische Kultur aus eigener Erfahrung. Dieses Wissen und sein Engagement machen zumindest eines der Erfolgsgeheimnisse der Kailash-Projekte aus, die seit ihrer Gründung nicht nur expandieren, sondern auch zu einer tragenden Größe für die Region und darüber hinaus geworden sind. „Es ist allgemein bekannt, dass wir hier eine Oase haben“, sagt Ott.
Der Zusammenhang zwischen religiösem Respekt und Umweltschutz belebt inzwischen manche Menschen neu und auf eigene Art, weiß der Projektleiter zu erzählen: „Sie helfen uns beim Reinigen und sind überzeugt, dass das gleich viel wert ist, wie um den Berg zu gehen.“ Denn nach traditionellem Glauben wirkt sich jede rituelle Umwanderung des Bergs günstig auf die eigene geistige Entwicklung und das individuelle Karma aus. Die Schönheit dieser Landschaft zu erhalten und verantwortungsvoll mit ihr umzugehen, ist in jedem Fall ein gutes Ziel – ob mit oder ohne karmische Belohnung. ´


Weitere Informationen:
www.kailashprojekte.ch
Spendenkonto Deutschland: Tibet, Kailash-Projekte, Postbank Stuttgart,
BLZ 60010070, Konto 24626702.
Spendenkonto Schweiz: Tibet, Kailash-Projekte, Credit Suisse, CH-8070 Zürich, Konto 0554-798162-70


Christine Wawra studierte Kunstgeschichte und Germanistik. Sie lebt als freie Journalistin und Fotografin in Rottenburg am Neckar. Von ihr stammen die Titelbilder der Zeitschrift -KursKontakte in der aktuellen Reihe „Wie wollen wir heute und morgen leben?“



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Wawra, Christine

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