Mit der Frage, was denn das „neue Bewusstsein“ bei der Partei „Die Violetten – für spirituelle Politik“ kennzeichne, beschäftigten sich sechs engagierte Mitglieder der Violetten an einem Wochenende im August. Der Gastgeber des Arbeitstreffens im hessischen Büdingen, Shunyam Werner Dillemuth, stellte seine Kompetenz als Moderator, Referent zu Bewusstseinsfragen und Tagungsgestalter eindrucksvoll unter Beweis. Entsprechend intensiv, tiefgehend und gleichzeitig angenehm war die Arbeit.
Als einer der Kernpunkte schälte sich heraus, dass wir durch unser Fühlen und Denken die Welt erschaffen und verändern – und uns dessen bewusst sind. Dies hat zuallererst Konsequenzen für das Arbeiten bei den Violetten selbst sowie für deren Auftritt nach außen hin. Konzeptpapiere, Leitgedanken, Parolen, programmatische Aussagen – alles, was sprachlich formuliert wird, ist zielorientiert zu beschreiben. Eine Vision lebt nicht aus dem kritischen Blick auf das Vergangene oder Gegenwärtige – dem brauchen wir keine Energie mehr zu schenken, es ist sowieso da, inklusive berechtigter und hinlänglich bekannter Kritik. Eine Vision braucht intensive, freudige gedankliche – und tatsächliche – Hinwendung, um lebendig zu werden.
Konkretere Gedanken mit Beispielen hierzu konnten unter anderem aus bei dynamik5 entwickelten Arbeitspapieren gewonnen werden. So wurden im Hinblick auf die Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen im Januar 2008 sowie in Bayern im Herbst 2008 zentrale Wahlaussagen weiterentwickelt. Ein ausführlicher Bericht über die Ergebnisse des Arbeits-treffens wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe ist für den Zeitraum der Rauhnächte geplant.
Weitere Informationen hierzu sind bei Jörg Brunschweiger erhältlich, Telefon (08751) 9834, madvindex@gmx.de. ´
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