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Kollektive Intelligenz
erschienen in Ausgabe 154  PDF-Version (313 KB)
Wie außergewöhnliche Kräfte und Leistungen aus einem guten Zusammenspiel heraus möglich werden. Beobachtungen und Reflexionen von Francois Wiesmann.

Das Thema „kollektive Intelligenz“ beschäftigt und begeistert zunehmend Kongresse, Forscher und Publizisten und gewinnt offenbar an gesellschaftlicher Relevanz. Die Frage steht im Raum, wie ein Zusammenleben zu gestalten wäre, in dem nicht mehr die Konkurrenz sondern die Kooperation -dominiert. Und was würde dadurch möglich? Unter dem Motto „Synergie – die Intelligenz des -Ganzen“ organisierte Francois Wiesmann mit Freunden im ZEGG einen Erfahrungs- und Denkraum zu eben -dieser Frage: Was braucht es, dass wir kollektiv intelligent werden?


Kollektive Intelligenz – zum ersten Mal bewusst wahrgenommen habe ich den Begriff anlässlich eines gleichnamigen Kongresses in Würzburg. Ich fand ihn interessant und modern und fühlte mich ihm verbunden, da ich schon seit vielen Jahren an diesem Phänomen forschte, ohne es so benannt zu haben.
Wir nannten es anders, z.B. „Gemeinschaftsgeist“ oder „kommunitäres ICH“. „Kollektive Intelligenz“ erschien mir jedoch moderner, und so fing ich an, mich zu interessieren. Als dann eine Freundin zu mir kam und fragte, ob wir nicht zusammen ein Sommercamp auf die Beine stellen wollten zu eben diesem Thema, fing eine Reise an. Das Sommercamp kam zustande, und die Reise ging weiter – eine Reise, die aufregend ist, Spaß macht und meinen Geist in einem Maß beflügelt, wie lange nichts anderes. Warum dies?
Ich lebe seit 25 Jahren die meiste Zeit in Gemeinschaften verschiedener Größe und mit verschiedenen Schwerpunkten. Ich habe sehr viel darüber geforscht und gelernt, wie Menschen zusammen leben können und sich dabei steigern, unterstützen, befruchten, in ihre größte individuelle und gemeinsame Kraft hineinbegleiten. Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen sich gegenseitig steigern, wenn sie zusammen leben oder arbeiten. Allzu oft ist das Gegenteil der Fall – der kleinste gemeinsame Nenner ist das Niveau, auf das sie sich einigen. Jeder kennt das. Mich haben aber immer die brillanten Momente fasziniert, in denen es uns (oder anderen) aus irgendeinem Grund gelungen ist, uns gemeinsam zu geistigen, kreativen, produktiven Höhenflügen aufzuschwingen. In diesen Zeiten wurde für mich das Zusammenleben magisch. Es hatte immer – auf verschiedene Weise – einen bestimmten Glanz, ein Leuchten, das alles durchdrang, und war begleitet von dem Gefühl, hier richtig zu sein.
Schon lange gehe ich deswegen mit der Frage um: Was braucht es, damit diese Momente nicht vom Zufall abhängen? Wie können wir sie bewusst erzeugen?
Als ich mich aufmachte, im Internet nach dem Begriff „kollektive Intelligenz“ zu forschen, war es für mich ein Gefühl, als ob mir Schuppen von den Augen fielen. Ich entdeckte, dass sehr viele, sehr kreative und sehr engagierte Menschen schon seit mehr als 20 Jahren in aller Welt dabei waren, sich mit diesem Thema intensiv und konkret auseinanderzusetzen. Ein Horizont öffnete sich, von dem ich lange geträumt und an den ich nicht mehr so richtig geglaubt hatte: Ich hatte, wir hatten Genossen in aller Welt. Ich hatte Genossen in der Wissenschaft, ich hatte Genossen in der Wirtschaft. Und doch realisiere ich erst langsam, welch tiefgreifende Bedeutung das für mich hat. Es hieß und heißt für mich: Befreiung aus einem Ghetto, in dem ich mich/wir uns lange bewegt hatte(n) mit Gedanken wie: „Wir sind die einzigen, die das interessiert, wir müssen es alleine machen – Wie können wir die Werte und die reichen Erfahrungen, die wir aus unserem Gemeinschaftsleben ziehen, der Welt bekannt machen? – Wir sind uns sicher, dass wir der Welt etwas zu geben haben. Aber offenbar interessiert sich die Welt nicht dafür. Wie kann die Gemeinschaftsbewegung zu gesellschaftlicher Relevanz kommen?“
Die Schwere, die mit diesen Fragen verbunden war, fällt von mir ab, und eine Freude macht sich breit. Die Welt will es! Ja, sie will es! Fast hätten wir den Anschluss an die Zeit verpasst vor lauter Fragen, wie wir unser Wissen in die Welt bringen können. Fast hätten wir übersehen, dass die Tore längst offen stehen, nur vielleicht an einer etwas anderen Stelle, als wir es vermutet oder gewollt hätten. Aber sie stehen offen!
„Das Schlüsselloch man leicht vermisst, wenn man es sucht, wo es nicht ist.“ – Das wusste schon Wilhelm Busch. Für mich heißt das: Das Thema hat gesellschaftliche Relevanz, und das wissen sehr viele Menschen. Wir können einfach mit ihnen zusammenarbeiten.

Wie kollektive Intelligenz wirkt
Hast du dich schon einmal in einem Gruppengespräch wiedergefunden, das, nachdem es vielleicht ganz normal oder etwas anstrengend angefangen hatte, sich plötzlich wandelte? So, dass du das Gefühl hattest, dass jetzt ein Baustein zum anderen kommt, dass sich die Beiträge ergänzen, anstatt sich zu widersprechen, dass die Ideen sprühen und eine Atmosphäre entsteht, in der alle fühlen, dass etwas Gemeinsames am Werk ist, obwohl keiner so genau sagen kann, was?
Wenn das so ist, hattest du vielleicht das Glück, an einem jener Vorgänge teilzunehmen, die „Gruppenbewusstsein“ oder „Kollektive Intelligenz“ genannt werden. Nicht nur in Gesprächen tritt dieses Phänomen auf. Es findet sich in vielen Bereichen menschlichen Zusammenwirkens wieder. Bevor ich darauf zurückkomme, erst noch ein paar Gedanken zur Frage: Was ist Intelligenz?

Sitzt die Intelligenz nur im Kopf?
Etymologisch kommt Intelligenz von intellegere, lateinisch für „erkennen, begreifen, einsehen“. Um den Grundvorgang, das Phänomen Intelligenz, besser zu verstehen, lohnt sich, so glaube ich, ein Blick auf das Organ, das am meisten damit in Verbindung gebracht wird: das Gehirn. Im herkömmlichen Sinn wird Intelligenz verstanden als etwas, das im Kopf stattfindet, genauer im Gehirn. Die Fähigkeit, logisch und konsequent zu denken. Jemand ist intelligent oder eben nicht. Eine individuelle Funktion, erblich, vielleicht auch charakterlich bedingt.
In der heutigen Zeit erweitert sich der Begriff. Intelligenz ist nicht mehr nur dem Gehirn zuzuordnen. Sie wird vielmehr als Funktion eines Systemzusammenhangs gesehen. Das Gehirn selbst ist ein Netzwerk von Milliarden von Neuronen (Gehirnzellen), die untereinander in Verbindung stehen. Interessanterweise kann die Gehirnforschung trotz intensiver Suche keinen Ort und keine Instanz im Gehirn finden, wo die gesamten Informationen zusammenlaufen, ausgewertet werden, verteilt werden oder wo Entscheidungen getroffen werden. Das Ich ist im Gehirn in keiner Weise nachweisbar. Die einzelnen Neuronen oder auch Regionen des Gehirns haben jeweils nur Ausschnitte einer Gesamt-information codiert (erfasst). Diese Teilinformationen setzen sich zu einem Ganzen zusammen, wenn die Neuronen oder regionalen Netze sich mit anderen in eine gemeinsame Schwingung versetzen, sich synchronisieren. So funktioniert z.B. das Sehen: verschiedene Neuronengruppen sind zuständig für Farbe, Form, Bewegung. Wenn sie sich synchronisieren, setzen sich ihre Informationen zu einem Gesamtbild zusammen, und wir sehen ein sich bewegendes, buntes Objekt. Dadurch, dass sich Teile synchronisieren, werden also Wahrnehmungen möglich, die einzelnen Bereichen für sich nicht möglich sind. Eine dezentral organisierte -Information fügt sich zu einem Ganzen durch Synchronisation („Zusammen-Schwingen“).
Wenn wir die Beobachtungen am Gehirn auf den Intelligenzbegriff übertragen, könnten wir (etwas vereinfacht) sagen: Je umfassender und intensiver die Teile eines Systems (z.B. Neuronen des Gehirns) miteinander vernetzt sind und kommunizieren und je besser sie aufeinander eingeschwungen sind, desto höher, d.h. komplexer ist die Intelligenz.
Es deutet vieles darauf hin, dass das nicht nur für das Gehirn, sondern insgesamt für lebende Systeme gilt. Ich habe zwei Möglichkeiten, diese Beobachtungen zu interpretieren:
Entweder entsteht Intelligenz aus dem intensiveren Zusammenspiel der Teile. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Es geschehen also Dinge, die man nicht direkt aus den Einzelteilen und ihren Fähigkeiten ableiten kann. Das Zusammenwirken erzeugt eine höhere Seinsebene. (Die Wissenschaft nennt diesen Vorgang „Emergenz“.)
Oder die Teile werden durch das Zusammenwirken fähig, Kräfte, Energien, Gedanken zu empfangen, die sowieso schon da sind, aber von den einzelnen Teilen nicht wahrgenommen werden können, weil ihre Wahrnehmungsfähigkeit nicht komplex genug ist. (Ungefähr so, wie durch eine Antennenschüssel mehr Fernsehsender zu empfangen sind als durch eine einfache Stabantenne. Die übertragenden Wellen sind aber auch da, wenn sie nicht empfangen werden.) Das entspricht eher einer spirituellen Sichtweise.
Letztlich sind beide Sichtweisen jedoch Aspekte desselben Vorgangs.

Dezentrale Intelligenz in der Natur
Das Phänomen einer „dezentralen Intelligenz“, die kollektiv zusammenwirkt, finden wir auch überall in der Natur:
Seit Jahrmillionen z.B. ist in den Weltmeeren der Salzgehalt konstant, obwohl sich Temperaturen, Wassermengen, Lebewesen, Umstände wesentlich verändert haben: Wer hat dies geregelt?
Seit Jahrmillionen ist der Sauerstoffanteil in der Erdatmosphäre konstant – genau der Anteil nämlich, der für das Leben auf der Erde lebensförderlich ist –, obwohl sich viele Umstände geändert haben: der Pflanzenbewuchs, die Größe der Grünfläche etc. Wer hat dafür gesorgt? Die Menschen? Die Tiere? Ein Planungs- und Überwachungsteam? Sicherlich nicht. Es scheint etwas Bewusstes, Intelligentes und Wahrnehmendes am Werk zu sein. Etwas, das mit allem verbunden ist, das in der Lage ist, die feinsten Bedürfnisse von Lebewesen miteinander abzustimmen und in Balance zu halten, von Milliarden von Lebewesen verschiedenster Art …
Die intensive und ununterbrochene Kommunikation und Rückkoppelung zwischen den einzelnen Lebewesen lässt Biotope entstehen, die optimal an die bestehenden Bedingungen angepasst sind. Daraus gehen jene „Wunder“ hervor, über die wir staunen: z.B. Tiere und Pflanzen, die in Gebieten überleben, wo es nicht die geringste Spur von Wasser zu geben scheint. Es gibt keine sichtbare steuernde Instanz, die das erzeugt. Trotzdem ist eine offensichtliche Intelligenz am Werk. In Biotopen leben viele Wesen (z.B. Blumen), die nicht einmal über ein minimales Gehirn verfügen. Dennoch sind sie an dieser Intelligenz beteiligt. Wer also hat die Intelligenz, und wo findet sie statt? Entsteht sie in den Vorgängen, oder sind all diese Vorgänge in ihr enthalten, ja entstehen sie aus ihr? Oder gilt etwa beides?

Der Flow ist entscheidend
Zurück zu menschlichen Zusammenhängen. Hier treffen wir auf ein entsprechendes Phänomen. Kollektive Intelligenz ist auch hier eine emergente Eigenschaft: Eine Eigenschaft, die auftaucht und die Fähigkeiten der beteiligten Menschen bei weitem übersteigt. Wir können sie heutzutage immer öfter beobachten in sehr verschiedenen Arten von menschlichem Zusammenwirken. Ich nenne nur einige Beispiele.
Im Sport: Wer schon einmal Mannschaftssport betrieben hat, hat sicherlich ab und zu einen von den Momenten erlebt, wo das Spiel einfach fließt. Alles gelingt, die Spieler bringen begeisterten Einsatz, alle laufen gleichzeitig zu Hochform auf, alle sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort, die Frage nach der persönlichen Profilierung ist vergessen, es zählt nur der jetzige Augenblick. Der erfolgreiche amerikanische Basketballtrainer Phil Jackson sagt deutlich, dass jene Teams die erfolgreichsten sind, die sich der Stärke der Einheit verschreiben und nicht der der einzelnen Spieler. „Es spielt keine Rolle, wie gut die einzelnen Spieler sind – sie können einfach nicht mit einem Team konkurrieren, das wach und aufmerksam ist, und in dem man einander vertraut. Die wertvollsten Spieler sind also die selbstlosen Spieler – jene, die daran interessiert sind, mitzubekommen, was vor sich geht, und die den Flow auf dem Spielfeld in Gang halten.“ Intensive Kommunikation zwischen den einzelnen Spielern und Ausrichtung auf etwas Größeres sind also Schlüssel eines intelligenten Spiels, nicht so sehr das Können der einzelnen Spieler.
In der Wissenschaft: Der bekannte Physiker Werner Heisenberg berichtet, dass die meisten der großen Theo-rien, die die Physik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts revolutionierten, aus kollektiven Denkvorgängen in Gesprächen zwischen Wissenschaftlern wie Einstein, Bohr, Pauli und ihm selbst entstanden seien, nicht aus isolierten Einzelleistungen der Physiker.
In der Gruppenarbeit: In Gruppen, die ich -geleitet oder an denen ich teilgenommen habe, haben wir immer wieder bewusst an der intensiven Vernetzung der Teilnehmer gearbeitet. Dabei ließ sich beobachten, dass verschiedene Phänomene sich mit großer Regelmäßigkeit einstellen: Nach einiger Zeit fangen die Menschen an, gleichzeitig dieselben Gedanken zu denken. Wenn wir auf Träume achten, tauchen in den Träumen verschiedener Menschen zusammenhängende Bilder oder gleiche Symbole auf. Kürzlich habe ich erlebt, dass innerhalb von zwei Stunden dreimal eine Person genau dann zur Türe hereinkam, als ihr Name fiel.
Und mehr und mehr ist es auch so, dass für alle Dinge, die zu tun sind, damit es der Gruppe wohl ergeht, sich immer und ohne Mühe jemand findet, der sie -gerne tut. Das System fängt an, sich selbst zu organisieren, wenn die Energie ein bestimmtes Maß übersteigt. Die Gruppe fühlt sich wie ein Organismus und tut natürlicherweise alles, was es braucht, damit dieser Organismus funktioniert und gut lebt. Wenn es jemandem schlecht geht, gibt es von selbst auch jemanden, der für ihn da ist. Und wenn Hunger aufkommt, gibt es sicherlich jemanden, der gerne für alle kocht. Das System sorgt auf intelligente Weise für sich selbst. Durch die ständige Rückkoppelung der Teilnehmer untereinander weiß „es“ gewissermaßen um „seine“ Bedürfnisse und erfüllt sie. Dieses „Es“ ist nicht planbar oder kontrollierbar, aber fühlbar vorhanden: die Gruppenintelligenz, eine Art Gruppen-Ich. Sie bleibt so lange bestehen, wie die Mitglieder wach, präsent und auf etwas Gemeinsames ausgerichtet sind.

Schwarmintelligenz im Netz
Im Internet: Gemeinschaftliche Werke wie das Wikipedia-Lexikon sind heute schon eine Selbstverständlichkeit. Sie leben von Beiträgen und der Kooperation vieler Einzelner. Das System selbst schaltet die Konkurrenz seiner Teilnehmer aus. Die Akteure haben ihren Gewinn, indem sie zum Gesamtwerk beitragen, meist nicht in direkten finanziellen oder profitablen Interessen. Das Motiv und die Freude bestehen vielmehr darin, einen sinnvollen Beitrag zum größeren Ganzen zu leisten … Wer hätte das gedacht in einer Zeit, wo doch alle Werte zu zerfallen scheinen und der Individualismus seinen Höhepunkt erlebt?
Dies sind Beispiele, wo diese kollektive -Weisheit wirkt. In vielen Fällen, in unserem Alltag meistens, sind wir allerdings (noch) nicht kollektiv intelligent. Ein amerikanischer Autor hat die treffende Frage gestellt, wie es eigentlich kommt, dass so viele Einzelmenschen ihr Bestes geben und aus ihrer Sicht gute und ehrliche Dinge tun, das kollektive Resultat dieser einzelnen Beiträge aber im großen Ganzen Destruktion ist: Kriege, Umweltzerstörung, Armut, Hunger etc.

Kollektiv intelligent werden
durch Vernetzung

Eine mögliche Antwort ist die: Die einzelnen Menschen, Neuronen im sozialen Netz, sind nicht genügend mit dem Gesamtsystem vernetzt, sondern nur mit einem sehr kleinen Ausschnitt davon. Die Denk- und Handlungsperspektive besteht also aus einem minimalen Ausschnitt des Ganzen. Das aber wissen die meisten dieser Neuronen nicht. Sie halten ihren Ausschnitt für die Welt, die einzige Wirklichkeit, die ganze Wahrheit. Sie grenzen sich oft vehement ab von anderen Neuronen, die ihrer Ansicht zufolge nicht im Sinne der Wahrheit handeln. Auf diese Weise entsteht natürlich keine frei fließende Systemintelligenz – und somit keine Instanz, die das Ganze sehen, fürs Ganze denken, die Vorgänge vollständig rückkoppeln und entsprechende Handlungsperspektiven entwickeln könnte.
Es drängt sich die Frage auf, wie wir denn dazu beitragen können, dass die kollektive Weisheit in Gruppen – und langfristig gesehen auch in viel größeren Zusammenhängen – begünstigt wird. (Ich verwende hier „kollektive Weisheit“ und „kollektive Intelligenz“ synonym.) Darüber mehr in der nächsten Ausgabe. ´

Francois Wiesmann lebt seit mehr als 20 Jahren in Gemeinschaften, in den letzten Jahren im ZEGG (Zentrum für experimentelle Gemeinschaftsgestaltung) in Belzig bei Berlin. Er ist als Moderator, Coach und Begleiter von Gruppenprozessen und Gemeinschaften tätig. Eine seiner Leidenschaften ist das theatralische Spiel. Zusammen mit Thomas Hübl und Kosha Joubert wird er im Juli nächsten Jahres die Konferenz „Community Conference – Die Kraft der kollektiven Intelligenz“ ausrichten.


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Wiesmann, Francois

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