Madhukar M. Dittes reflektiert die Evolution im Lebensgarten Steyerberg.
Der Lebensgarten Steyerberg bei Hannover ist eines der ältesten und mit über 80 erwachsenen Mitgliedern eines der größten Gemeinschaftsprojekte in Deutschland. Anfang der 80er-Jahre strömten dort viele ökologisch und spirituell inspirierte Menschen zusammen, um das ehemalige Gelände einer Munitionsfabrik der Nazis zu verwandeln. Toleranz und Vielfalt waren die Schlagwörter einer Vision, die nicht immer leicht umzusetzen war. Madhukar M. Dittes lebt seit über 13 Jahren mit seiner Familie im Lebensgarten und ist auch als Vereinsvorstand ein genauer Beobachter all der Wirbel und Blockaden im Fluss der Gemeinschaft.
Alles fließt“ ist ein gleichermaßen trivialer Satz, wie er auch Essenz tiefer Weisheit ist. Diese Erkenntnis ist gewiss den allermeisten Mitgliedern von Gemeinschaftsprojekten nicht nur bekannt, sondern durchaus auch bewusst. Dennoch habe ich in der alltäglichen Realität gelebter Gemeinschaft häufig etwas anderes beobachtet und erfahren.
Menschen finden sich unter einer gemeinsamen Zielsetzung zusammen und sind, je nach den äußeren Umständen und der Zahl ihrer Mitglieder, über Monate, meist aber über Jahre damit beschäftigt, sich selbst physisch wie psychisch und auch spirituell in der für alle Beteiligten neuen Konstellation einzurichten und sich auf das gemeinsame Ziel hin auszurichten. Die Grundstimmung ist überwiegend optimistisch, es herrscht Pioniergeist. Der Wille, gemeinsam etwas zu erreichen, beherrscht die Meetings, die Diskussionen und selbst die unvermeidlichen persönlichen Auseinandersetzungen ebenso wie das Ausbilden neuer Freundschaften und Beziehungen innerhalb der Gemeinschaft.
Aber bereits in dieser Phase setzt – meist unmerklich – ein Prozess ein, der davon genährt wird, dass die Erwartungen der einzelnen Mitglieder an die Gemeinschaft bzw. die Vorstellungen, wie die gemeinsamen Ziele am besten, schnellsten oder nachhaltigsten zu erreichen sind, sich im Detail doch als unterschiedlich herausstellen. In der Zusammenarbeit oder Auseinandersetzung der einzelnen Persönlichkeiten, die sich in einer Gemeinschaft zusammenfinden, prägt sich die im Alltag gelebte Art und Weise, wie die Gemeinschaftsziele verwirklicht werden, erst konkret aus. So, wie sich die einzelnen Menschen in der Gemeinschaft ohnehin durch den natürlichen Alterungsprozess ebenso wie durch die neue Situation des individuellen Lebens in der Gemeinschaf in einem ständigen Prozess des Lernens und der Entwicklung befinden, so verändert sich auch die Gemeinschaft als soziales Gefüge.
Bewährtes und Fließendes
Meine Erfahrung ist, dass es Jahre dauern kann, bevor in einer Gemeinschaft die Diskrepanz zwischen dem „Alles fließt“ und unseren Beharrungstendenzen und dem Wunsch, an vermeintlich Bewährtem oder Gewohntem festhalten zu wollen, offenkundig wird.In wohl jeder Gemeinschaft werden sich nach der Gründungsphase im Lauf der Aufbau- und Konsolidierungsphase unterschiedliche Persönlichkeiten mit ihren höchst individuellen Kompetenzen und Eigenschaften auf die eine oder andere Weise positionieren und Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gemeinschaft nehmen. Das wird in aller Regel nicht die extremen Formen annehmen, wie sie George Orwell in „Animal Farm“ (zwar mit anderer Intention) so vortrefflich beschrieben hat, aber es setzt schon bei allen Beteiligten ein hohes Maß an Bewusstheit und Bereitschaft zur selbstkritischen Reflexion voraus, um immer wieder zu einem fairen Ausgleich zwischen den „Machern“ in einer Gemeinschaft und den eher zurückhaltenden Mitgliedern zu kommen.
Selbst wenn sich eine Gemeinschaft das Konsensprinzip auf die Fahnen geschrieben hat, steht einer faktischen Gleichheit aller Mitglieder die einfache Tatsache unserer individuellen Verschiedenheit entgegen (aus der ja gleichzeitig jede Gemeinschaft ihr kreatives Potenzial schöpft). Schon nach wenigen Jahren werden sich in der Gemeinschaft neben den offiziellen Entscheidungsstrukturen individuelle Netzwerke, Leadership-Positionen und Privilegien ausgebildet oder eingeschlichen haben. Einzelne Mitglieder werden im Lauf der Zeit aus den unterschiedlichsten Gründen die Gemeinschaft verlassen, neue Mitglieder werden dazukommen. Da stellen sich dann so scheinbar triviale Fragen, wann denn ein „Neuer“ gleichberechtigt mitreden kann oder wie lange er wohl braucht, um die Gemeinschaft in ihren für ihn vorgefundenen Strukturen durchschaut und wirklich zutiefst verstanden zu haben. Oder ob ein „Neuer“ mit höheren Qualifikationen und größeren Kompetenzen einen bisherigen Funktionsträger in der Gemeinschaft aus seinem Amt verdrängt oder das langjährige und „verdiente“ Mitglied nicht ein Recht hat, seine Aufgaben wie bisher wahrzunehmen. Besonders dann, wenn es sich nicht um ehrenamtliche Arbeiten für die Gemeinschaft handelt. Ist es nicht selbstverständlich, dass der Bessere den Guten ersetzt, um die Gemeinschaft so gut wie nur möglich voranzubringen? Oder hat die Gemeinschaft nicht auch eine soziale und/oder finanzielle Verantwortung demjenigen gegenüber, der sich jahrelang für sie eingesetzt und seine finanzielle Absicherung darauf aufgebaut hat?
Wohl jeder, der in einer Gemeinschaft Lebenserfahrung gesammelt hat, weiß, wie schnell die Situation eintreten kann, dass einzelne Mitglieder durch Veränderungen innerhalb der Gemeinschaft in ihrer gewohnten Position bedroht sind oder sich zumindest bedroht fühlen. Und dann natürlich mehr oder weniger heftig beginnen, um ihre Privilegien zu kämpfen. Wie aber kann eine Gemeinschaft unter diesen Umständen überhaupt noch offen bleiben für Entwicklungen oder attraktiv sein für neue, junge Mitglieder? Wie kann sie unter diesen Umständen noch ihre eigenen, in der Gründungsphase formulierten Ziele selbstkritisch hinterfragen oder gar weiterentwickeln? Jetzt erst stellt sich heraus, ob diesen Zielen wirklich eine visionäre Qualität und Erneuerungskraft innewohnt!
Veränderungen von Außen
Ökodörfer und spirituelle Gemeinschaften sind – das darf man wohl unterstellen – vermutlich ausnahmslos aus einem Weltverbesserungsanspruch, aus einer Vision heraus entstanden. Die Gemeinschaft war also irgendwann in ihrer Entwicklung einmal Pionier auf dem einen oder anderen Gebiet in der Gesellschaft, in der oder aus der heraus sie sich gegründet hat. Was aber, wenn die Gesellschaft diese Pionierleistung akzeptiert und assimiliert und damit sozusagen zum Allgemeingut gemacht hat?
Eine Gemeinschaft, wie immer sie sich auch definiert oder im Lauf der Jahre ausgeprägt hat, besteht nicht für sich alleine, sondern immer in Wechselwirkung mit der sie umgebenden Gesellschaft. Diese aber ist eben auch keine statische Größe, sondern – „alles fließt“ – in ständiger Veränderung begriffen. Will eine Gemeinschaft sich nicht damit begnügen, im Lauf ihrer Entwicklung zu einem nur noch zur Existenzsicherung ihrer Mitglieder bestehenden Verein zu werden, sondern weiterhin innovative Impulse in die Gesellschaft tragen, so müssen die Mitglieder auch innerlich bereit sein, immer wieder offen zu sein für Neues: also nicht nur Veränderungen hinnehmen, sondern sie bewusst herbeiführen und vorantreiben und gestalten, quasi eine kulturrevolutionäre Geistes- und Seelenhaltung bewahren und pflegen.
Die Menschen, die sich in (spirituell/ökologischen) Gemeinschaften zusammenfinden, will ich hier in zwei Grundtypen einteilen:
Da gibt es den „männlichen Typ“, für den die Gemeinschaft ein Mittel ist, um seine kulturellen Vorstellungen und Ziele, die über ihn als Individuum hinausgehen, verwirklichen und zumindest ansatzweise selbst auch leben zu können. Für ihn ist die Gemeinschaft innerhalb der Gesellschaft wie ein Brennpunkt oder Trigger Point, von dem die heilsamen Impulse ausgehen und in die Gesellschaft ausstrahlen sollen. Er ist im Inneren von einer Ungeduld getrieben, und daraus schöpft er auch seinen Antrieb zum Engagement in der Gemeinschaft. Er will etwas bewegen, Entscheidungen herbeiführen; ihm geht alles zu langsam voran.
Der zweite Typ ist der „weibliche Typ“, der – bewusst oder unbewusst – davon ausgeht, dass sich die Gesellschaft verändert, wenn er sich verändert. Für ihn steht seine persönliche Entwicklung im Vordergrund. Er hofft, in der Gemeinschaft das Umfeld zu finden, das er braucht, um sich selbst optimal entwickeln und entfalten zu können. Ihm geht es nicht um Entscheidungen, sondern um Prozesse. Für ihn soll alles nachvollziehbar und vor allem nachspürbar sein, er hat es nicht eilig. Entscheidungen sind für ihn zweitrangig.
Im Lauf der Entwicklung in einer Gemeinschaft treten die Unterschiede im Lebenskonzept dieser zwei Typen immer deutlicher hervor und führen in zunehmender Weise zu Spannungen in der Gemeinschaft. Auf Dauer staut sich bei beiden Frustpotenzial an, weil die Gemeinschaft nicht so funktioniert, wie es den jeweiligen Erwartungen entspricht. Das strahlt in die Gemeinschaft zurück und führt, wenn es nicht bearbeitet wird, früher oder später zur Stagnation. Damit ist meines Erachtens ein kritischer Punkt für jede Gemeinschaft erreicht. Erkennbar wird das relativ leicht daran, dass – zuerst in individuellen Gesprächen und später auch zunehmend im „öffentlichen Raum“ – immer häufiger die Frage gestellt wird, was denn das eigentlich Verbindende in der Gemeinschaft (noch) sei.
Als der sich als ökologische und spirituelle Gemeinschaft verstehende Verein Lebensgarten Steyerberg e. V. in Niedersachsen knapp zehn Jahre existierte, beschlossen die Mitglieder, sich als ökosoziales Projekt an der EXPO 2000 in Hannover zu beteiligen. Das bedeutete für die Mitglieder über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren neben allen sonstigen Anforderungen der individuellen Alltagsbewältigung und des Gemeinschaftslebens ein erhebliches zusätzliches Engagement („zweite Pionierphase“).
Der Lebensgarten als konkretes Beispiel
Es war eine intensive und turbulente Zeit, die nur zu bewältigen war, weil sich viele in der Gemeinschaft – sogar manche, die sich in der entscheidenden Versammlung gegen die Teilnahme ausgesprochen hatten – einbrachten. Damit entstand auch (wieder) ein stärkeres Gefühl von Verbundenheit. Man hatte im Team etwas gemeinsam geleistet, auf das man zu recht stolz sein konnte. Wir hatten ein Etappenziel erreicht. Nachdem die EXPO 2000 ihre Pforten geschlossen hatte, kam die (unvermeidliche) Entspannungsphase, in der sich – nach so viel meist ehrenamtlichem Engagement – beinahe jeder hauptsächlich in seine Privatheit zurückzog.
Es dauerte nicht lange, bis die ersten Unmutsäußerungen laut wurden, wozu man denn in einer Gemeinschaft lebe, wenn (fast) nichts Gemeinsames mehr passiere. Diese Frustphase zog sich mit wachsender Tendenz über mehrere Jahre hin, bis es einige Mitglieder nicht mehr aushielten, und (gemeinsam!) an einer Strategie zu arbeiten begannen, wie die Gemeinschaft aus dieser Krise herausgeführt werden könnte. Man begann, Spendengelder einzuwerben, um ein Supervisionswochenende für alle Gemeinschaftsmitglieder auf freiwilliger Basis anbieten zu können. Einige Initiatoren begannen, gezielte Kontakte zu anderen Gemeinschaften zu knüpfen, um geeignete Supervisoren mit einschlägigen Erfahrungen zu finden.
Über drei Jahre ist das nun her. Etwa zehn Supervisionswochenenden haben seither stattgefunden. Nahmen an dem ersten Wochenende knapp dreißig Gemeinschaftsmitglieder teil, so waren es am letzten im Januar 2008 fast fünfzig. Nicht nur strahlte die Prozessarbeit, die an diesen Wochenenden geleistet wurde, in die gesamte Gemeinschaft aus und „infizierte“ zunehmend sogar jene Mitglieder, die ansonsten in Versammlungen oder Arbeitsgruppen so gut wie nie auftauchten. Zeitweise war die Arbeit an diesen Wochenenden so intensiv, produktiv, kreativ und motivierend, dass die entscheidenden Beschlüsse dort gefasst wurden und nicht mehr in den monatlichen Versammlungen.
Seitdem sind viele Initiativen neu entstanden oder längst vergessene wiederbelebt worden. Einige Themen, an denen wir als Gemeinschaft über lange Zeit immer wieder gearbeitet haben, ohne einer Lösung wirklich näher zu kommen, waren plötzlich reif und konnten mit neuem Schwung und mit manchmal überraschender Leichtigkeit eine Wendung nehmen. So konnte der alleinige Privatbesitz eines großen Teils der Immobilie in eine Stiftung überführt und somit eine lange anstehende Versöhnung und neue gemeinsame Verantwortung geschaffen werden. Auch wurden festgefahrene Spannungen zwischen Bildungsbetrieb und Gemeinschaft ins Fließen gebracht. Neue Kommunikations- und Entscheidungsprozesse wurden entwickelt.
Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, alle kontroversen oder konfliktbeladenen Themen hätten sich durch unsere Supervisionsarbeit in Luft aufgelöst. Unstrittig ist aber unter uns, dass diese Arbeit jedem einzelnen Teilnehmer und ebenso uns als Gemeinschaft sehr gut getan hat. Der überwiegenden Mehrheit der Mitglieder liegt viel daran, diese Prozessarbeit unter Anleitung zweier erfahrener Supervisoren des „Hand in Hand“-Gemeinschaftsteams weiterzuführen.
Die ökologisch/spirituelle Gemeinschaft Lebensgarten Steyerberg e. V., deren Mitglieder nach wie vor überwiegend der 68er-Generation entstammen, ist in einem intensiven Wandlungs-, Umstrukturierungs- und Klärungsprozess begriffen, der gewiss weitergehen wird und – das scheint mir das Wesentliche dabei zu sein – der von uns inzwischen (wieder) als positiv erlebt und bewusst mitgetragen und vorangetrieben wird.
Die erste Generation der Kinder, die hier geboren und groß geworden sind, hat inzwischen die Gemeinschaft als junge Erwachsene verlassen, um auf eigenen Füßen zu stehen und in die Welt hinauszugehen. Die Gemeinschaft des Lebensgartens hat ein vor Jahren bereits eingeleitetes Projekt zu Erweiterung des Siedlungsgebiets und damit auch der möglichen Mitgliederzahl wieder aufgenommen und treibt es konsequent voran. Die ersten konkreten Schritte zur Öffnung unserer Gemeinschaft für junge Familien und an Gemeinschaftsprojekten interessierte junge Menschen sind getan und werden von uns aktiv weiterbetrieben.
Mustergültig
Die jüngsten Erkenntnisse zur ökologischen Entwicklung unserer Gesellschaft und unseres Planeten bestätigen die visionäre Qualität unserer mittlerweile fast 25 Jahre alten Vereinssatzung. Unsere Gemeinschaft Lebensgarten e. V. gilt inzwischen selbst in offiziellen Studien zur Regionalentwicklung als eines der zukunftsträchtigsten Projekte überhaupt. Auf vielen Gebieten – beispielsweise dem ökologischen Bauen und Wohnen, einem dem sozialen Wohl dienenden zukünftigen Geldsystem, der gewaltfreien Kommunikation und kreativen Konfliktbewältigung, nachhaltigen und der Entwicklung persönlicher Potenziale verpflichteten Lern-, Ausbildungs- und Studienstrukturen, dem generationenübergreifenden Wohnen, Leben, Arbeiten und Heilen, einer integrativen Soziokultur und einer toleranten Spiritualität – forschen und experimentieren wir weiter und testen sie in unserer Gemeinschaft auf ihre Alltagstauglichkeit.
Insbesondere die junge Generation ist herzlich eingeladen, an dieser jeden Tag wieder neuen und wahrhaft aufregenden Herausforderung teilzuhaben und unseren Prozess aktiv mitzugestalten.
„Alles fließt“ – immer mehr und immer wieder! ♠
Zukunftsprojekte im Lebensgarten
Gaia University
Die Gaia University ist eine weltweite, sehr persönliche und virtuell vernetzte Gemeinschaft für alle, die lernend forschen, vorausdenkend führen und der Zukunft mutig den Boden bereiten. Seit Sommer 2006 wächst sie, von Declan Kennedy nach Deutschland geholt, im Lebensgarten zu einer Heilpflanze in der kränkelnden Bildungslandschaft heran – eine sinnstiftende und befreiende Ergänzung zum klassischen Hochschulsystem. Gaia University bietet zur Krönung einer mitgebrachten qualifizierten Ausbildung einen Master-Abschluss oder sogar die Möglichkeit zur Promotion. In einem intensiven Coaching-Prozess unterstützen wir die TeilnehmerInnen dabei, das Wissen aus mitgebrachten Ausbildungen mit ihrer aktuellen Lebenssituation in Einklang zu bringen und, wo möglich, in ein praktisches unternehmerisches Projekt zu übersetzen. – Wie das geht?
! Informiere Dich näher über Programme, Termine und Gebühren auf www.gaiauniversity.org (deutscher Bereich).
! Reiche über das Online-Formular Deine Bewerbung ein.
! Prüfe Deine Lebenssituation und stelle die Finanzierung sicher.
! Melde Dich zum nächsten Starter-Workshop an (oder auch erstmal zu einem Info-Wochenende). Termine: 23.–25. Mai InfoWorkshop, selfHUB Berlin; 8.–17. August InfoWorkshop + Programmstart, Lebensgarten Steyerberg; 7.–18. Dezember InfoWorkshop + Programmstart, Findhorn/Schottland
Gaia University Deutschland, Tel.(0 57 64) 94 14 28,
hier@gaiauniversity.de, www.gaiauniversity.org
Das Erweiterungsprojekt im Lebensgarten
„Der Fluss des Lebens – von der Geburt bis in den Tod lebenswert leben“: Mit unserer langjährigen Gemeinschaftserfahrung wagen wir jetzt einen nächsten großen Schritt: eine „ErWEITErung“. Das fünf Hektar große Gelände hierfür ist gekauft, das Grundkonzept steht. Wir möchten neue Wohnungen, einen See, ein Geburtshaus, einen Waldkindergarten, eine freie Schule, ein Heilzentrum, ein Hospiz und einen Friedwald schaffen. Wichtige Eckpfeiler sind: Einheit von Arbeit und Wohnen, Gemeinschaftseigentum und Eigenverantwortung, ganzheitlich-ökologische Siedlung, eigener Anbau von Obst und Gemüse.
Innere und äußere Entwicklung bedingen sich. Eine überschaubare Gemeinschaft schenkt uns eine spirituelle und soziale Werkstatt, um uns zu erproben und in die Welt zu wirken.
Kontakt: Michael und Ute Gieseking, Tel. (0 57 64) 94 17 90, fluss-des-lebens@gmx.net
Sommercamp
Eine gute Gelegenheit, den Lebensgarten kennenzulernen, ist das Sommercamp vom 19. bis 27. Juli. Neben Workshops, Veranstaltungen, Meditationen, Kinderprogramm u. a. wird es genügend Raum für Begegnung und Kennenlernen geben.
www.lebensgarten-sommercamp.de, Tel. (0 57 64) 94 29 61, Lebensgarten Steyerberg, Ginsterweg 3, 31595 Steyerberg, Tel. (0 57 64) 23 70, lebensgarten@gmx.de,
www.lebensgarten.de
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