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Zurechtgeliebt
erschienen in Ausgabe 165
30 Jahre pragmatische Überlebenskunst der Ufa-Fabrik in Berlin.

Die Ufa-Fabrik hat es von der anarchistischen Besetzerkommune im Jahre 1979 bis zum international renommierten kulturellen Hauptstadtprojekt des Jahres 2009 gebracht. Nach Jahren des Streits liebten sich die Kommunarden der Ufa-Fabrik die Politiker mit einer Charmeoffensive aus Beharrlichkeit, Geschäftssinn und PR-Talent gleichsam zurecht. Doch was bleibt von den linken Idealen der einstigen Besetzer?

Opportunisten! Umfaller!“ spotten Ideologen des revolutionären Kollektivismus über die zum Erfolgs­unternehmen gewendete Ufa-Fabrik. Von seiten des „Establishments“ kommt hingegen Beifall: Auch für Hochzeiten vermietet die Ufa-Fabrik elegante Festsäle samt Gourmet-Catering und bietet ein hochklassiges Kulturprogramm und gepflegte Gastronomie. Sogar die Ufa-Kommunarden heiraten mitunter und kochen inzwischen meist in der privaten Küche statt in der verwaisten Kommunekantine.
„Eigentlich wäre es doch schön, wenn wir wieder so wie früher miteinander mittagessen würden“, sinniert Werner Wiartalla, der ökologische „Bauminister“ der Ufa-Fabrik. Neuerdings ist er mit sauberem Kurzhaarschnitt unterwegs. Wie die meisten anderen Fiftysomethings des harten Kerns der Ufa-Fabrik wirkt auch er immer noch wie ein flotter Enddreißiger.

Von der Aufsässigkeit …
Rückblende: Berlin-Tempelhof, 9. Juni 1979. Mehrere hundert Langhaarige, Künstler und Wehrdienstflüchtlinge dringen in das brachliegende ehemalige Produktionsgelände der Union-Film AG in Berlin-Tempelhof ein und nehmen es „friedlich in Betrieb“.
Zunächst hatten sich die Kommunarden des Vorläuferprojekts, der damaligen „Fabrik für Kultur, Sport und Handwerk“ in der Schöneberger Kurfürstenstraße, gegen einen neuen Standort im erzkonservativen Berliner Stadtteil Tempelhof gesträubt. Doch schließlich waren sie begeistert: Eine „Stadt in der Stadt“ mit eigenen Straßen, Kino- und Veranstaltungssälen und dem historische Filmarchiv wollte mit Leben gefüllt werden. Hier war Raum für asiatische Kampfkunst, Handwerk und Werkstätten, zum Wohnen, für Kunst und Kultur, Tiere und Kinder, Garten und Natur.
Die Kulturhandwerker hatten sich schon damals mit fantasievollen Aktionen und solider Arbeit beim Sender Freies Berlin, beim ZDF und unter Personen des öffentlichen Lebens hilfreiche Freunde gemacht. Und sie verfügten über eine gehörige Portion Gewieftheit: Vor laufenden Kameras demonstrierte man gegen den Abriss der Prakma-Fabrik in Kreuzberg, während ein Kommando das Ufagelände besetzte und sich im Eiltempo so einrichtete, dass es so aussah, als wohne man schon seit Jahren dort.
Als die Polizei erstmals anrückte, fragten die verdutzten Beamten: „Wie lange seid ihr denn schon hier?“
Günstig war auch, dass sich der Eigentümer der Gebäude, die Deutsche Bundespost und der Berliner Senat, der die Grundstücke besaß, nicht einig waren, wer letztlich für das Gelände zuständig sei.
Zu seinem vierzigsten Geburtstag kurz nach der Besetzung bekam der damalige Finanzsenator Klaus Riebschläger von den Hausbesetzern ein frisches Bio-Vollkornbrot aus der improvisierten Kommunebäckerei, eine gute Flasche Wein und ein bunt angemaltes Gebiss aus Gips – falls er sich an den Ufa-Rebellen die Zähne ausbeißen sollte.
Die beinahe hierarchiefreie Kommune hatte damals wie heute den gleichen Quasi-Zirkusdirektor und „Kulturimpresario“: Hans-Josef Becher, genannt Juppy. Der stets Hut tragende, immer noch langhaarige Rotschopf mit Knautschnase reichte damals das erste von vielen Malen einem Politiker die Hand.
Die „Barrikade“ dieser Hausbesetzung waren ein offenes Tor und ein Transparent mit der Aufschrift „Herzlich willkommen!“. Die Medien freuten sich über die bunten Bilder vom zeigefreudigen Künstlervolk und über romantische Statements wie „Wir leben hier in einer Kommune zusammen, halt in einer großen Familie. Die üblichen Familien, die sind ja zerstört, und jeder Mensch braucht Geborgenheit.“ Das Motto des sich schnell zum Vorzeigeprojekt entwickelnden Ufa-Zirkus war: „Wer einmal zusammen gelacht hat, wird gegeneinander keinen Krieg mehr führen.“
In der Tat: Eine Zwangsräumung fand nie statt. Stattdessen verließen die Kulturhandwerker am 30. Juni 1979 vor laufenden Tagesschau-Kameras unaufgefordert das Gelände im gewienerten und ausgekehrten Zustand. Die Taktik zahlte sich aus: Am 2. Juli 1979 entschied der Senat, die Gebäude von der Post zu kaufen. Kurz darauf prosteten sich die Kulturhandwerker über einem ersten Mietvertrag zu.
Heutzutage würde man diese Vorgänge wohl „effiziente Public-Relations“, „raffiniertes Networking“ und „intelligentes Selbstmarketing“ nennen.

… über kreative Finanzierung …
Man ging daran, die Gebäude für den Winter bewohnbar zu machen. Eine Freie Schule nahm den Betrieb zunächst ohne Genehmigung und Unterstützung des Kultursenats auf, bekam aber letztlich das „besondere pädagogische Interesse“ von Amts wegen bescheinigt.
Fünfundvierzig Menschen fanden sich zu einer neuen Kommune zusammen und legten alle Einkünfte in einen gemeinsamen Topf, aus dem man das Leben finanzierte. Stets hatten Frauen die Aufsicht über die Finanzen. Sie führten akribisch Buch, und wer Geld brauchte, musste bei der Finanzministerin vorsprechen.
Eine Taschengeldregelung war nicht nötig. Wer größere Beträge für den persönlichen Bedarf brauchte, musste dies im Plenum ausdiskutieren. Das konnte dauern, Ausgang ungewiss, und brachte somit automatisch Haushaltsdisziplin mit sich.
Jahrelang blieben das Gelände und auch die Gemeinschaft eine große Baustelle, jede Mark floss in die Bauarbeiten und Investitionen, für persönlichen Luxus war ohnehin wenig übrig.
Anfangs traf man sich fast täglich, um in stundenlangen Diskussionen die Wünsche der Einzelnen und die Notwendigkeiten der Gruppe abzustimmen. Mit der Zeit reduzierte sich der Gesprächsbedarf. Heute findet etwa einmal im Monat ein Plenum statt, das eher einer Bundestagssitzung mit Ausschüssen ähnelt. Wichtige Entscheidungen diskutiert man immer noch nach dem Konsensprinzip so lange, bis auch die Neinsager kompromissbereit sind. Wie in einer richtigen Regierung gibt es allerdings inzwischen Quasi-Minister, die erhebliche Entscheidungsspielräume genießen.
Schon vor der Übernahme des Ufa-Geländes hatten die Kulturhandwerker gelernt, sich selbst zu erhalten: durch Renovierungsarbeiten, Zirkusveranstaltungen, Kinoaufführungen und Kleinkunst. Permanent tourten sie durch die Republik und organisierten Straßenfeste, Pantomime und zeigten Filme. Auch Spenden, Privatdarlehen und Selbstausbeutung durch unbezahlte Arbeit ermöglichten in der Anfangszeit das Überleben der Ufa-Kommune. Schon bald war jedoch klar, dass die Bau- und Sanierungsprojekte so nicht zu finanzieren waren.
Die Kommune war im Sommer 1982 total pleite, und bis zum Winter fehlten 100 000 DM für Investitionen, für Getreide für die Bäckerei, für Heizöl.
Kurz: Man brauchte Geld, viel Geld.
Von Seiten der Politik hätte man das Projekt gern finanziell unterstützt, doch die damals noch staatsfeindlichen Kommunarden lehnten ab: „Wir wollen selber sehen, was wir hinkriegen“, sagten sie zunächst. Auch Dieter Böge, der damalige Direktor der Bank für Sozialwirtschaft, unterstützte das Projekt und bot einen zinslosen Kredit von 100 000 DM an. Doch auch den lehnten die Kommunarden ab, denn sie hätten ihn im Gegensatz zur Do-It-Yourself-Anleihe auf jeden Fall zurückzahlen müssen.
Die rettende Idee also war eine selbst gebastelte Anleihe: Man kopierte und vergrößerte Fünfhundertmarkscheine, und der streng dreinblickende Herr darauf bekam eine rote Clownsnase aufgesetzt. Die zahlreichen Freunde und Fans rissen sich darum: Innerhalb von drei Monaten flossen der Ufa-Fabrik sagenhafte 240 000 DM zu, obwohl man keine Zinsen zahlte. Die Rückforderungen hielten sich in Grenzen, und mancher Gönner hat seine Anleihe letztlich der Ufa-Fabrik gespendet.
Mitte der 80er Jahre gründete Juppy mit Konsorten und einem findigen Steuerberater eine Kommanditgesellschaft, die „Ufa-Concerts“. So konnten sie die Abschreibungsmöglichkeiten gemäß Paragraph 13 des damaligen Berlin-Fördergesetzes nutzen. Man buchte eine Seite im Tagesspiegel und eine Doppelseite in der „tageszeitung“, um stille Teilhaber zu finden. Aus ihrem persönlichen Umfeld hatten sie bereits 20 000 DM eingesammelt, um die Anzeigenseiten zu bezahlen. Der Appell lautete: „Wir nehmen es von den Reichen an.“
Mit durchschlagendem Erfolg: Dieses Modell spülte innerhalb von nur sechs Wochen weitere 180 000 DM in die Kasse der Ufa-Fabrik.

… zum linken Unternehmertum …
So schlecht bekam der Kommune der Kapitalismus also gar nicht. Juppy empfand ihn gar als ein tolles Wirtschaftssys­tem, in dem man sich nicht an den Staat wenden muss, um Unterstützung zu bekommen. Die Ufa-Fabrik gab Unternehmern und Privatleuten die Möglichkeit, Teile ihres Vermögens im kulturellen und sozialen Bereich zu investieren. Und dieses Investment war dann auch noch von der Steuer absetzbar. Statt das Geld im undurchschaubaren Staatsapparat zu versenken, gaben es die Anleger ihren Freunden von der Ufa-Fabrik und konnten im ersten Jahr auch noch eine Verlustrate von 200 Prozent abschreiben. Die Inves­toren waren begeistert: „Hey, Juppy, hat astrein geklappt. Wir hatten letztes Jahr 15 000 DM investiert und würden dieses Jahr gern verdoppeln …“ Vielleicht hätte die Ufa-­Fabrik nie staatliche Subventionen benötigt, wenn das Steuersparmodell „Ufa-Concerts“ weitergelaufen wäre.
Doch der Traum von der Geldmaschine platzte nach kurzer Zeit. Den Steuerberater traf Amors Pfeil, und mit einem weinenden Auge zog er zu seiner Liebsten nach Westdeutschland. Juppy fehlte das Know-how, um die Abschreibungsgesellschaft alleine weiterzuführen, und der neue Steuerberater wollte von dem Modell nichts wissen. Die Bündelung aller Einnahmen in der Kasse des „Familienunternehmens“ Ufa-Fabrik minimierte bis dahin viele Ausgaben. Handwerker arbeiteten bis dahin für Lebensunterhalt, nicht für bare DM. Und bekamen das Brot der Bäckerei umsonst.
Doch dann meldete sich das Finanzamt und forderte ordentliche Bilanzen und Steuern für die vergangenen Jahre. Das war die Geburtsstunde des Dachvereins „ufaFabrik“, unter dem sich rund zehn eigenständige Betriebe gründeten, von der GmbH bis zum Verein: Die Ufabäckerei, der Naturkostladen, das Cafe Olé, das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum, die Zirkussschule, die Kulturveranstalter, das Gästehaus und kleinere Handwerksbetriebe. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe sind Vereinsmitglieder und haben unter dem gemeinsamen Dach auch gemeinsame Rechte und Pflichten.
Die Formalisierung und Legalisierung bedeutete aber auch das Ende des Modells „Eine Kasse für alle“. Die Kommunarden stellten sich selber an, und die Gehälter fallen durchaus unterschiedlich aus. Dennoch liegt die Bezahlung derer in Leitungspositionen unter dem Marktüblichen, während man bei den niedrigen Gehältern auf faire Bezahlung achtet.
So entstanden hohe Fixkosten und extremer finanzieller Druck; die ohnehin unrentable Kulturarbeit mit niedrigen Eintrittspreisen war nun erst recht nicht mehr möglich.
Die Ufa-Fabrik wandelte sich zu einer Art Miniaturstaat, zu einem kleinen Wirtschaftskonglomerat. Man nutzt, wo immer möglich, Infrastruktur gemeinsam, ist sich gegenseitig Anbieter und Kunde, unterstützt sich durch Aufträge, steht sich mit Rat und Tat zur Seite und kommt so in den Genuss von Netzwerk- und Synergieeffekten. Vom ursprünglichen Kommune-Kollektivismus blieb immerhin die gemeinschaftliche Finanzierung des Lebensbedarfs der Kommunekinder.
Inzwischen ist die Ufa-Fabrik auch ein wichtiger Arbeitgeber: Neben den rund 30 Kommunarden sind heute etwa 160 weitere Menschen in der Fabrik angestellt, selbständig, freiberuflich oder auf Honorarbasis tätig.
Die wirtschaftliche Situation blieb prekär, und Juppy wandte sich schließlich doch an den damaligen Berliner Kultursenator Volker Hassemer: „Unsere gesamte Konkurrenz bekommt staatliche Subventionen. Wie wollen wir da mithalten? Wir möchten vom Kultursenat so viel Geld bekommen, dass diese Wettbewerbsverzerrung ein Ende hat!“ Man rannte offene Türen ein: Längst war die Ufa-Fabrik in der Berliner Kulturlandschaft ein Highlight. Seit dem Mauerfall 1989 erhält sie als „Internationales Kultur-Centrum ufaFabrik“ Fördermittel aus dem Haushalt des Landes Berlin.

… und versenkten Feindbildern
Die Welt scheint mit Verzögerung der Ufa-Fabrik zu folgen – und umgekehrt: Ökologie, Gesundheitsbewusstsein, Nachhaltigkeit, Eigeninitiative, Kreativität, multikulturelle Integration, Selbstorganisation, Innovation, Flexibilität und soziale Kompetenz sind in der Ufa-Fabrik schon seit Jahrzehnten Praxis. Sigrid Niemer, die Spezialis­tin für Unternehmenskommunikation der Ufa-Fabrik, Frau der ersten Stunde und verheiratete Mutter, stellt fest: „Vor allem im Ausland genießt die Ufa-Fabrik hohes Ansehen. Internationale Kulturprominenz geht in der Ufa-Fabrik ein und aus. Und die Ufa-Sambaband ‚Terra Brasilis‘ ist in Brasilien und Asien bekannter als in Deutschland.“ Werner Wiartalla fügt hinzu: „Auch dank EU-Fördermitteln gibt es inzwischen ein Blockheizkraftwerk, eine Regenwassernutzung, eine Solaranlage, begrünte Dachflächen. Mitarbeiter der Ufa-Fabrik sind in Sachen Kultur, Ökologie und Stadtentwicklung auf der ganzen Welt als Experten und Berater gefragt.“ Inzwischen erhält die Ufa-Fabrik allerhöchs­te Weihen: Unter 700 Projekten aus der ganzen Welt hat die UNO sie als herausragendes Beispiel zukunftsweisender Stadtentwicklung ausgezeichnet.
Allmählich macht sich nun das Ufa-Urgestein Gedanken um den Lebensabend. Walter, seinerzeit der älteste Kommunarde der Welt, hat ihn in der Ufa-Fabrik bereits verlebt. 1999 starb er mit fast 94 Jahren. Die zweite Generation, die Kinder der Ufa-Fabrik, sind schon flügge und kehren von ihren weltweiten Expeditionen zu Freunden und Partnern der Ufa-Fabrik meist gern in die Heimat zurück. Hier können sie unter einer Fülle von kreativen Tätigkeiten und Projekten wählen – mit selbstgewähltem Familienanschluss. Und es wächst bereits eine dritte Generation heran, die ersten Kinder der Ufa-Kinder. Nachmittags zieht eine Bande von langhaarigen Bengels im Schulalter übers
Gelände.
Juppy, der in seiner Jugend jahrelang im Untergrund lebte, hat schon einige Staatsanwälte und Konflikte mit dem System überlebt. Im Lauf der Jahrzehnte hat er gelernt, wie man sich unter den gegebenen Umständen möglichst komfortabel seinen kreativen Freiraum sichert. Der mittlerweile recht altersmilde Bohemien ist ein Meister der clownesken Pointierung geblieben und urteilt in seinen Memoiren über das „herrschende System“: „Deutschland ist aus meiner Sicht das kommunistischste Land der Erde. In anderen Ländern verhungert beispielsweise ein Arbeiter, wenn er in ein Krankenhaus kommt, weil es da nichts zu essen gibt. Oder er erhält nur rettende medizinische Behandlung, wenn er genügend Geld auf den Tisch legen kann. Welches Land hat so viel für seine Leute getan wie die Bundesrepublik, bei allem Kapitalismus, den wir auch in Deutschland haben?“
Bei soviel pragmatischer Überlebenskunst stellt sich dann doch die Frage: Wer liebte sich hier eigentlich wen zurecht? Die Ufa-Fabrik den Staat durch sympathische Kulturarbeit und progressives Marketing? Oder der Staat die Ufa-Fabrik durch seine fürsorgliche Umklammerung aus Regulierung und Alimentierung?
Juppy bringt diese eigentümliche Beziehung auf seine Art auf den Punkt: „Stell dir vor, damals hatte ich immer einen riesigen Ärger wegen meiner langen Haare. Heute muss ich glatt einen Antrag beim Landeskonservator stellen, wenn ich sie mir mal schneiden lassen will.“



Eberhard Hierse ist 39 Jahre alt und lebt im LebensGut Cobstädt in Thüringen. Er arbeitet als freier Autor und Redakteur sowie in der Entwicklung ökosozialer Projekte.

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